
Der vorliegende Fall aus dem Alltag von Orthopäden, Radiologen und Notfallmedizinern zeigt, wie subtil die Grenze zwischen einer echten Fraktur und harmlosen anatomischen Struktur manchmal sein kann.
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Der Fall: Wenn der Schlag gegen die Wand zur OP führt
Ein Mann Anfang 30 präsentiert sich nach einem Schlag gegen eine Wand mit einer eindeutigen Verletzung: eine mehrfragmentäre Fraktur des vierten und fünften Mittelhandknochens. Die Diagnose ist hier offensichtlich im Röntgenbild der Hand zu erkennen und die Versorgung erfolgt im Anschluss operativ mittels Kirschnerdrähten. Doch wie sind die zusätzlichen Auffälligkeiten im Bereich der proximalen Phalanx der beiden betroffenen Finger zu werten? Handelt es sich hierbei um zusätzliche Frakturen oder lediglich um harmlose Strukturen?
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