
Case 6 unserer Reihe verdeutlicht eindrucksvoll, wie wichtig eine präzise Bildgebung und ein zügiges, zielgerichtetes Handeln für den Behandlungserfolg sein können. Der vorliegende Fall mit überraschendem Befund richtet sich vor allem an Mediziner mit Bezug zu den Fachbereichen Kardiologie, Radiologie, Notfallmedizin und Innere.
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Der Fall: Plötzliche Brustschmerzen bei niedrigem kardiovaskulärem Risiko
Ein 53-jähriger Mann stellt sich mit erstmals aufgetretenen, plötzlich einsetzenden Brustschmerzen, die ihn beunruhigen, in der Notaufnahme vor. Obwohl er körperlich fit ist, nur ein geringes kardiovaskuläres Risiko aufweist und keine typischen Warnzeichen für eine Herzkrankheit zeigt, wird vorsichtshalber eine CT-Koronarangiographie durchgeführt, um mögliche Verengungen der Herzkranzgefäße auszuschließen.
Auf den ersten Blick wirken die Bilder unauffällig: Keine Verkalkungen, keine sichtbaren Engstellen der Herzgefäße. Doch bei genauerem Hinschauen zeigt sich eine hochgradige Verengung an einem der wichtigsten Herzkranzgefäße. Welche Bedeutung hat dieser Befund für den Patienten? Welche nächsten Schritte sind notwendig?
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