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praktischArzt Krankheiten Schuppenflechte

Schuppenflechte: Symptome, Ursachen und Behandlung

KI generiert - Dermatologische Beratung bei Schuppenflechte
Zuletzt aktualisiert: 25.09.2026
Themen: Krankheitsbild, Hauterkrankungen
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Schuppige, gerötete und häufig juckende Hautstellen können verschiedene Ursachen haben. Eine davon ist Schuppenflechte, medizinisch Psoriasis genannt. Die chronisch-entzündliche Erkrankung betrifft vor allem die Haut, kann aber auch Nägel, Gelenke und weitere Strukturen des Bewegungsapparates einbeziehen. Typisch ist ein schubweiser Verlauf mit unterschiedlich stark ausgeprägten Beschwerden und teilweise längeren beschwerdearmen oder beschwerdefreien Phasen. Heilbar ist Psoriasis bislang nicht. Mit einer geeigneten Behandlung lässt sie sich heute jedoch häufig gut kontrollieren.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist Schuppenflechte?
  2. Ist Schuppenflechte ansteckend?
  3. Wie sieht Schuppenflechte aus und welche Symptome treten auf?
  4. Welche Formen der Schuppenflechte gibt es?
  5. Welche Ursachen und Auslöser hat Schuppenflechte?
  6. Wo tritt Schuppenflechte am Körper auf?
  7. Schuppenflechte auf der Kopfhaut: Was ist typisch?
  8. Wie wird Schuppenflechte diagnostiziert?
  9. Wie wird Schuppenflechte behandelt?
  10. Welche Begleiterkrankungen können bei Schuppenflechte auftreten?
  11. Welche Rolle spielen Lebensstil und Alltag bei Schuppenflechte?
  12. Wann sollte man mit Schuppenflechte zum Arzt?
  13. Fazit

Das Wichtigste zur Schuppenflechte in Kürze

  • Schuppenflechte, medizinisch Psoriasis, ist eine chronisch-entzündliche und nicht ansteckende Erkrankung.
  • Typisch sind scharf begrenzte, gerötete und verdickte Hautstellen mit silbrig-weißen Schuppen sowie häufig Juckreiz.
  • Besonders oft betroffen sind Kopfhaut, Ellenbogen, Knie und der untere Rücken. Auch Nägel, Hautfalten und der Genitalbereich können betroffen sein.
  • Psoriasis kann auch Gelenke, Sehnenansätze und die Wirbelsäule betreffen. Dann spricht man von Psoriasis-Arthritis.
  • Genetische Faktoren spielen bei der Entstehung eine wichtige Rolle. Infektionen, Hautverletzungen, Stress oder bestimmte Medikamente können Schübe begünstigen.
  • Je nach Schweregrad kommen Hautpflege, äußerliche Medikamente, Lichttherapie oder systemisch wirkende Medikamente infrage.

Was ist Schuppenflechte?

Schuppenflechte ist eine chronisch-entzündliche, immunvermittelte Erkrankung. Bei ihrer Entstehung spielt das Immunsystem eine zentrale Rolle. Entzündungsprozesse führen unter anderem dazu, dass sich Zellen der obersten Hautschicht wesentlich schneller erneuern als normalerweise. Dadurch entstehen die für Psoriasis typischen verdickten, geröteten und schuppenden Hautstellen.

Die Erkrankung kann grundsätzlich in jedem Lebensalter beginnen, tritt aber häufig bereits in der Jugend oder im jungen Erwachsenenalter erstmals auf. Typisch ist ein schubweiser Verlauf. Zeiten mit ausgeprägten Hautveränderungen können sich mit Phasen abwechseln, in denen kaum oder keine Beschwerden bestehen.

Psoriasis betrifft nicht ausschließlich die Haut. Auch Nägel und Gelenke können erkranken. Zudem treten bestimmte Begleiterkrankungen bei Menschen mit Psoriasis häufiger auf.

Ist Schuppenflechte ansteckend?

Schuppenflechte ist nicht ansteckend. Die Erkrankung wird weder durch direkten Hautkontakt noch über gemeinsam benutzte Handtücher, Kleidung oder andere Gegenstände übertragen.

