
Der hier besprochene Fall unserer MedMile Cases liegt in primärer Verantwortung der HNO-Abteilung für die lokale Abklärung und Diagnosesicherung. Die Gynäkologie ist dabei durchgängig eng eingebunden, um fetale Risiken bei Diagnostik und Therapie zu minimieren. Die Rolle der Radiologie ist zentral, insbesondere wegen der Möglichkeit zur strahlenfreien Bildgebung bei Schwangeren.
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Der Fall: Herausforderung bei der Diagnostik von geschwollenen Lymphknoten im Halsbereich einer schwangeren Patientin
Eine schwangere Patientin Mitte 30 stellt sich mit einer seit mehreren Wochen zunehmenden Schwellung an der rechten Halsseite vor. Nachdem der Hausarzt in der sonografischen Untersuchung auffällige Veränderungen der Lymphknoten festgestellt hat, wird die Patientin zur weiteren Abklärung an die HNO-ärztliche Fachabteilung überwiesen. Im anschließenden MRT des Halses zeigen sich beidseitig vergrößerte Lymphknoten, wobei die rechtsseitigen Veränderungen deutlicher ausgeprägt sind und teilweise zu größeren, zusammenhängenden Lymphknotenverbänden konglomeriert erscheinen. Auf Basis dieser Befunde wird eine Biopsie durchgeführt, um eine genaue Diagnose zu ermöglichen. Zur weiteren Abklärung erfolgt zudem eine Ganzkörper-MRT, in der sich zusätzliche Auffälligkeiten in anderen Körperregionen darstellen, die auf das Vorliegen einer systemischen Erkrankung hinweisen können. Das folgende Video erläutert die Ergebnisse der initialen Bildgebung detailliert, gibt Einblick in die Interpretation der Befunde und stellt das weitere diagnostische sowie therapeutische Vorgehen in diesem komplexen Fall dar.
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