
Besonders relevant ist Fall 20 aus unserer MedMile Cases-Reihe für Gynäkologen, Plastische Chirurgen sowie Radiologen und Medizinstudenten mit Interesse an den Fachgebieten.
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In Kooperation mit MedMile zeigen wir in unserer Serie "MedMile Cases" klinisch relevante Fälle – mit typischer Symptomatik, bildgebender Diagnostik und dem weiteren Prozedere. Ziel ist es, ein praxisnahes, strukturiertes Vorgehen aufzuzeigen, das sich an den realen Anforderungen im ärztlichen Alltag orientiert.
Der Fall: Linksseitige Mastodynie mit Überraschung im MRT
Eine 53-jährige Patientin klagt über Schmerzen in der linken Brust. In der Anamnese ist eine linksseitige Mastektomie nach Mammakarzinom mit anschließender Brustaugmentation bekannt. Zur Abklärung des Verdachts auf Silikonome wird zunächst eine Sonographie der Mamma durchgeführt, wobei das Vorliegen derselben nicht bestätigt werden kann. Die weiterführende Bildgebung mittels MRT liefert schließlich die Ursache für die Beschwerden der Patientin: Eine innere Kapselruptur des Implantats. Der Fall zeigt exemplarisch, wie sich eine innere Kapselruptur eines Mammaimplantats bildmorphologisch darstellt.
Bildgeberisch interessant ist in diesem Fall vor allem das sogenannte „Lunguinizeichen“: Es entsteht, wenn die innere Silikonhülle des Implantats reißt, das Silikon austritt und sich Reste der kollabierten Implantathülle im Silikon als wellige Strukturen darstellen. Die fibröse Kapsel der Brust – die sogenannte Eigenkapsel – bleibt jedoch stabil und umschließt das gesamte Implantat wie ein Sack.
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