Wie sieht Schuppenflechte aus und welche Symptome treten auf?

Charakteristisch für die häufigste Form der Schuppenflechte sind deutlich begrenzte, gerötete und verdickte Hautstellen, sogenannte Plaques. Sie sind meist mit trockenen, silbrig-weißen Schuppen bedeckt.

Zu den möglichen Beschwerden gehören:

  • Juckreiz
  • Brennen
  • Schmerzen
  • Spannungsgefühl
  • trockene oder eingerissene Haut
  • verdickte und stark schuppende Hautstellen

Auch die Nägel können betroffen sein. Typische Veränderungen sind kleine punktförmige Vertiefungen, Verdickungen, gelblich-bräunliche Verfärbungen oder eine teilweise Ablösung des Nagels vom Nagelbett.

Bei einem Teil der Betroffenen entwickelt sich zusätzlich eine Psoriasis-Arthritis. Dabei können sich nicht nur Gelenke, sondern auch Sehnenansätze, Sehnen oder Bereiche der Wirbelsäule entzünden. Typische Hinweise sind Gelenkschmerzen und -schwellungen, Morgensteifigkeit oder Schmerzen an Sehnenansätzen.

Welche Formen der Schuppenflechte gibt es?

Psoriasis kann in unterschiedlichen Erscheinungsformen auftreten, die wir hier kurz erläutern.

Psoriasis vulgaris

Die Psoriasis vulgaris, auch Plaque-Psoriasis genannt, ist die häufigste Form. Typisch sind deutlich abgegrenzte, gerötete und verdickte Hautstellen mit silbrig-weißen Schuppen.

Psoriasis guttata

Bei der Psoriasis guttata entstehen zahlreiche kleine, tropfenförmige Hautveränderungen. Sie treten häufig am Oberkörper sowie an Armen und Beinen auf. Diese Form betrifft besonders häufig jüngere Menschen und kann beispielsweise nach bestimmten Infektionen auftreten.

Psoriasis inversa

Die Psoriasis inversa betrifft vor allem Körperfalten, etwa die Achselhöhlen, Leisten, Gesäßfalte oder den Bereich unter der Brust. Da die Haut dort stärker Feuchtigkeit und Reibung ausgesetzt ist, sind die betroffenen Stellen oft weniger stark geschuppt.

Psoriasis pustulosa

Bei der pustulösen Psoriasis entstehen eitergefüllte, aber nicht infektiöse Pusteln. Je nach Form können nur einzelne Körperbereiche oder größere Teile der Haut betroffen sein. Bei einer generalisierten pustulösen Psoriasis können zusätzlich Fieber, Schüttelfrost und starkes Krankheitsgefühl auftreten.

Nagelpsoriasis

Auch Finger- und Fußnägel können von Psoriasis betroffen sein. Typisch sind kleine Vertiefungen, sogenannte Tüpfelnägel, Verfärbungen, Verdickungen oder Ablösungen des Nagels.

Welche Ursachen und Auslöser hat Schuppenflechte?

Die Entstehung der Psoriasis beruht auf einem Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Eine genetische Veranlagung spielt dabei eine wichtige Rolle. Sind nahe Familienangehörige betroffen, steigt auch das eigene Erkrankungsrisiko.

Zusätzlich können verschiedene Faktoren einen Schub auslösen oder bestehende Beschwerden verstärken. Dazu gehören unter anderem:

  • Infektionen
  • bestimmte Medikamente
  • Verletzungen oder starke Reizungen der Haut
  • psychischer Stress
  • Rauchen
  • hoher Alkoholkonsum

Hautverletzungen können bei manchen Betroffenen neue Psoriasis-Herde an zuvor gesunder Haut auslösen. Dieses Phänomen wird als Köbner-Phänomen bezeichnet. Auch starkes Übergewicht kann mit einem ungünstigeren Krankheitsverlauf verbunden sein. Welche Faktoren tatsächlich einen Schub auslösen, unterscheidet sich jedoch von Mensch zu Mensch.

Wo tritt Schuppenflechte am Körper auf?

