
Fall 7 aus unserer Serie zeigt eindrucksvoll, wie wichtig eine multiprofessionelle Interpretation unklarer MRT-Befunde ist – insbesondere bei jungen, ansonsten asymptomatischen Patientinnen. Dabei ist hier die Gastroenterologie bzw. Hepatologie primär zuständig und koordiniert das weitere Vorgehen. Die Radiologie liefert die essenzielle Bildgebung und differenzialdiagnostischen Hinweise. Kollegen aus der Pathologie und Chirurgie kommen selektiv ins Spiel, je nach Verlauf.
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Der Fall: Leberveränderungen und viele offene Fragen
Nach einer abdominalen Ultraschalluntersuchung beim Hausarzt wird eine 28-jährige Patientin zur weiterführenden MRT der Leber ins Krankenhaus überwiesen. Im Ultraschall waren unklare Strukturen aufgefallen. In der MRT zeigen sich multiple auffällige Läsionen, verteilt über beide Leberlappen. Sie sind gut begrenzt und signalreich, haben jedoch keinen Einfluss auf die Leberdurchblutung – aber was bedeutet das genau? Welche Ursachen kommen infrage? Wie ordnet man die Bildgebung ein? Und wie sieht das weitere Vorgehen aus? Das folgende Video wirft einen genauen Blick auf die Bildgebung, erklärt die wichtigsten Befundmerkmale und erläutert, welche Faktoren bei der Beurteilung und dem weiteren Management eine Rolle spielen, bei dem die Meinungen der behandelnden Ärzteschaft auseinandergehen.
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