Schuppenflechte kann grundsätzlich an fast jeder Körperstelle auftreten. Besonders häufig betroffen sind:

  • Ellenbogen
  • Knie
  • Kopfhaut
  • unterer Rücken und Kreuzbeinregion
  • Hände und Füße

Hautveränderungen können außerdem hinter den Ohren, rund um den Bauchnabel oder im Genitalbereich auftreten. Bei einer Psoriasis inversa sind vor allem Körperfalten betroffen, beispielsweise Achselhöhlen, Leisten, Gesäßfalte oder der Bereich unter der Brust.

KI generiert - Infografik Wo Tritt Schuppenflechte Auf

Schuppenflechte auf der Kopfhaut: Was ist typisch?

Die Kopfhaut gehört zu den häufig betroffenen Körperregionen. Typisch sind gerötete und stark schuppende Stellen, die teilweise über den Haaransatz hinausreichen. Eine Kopfhaut-Psoriasis kann mit gewöhnlichen Kopfschuppen oder einem seborrhoischen Ekzem verwechselt werden. Bei anhaltenden, ausgeprägten oder unklaren Beschwerden ist deshalb eine dermatologische Untersuchung sinnvoll.

Wie wird Schuppenflechte diagnostiziert?

Die Diagnose erfolgt meist anhand des typischen Hautbildes und der Krankengeschichte. Der Arzt untersucht die betroffenen Hautstellen und erkundigt sich unter anderem nach Beginn und Verlauf der Beschwerden sowie nach ähnlichen Erkrankungen innerhalb der Familie.

Eine Gewebeprobe ist normalerweise nicht notwendig. Bei einem unklaren Hautbild kann sie jedoch helfen, andere Hauterkrankungen auszuschließen. Zusätzlich wird beurteilt, wie schwer die Erkrankung ausgeprägt ist. Dabei spielen nicht nur die Größe und Anzahl der betroffenen Hautbereiche eine Rolle. Auch die Stärke der Hautveränderungen, die betroffenen Körperregionen und die Auswirkungen auf die Lebensqualität werden berücksichtigt.

Zur Einschätzung können Dermatologen standardisierte Verfahren nutzen. Dazu gehören unter anderem der PASI zur Beurteilung der Hautveränderungen, der BSA zur Erfassung der betroffenen Körperoberfläche und der DLQI zur Einschätzung der Einschränkung der Lebensqualität. Auch eine Psoriasis an besonders belastenden Körperstellen wie Händen, Füßen, Nägeln, Kopfhaut oder im Genitalbereich kann trotz einer kleinen betroffenen Hautfläche erheblich sein.

Bei Gelenkschmerzen, Schwellungen, Schmerzen an Sehnenansätzen oder länger anhaltender Morgensteifigkeit sollte außerdem abgeklärt werden, ob eine Psoriasis-Arthritis besteht.

Wie wird Schuppenflechte behandelt?

Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt unter anderem vom Schweregrad, den betroffenen Körperstellen, möglichen Begleiterkrankungen, bisherigen Therapien und der individuellen Belastung ab. Eine Heilung ist bislang nicht möglich. Moderne Therapien können die Hautveränderungen jedoch bei vielen Betroffenen deutlich reduzieren oder über längere Zeit vollständig zurückdrängen.

Hautpflege und äußerliche Behandlung

Eine regelmäßige Basistherapie mit rückfettenden Cremes, Salben oder Lotionen hilft dabei, die Haut geschmeidig zu halten und Beschwerden wie Trockenheit, Spannungsgefühl und Juckreiz zu reduzieren. Bei leichter Psoriasis reichen häufig Medikamente aus, die direkt auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen werden. Dazu gehören vor allem Kortisonpräparate sowie Vitamin-D3-Analoga oder Kombinationen beider Wirkstoffgruppen.

Lichttherapie

Eine medizinisch kontrollierte Behandlung mit ultraviolettem Licht kann insbesondere bei stärker ausgeprägter Psoriasis eine Behandlungsoption sein. Ob sie geeignet ist, hängt unter anderem von Form und Ausdehnung der Erkrankung sowie von individuellen Faktoren ab.

Die UV-Strahlung beeinflusst Entzündungsprozesse und die übermäßige Vermehrung der Hautzellen.

Systemische Therapie

Bei mittelschwerer bis schwerer Psoriasis können Medikamente notwendig sein, die im gesamten Körper wirken. Zu den klassischen systemischen Wirkstoffen gehören beispielsweise Methotrexat, Dimethylfumarat, Ciclosporin oder Acitretin. Daneben stehen sogenannte Small Molecules wie Apremilast oder Deucravacitinib zur Verfügung. Diese greifen gezielt in bestimmte Signalwege innerhalb von Zellen ein. Eine weitere wichtige Wirkstoffgruppe sind Biologika. Sie beeinflussen gezielt bestimmte Botenstoffe der Entzündungsreaktion, beispielsweise TNF-alpha, IL-17 oder IL-23. Welche Therapie am besten geeignet ist, hängt unter anderem vom Schweregrad, möglichen Begleiterkrankungen, einer Psoriasis-Arthritis und individuellen Risikofaktoren ab. Die Behandlung sollte gemeinsam mit einem Dermatologen festgelegt werden.

KI generiert - Infografik Schuppenflechte Behandlung Nach Schweregrad

Welche Begleiterkrankungen können bei Schuppenflechte auftreten?

Psoriasis betrifft nicht immer nur die Haut. Besonders wichtig ist die Psoriasis-Arthritis. Sie kann Gelenke, Sehnenansätze oder die Wirbelsäule betreffen und unbehandelt zu dauerhaften Schäden führen. Darüber hinaus treten bestimmte Erkrankungen bei Menschen mit Psoriasis häufiger auf. Dazu gehören unter anderem:

  • Übergewicht
  • Bluthochdruck
  • Diabetes mellitus
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • chronisch-entzündliche Darmerkrankungen
  • Depressionen und Angststörungen

Das bedeutet nicht, dass Psoriasis diese Erkrankungen zwangsläufig verursacht. Bei Betroffenen können jedoch gemeinsame Risikofaktoren und Entzündungsmechanismen eine Rolle spielen. Auch die psychische Belastung sollte nicht unterschätzt werden. Sichtbare Hautveränderungen, Juckreiz, Schlafprobleme und mögliche Stigmatisierung können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Bei anhaltender Niedergeschlagenheit, ausgeprägten Ängsten oder sozialem Rückzug kann zusätzliche psychologische oder psychotherapeutische Unterstützung sinnvoll sein.

Welche Rolle spielen Lebensstil und Alltag bei Schuppenflechte?

Eine spezielle Psoriasis-Diät, die nachweislich allen Betroffenen hilft, gibt es nicht. Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und ein gesundes Körpergewicht sind dennoch empfehlenswert. Bei starkem Übergewicht kann eine Gewichtsabnahme den Krankheitsverlauf möglicherweise günstig beeinflussen. Rauchen und hoher Alkoholkonsum können sich dagegen ungünstig auf die Erkrankung auswirken. Auch eine regelmäßige Hautpflege gehört zum Umgang mit Psoriasis. Rückfettende Pflegeprodukte helfen, trockene Haut geschmeidig zu halten und können Juckreiz sowie Spannungsgefühle lindern.

Stress kann bei manchen Menschen einen Schub begünstigen. Ausreichend Schlaf, regelmäßige Erholungsphasen und Bewegung können deshalb hilfreich sein. Nahrungsergänzungsmittel wie Fischöl oder Omega-3-Präparate werden nicht allgemein zur Behandlung der Psoriasis empfohlen, da ein eindeutiger Wirksamkeitsnachweis fehlt.

Wann sollte man mit Schuppenflechte zum Arzt?

Neu auftretende oder länger anhaltende Hautveränderungen sollten ärztlich untersucht werden, insbesondere wenn unklar ist, ob eine Psoriasis oder eine andere Hauterkrankung vorliegt.

Bei bereits bekannter Schuppenflechte ist eine ärztliche Kontrolle sinnvoll, wenn:

  • die Hautveränderungen deutlich zunehmen,
  • starker Juckreiz oder Schmerzen auftreten,
  • die bisherige Behandlung nicht mehr ausreichend wirkt,
  • Nägel oder besonders empfindliche Körperregionen stark betroffen sind,
  • Gelenkschmerzen oder Gelenkschwellungen auftreten,
  • Schmerzen an Sehnenansätzen bestehen,
  • länger anhaltende Morgensteifigkeit auftritt.

Bei großflächiger Hautrötung oder zahlreichen Pusteln in Verbindung mit Fieber, Schüttelfrost oder starkem Krankheitsgefühl sollte rasch ärztliche Hilfe gesucht werden. Seltene schwere Formen wie eine generalisierte pustulöse oder erythrodermische Psoriasis können den gesamten Körper betreffen und eine Behandlung im Krankenhaus erforderlich machen.

Fazit

Schuppenflechte ist eine chronisch-entzündliche und nicht ansteckende Erkrankung. Typisch sind gerötete, deutlich begrenzte und schuppende Hautstellen, häufig an Ellenbogen, Knien, Kopfhaut oder unterem Rücken. Auch Nägel, Gelenke, Sehnenansätze und die Wirbelsäule können betroffen sein.

Eine Heilung ist bislang nicht möglich. Mit konsequenter Hautpflege, äußerlichen Medikamenten, Lichttherapie sowie modernen systemischen Therapien lässt sich Psoriasis jedoch häufig gut kontrollieren. Wichtig ist außerdem, mögliche Begleiterkrankungen im Blick zu behalten. Insbesondere Gelenkschmerzen, Schwellungen oder Morgensteifigkeit sollten frühzeitig ärztlich abgeklärt werden.

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Häufige Fragen zu Schuppenflechte

  1. Ist Schuppenflechte heilbar?
  2. Schuppenflechte ist derzeit nicht heilbar. Mit einer individuell abgestimmten Behandlung lassen sich Hautveränderungen und Beschwerden jedoch häufig deutlich reduzieren. Auch längere beschwerdearme oder beschwerdefreie Phasen sind möglich.

  3. Wie erkennt man Schuppenflechte?
  4. Typisch für Schuppenflechte sind deutlich begrenzte, gerötete und verdickte Hautstellen mit silbrig-weißen Schuppen. Häufig kommen Juckreiz, Brennen oder Spannungsgefühle hinzu. Besonders oft sind Ellenbogen, Knie, Kopfhaut und der untere Rücken betroffen.

  5. Was kann einen Schuppenflechte-Schub auslösen?
  6. Mögliche Auslöser sind Infektionen, psychischer Stress, Verletzungen oder Reizungen der Haut sowie bestimmte Medikamente. Auch Rauchen und hoher Alkoholkonsum können den Krankheitsverlauf ungünstig beeinflussen. Die individuellen Auslöser unterscheiden sich jedoch von Mensch zu Mensch.

  7. Was hilft gegen Schuppenflechte?
  8. Bei leichter Schuppenflechte werden häufig Hautpflege und äußerlich angewendete Medikamente eingesetzt. Bei stärker ausgeprägter Psoriasis kommen je nach Situation Lichttherapie oder systemisch wirkende Medikamente infrage. Dazu gehören klassische Wirkstoffe, Small Molecules und moderne Biologika.

  9. Kann Schuppenflechte die Gelenke betreffen?
  10. Ja. Eine Psoriasis kann mit einer Psoriasis-Arthritis einhergehen. Dabei können sich Gelenke, Sehnenansätze oder Bereiche der Wirbelsäule entzünden. Typische Hinweise sind Schmerzen, Schwellungen, Morgensteifigkeit oder Beschwerden an Sehnenansätzen. Solche Symptome sollten frühzeitig ärztlich abgeklärt werden.

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Quellen
  1. Gesundheitsinformation, Schuppenflechte (Psoriasis), gesundheitsinformation.de… (zuletzt abgerufen am 04.09.2026)
  2. Deutscher Psoriasis Bund e.V., Was ist Psoriasis?, psoriasis-bund.de… (zuletzt abgerufen am 04.09.2026)
  3. MSD, Psoriasis – Ursachen und Vorbeugung, 14.10.2024, msd-gesundheit.ch… (zuletzt abgerufen am 04.09.2026)
Medizinische und Rechtliche Hinweise
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Dr. med. Marie-Hélène Manz
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