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praktischArzt Krankheiten Divertikulitis

Divertikulitis: Symptome, Ursachen und Behandlung

KI generiert - Ein Patient klagt über seine Darmbeschwerdsen; es besteht der Verdacht auf Divertikulitis.
Zuletzt aktualisiert: 20.08.2026
Themen: Krankheitsbild, Darmgesundheit
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Plötzlich auftretende Schmerzen im Unterbauch, Fieber oder Verdauungsbeschwerden können auf eine Divertikulitis hindeuten. Wie die Erkrankung behandelt wird, hängt vor allem davon ab, ob die Entzündung unkompliziert verläuft oder bereits Komplikationen entstanden sind. Erfahre hier, welche Symptome typisch sind, wie die Diagnose gestellt wird und was bei Ernährung und Behandlung zu beachten ist.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist eine Divertikulitis?
  2. Ursachen und Risikofaktoren der Divertikulitis
  3. Divertikulitis: Symptome richtig erkennen
  4. Divertikulitis-Symptome bei Frauen
  5. Wie wird eine Divertikulitis diagnostiziert?
  6. Wie wird eine Divertikulitis behandelt?
  7. Divertikulitis und Psyche: Kann Stress die Erkrankung auslösen?
  8. Ernährung nach einer Divertikulitis
  9. Risiko einer Divertikulitis senken
  10. Fazit

Das Wichtigste zu Divertikulitis in Kürze

  • Bei einer Divertikulitis entzünden sich Ausstülpungen der Darmwand, sogenannte Divertikel. Besonders häufig ist der letzte Abschnitt des Dickdarms betroffen.
  • Typische Divertikulitis-Symptome sind Schmerzen im linken Unterbauch, Druckempfindlichkeit, Fieber und Veränderungen des Stuhlgangs.
  • Spezifische Divertikulitis-Symptome bei Frauen gibt es nicht. Unterbauchschmerzen können bei Frauen jedoch auch gynäkologische Ursachen haben.
  • Eine unkomplizierte Divertikulitis kann häufig ohne Antibiotika behandelt werden. Wichtig sind ärztliche Verlaufskontrollen.
  • Stress gilt nicht als nachgewiesene Ursache einer Divertikulitis. Bei Divertikulitis und Psyche bestehen jedoch Zusammenhänge, die vor allem bei länger anhaltenden Beschwerden relevant sein können.

Was ist eine Divertikulitis?

Kleine Ausstülpungen der Darmwand heißen Divertikel. Bilden sich solche Divertikel im Dickdarm, sprechen Ärzte von einer Divertikulose. Sie verursacht häufig keine Beschwerden und muss dann nicht behandelt werden.

Verursachen die Divertikel Beschwerden, Entzündungen oder Komplikationen, liegt eine Divertikelkrankheit vor. Bei einer Divertikulitis entzünden sich eines oder mehrere Divertikel sowie das umliegende Gewebe.

Ärzte unterscheiden unter anderem zwischen einer unkomplizierten und einer komplizierten akuten Divertikulitis. Bei einem komplizierten Verlauf können sich beispielsweise Abszesse bilden oder die Darmwand perforieren. Fisteln und Darmverengungen treten dagegen vor allem als mögliche Komplikationen einer chronischen oder wiederkehrenden Divertikelkrankheit auf.

KI generiert - Schaubild zum Krankheitsbild Divertikulitis

Ursachen und Risikofaktoren der Divertikulitis

Warum sich vorhandene Divertikel bei manchen Menschen entzünden und bei anderen nicht, ist nicht vollständig geklärt. Neben genetischen Faktoren spielen wahrscheinlich verschiedene Einflüsse auf Darmwand, Entzündungsprozesse und Darmmikrobiom zusammen.

Mit einem erhöhten Risiko werden unter anderem Übergewicht, Rauchen, Bewegungsmangel und bestimmte Medikamente in Verbindung gebracht. Dazu gehören beispielsweise nicht steroidale Antirheumatika, kurz NSAR, und Kortikosteroide. Auch Ernährungsgewohnheiten können eine Rolle spielen.

Eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Getreideprodukten wird zur Primärprävention der Divertikelkrankheit empfohlen.

Divertikulitis: Symptome richtig erkennen

Die Beschwerden einer Divertikulitis hängen von Lage und Ausmaß der Entzündung ab. Charakteristisch sind neu auftretende oder zunehmende Unterbauchschmerzen.

Typische Divertikulitis-Symptome

Zu den möglichen Divertikulitis-Symptomen gehören:

  • Schmerzen und Druckempfindlichkeit, häufig im linken Unterbauch
  • Fieber oder erhöhte Körpertemperatur
  • Verstopfung oder Durchfall
  • Blähungen
  • Übelkeit, seltener Erbrechen
  • allgemeines Krankheitsgefühl

Die Schmerzen müssen nicht immer links auftreten. Abhängig von der Lage des betroffenen Darmabschnitts sind auch Beschwerden an anderen Stellen des Unterbauchs möglich.

Blut im Stuhl gehört dagegen nicht zu den typischen Leitsymptomen einer akuten Divertikulitis. Eine Divertikelblutung wird als eigene Form der Divertikelkrankheit eingeordnet.

Wann ist eine Divertikulitis ein Notfall?

Starke oder rasch zunehmende Bauchschmerzen, eine harte beziehungsweise stark angespannte Bauchdecke, hohes Fieber, Kreislaufprobleme oder ein deutlich verschlechterter Allgemeinzustand können auf Komplikationen hinweisen.

Auch anhaltendes Erbrechen oder die Unfähigkeit, ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen, sollten zeitnah ärztlich abgeklärt werden. Bei einer Perforation der Darmwand kann sich beispielsweise eine Bauchfellentzündung entwickeln.

Divertikulitis-Symptome bei Frauen

Es gibt keine für Frauen spezifischen Leitsymptome einer Divertikulitis. Die typischen Divertikulitis-Symptome bei Frauen entsprechen daher grundsätzlich den Beschwerden bei Männern.

Unterbauchschmerzen können bei Frauen allerdings zahlreiche gynäkologische Ursachen haben. Je nach Alter und Situation müssen beispielsweise eine Endometriose, Eierstockzysten, Entzündungen der Eileiter oder Eierstöcke sowie eine Eileiterschwangerschaft ausgeschlossen werden.

Bei unklaren oder neu aufgetretenen Unterbauchschmerzen kann deshalb zusätzlich eine gynäkologische Untersuchung sinnvoll sein.

Wie wird eine Divertikulitis diagnostiziert?

Die Symptome allein reichen nicht aus, um eine Divertikulitis sicher festzustellen. Der Arzt fragt zunächst nach Art, Beginn und Verlauf der Beschwerden und untersucht den Bauch.

Zur Basisdiagnostik gehören unter anderem Blutuntersuchungen auf Entzündungszeichen wie CRP und Leukozyten sowie ein Urinstatus. Ein einzelner normaler Entzündungswert kann eine Divertikulitis jedoch nicht sicher ausschließen.

Zur Sicherung der Diagnose soll nach der deutschen S3-Leitlinie ein bildgebendes Schnittbildverfahren eingesetzt werden. Dafür kommen vor allem Ultraschall und Computertomographie infrage. Die Bildgebung hilft außerdem dabei, Abszesse oder andere Komplikationen zu erkennen.

Eine Darmspiegelung ist kein Standardverfahren zur Akutdiagnostik. Nach Abheilung kann sie je nach Alter, Krankheitsverlauf und bisheriger Darmkrebsfrüherkennung sinnvoll sein. In der Regel wird dafür ein Abstand von etwa sechs bis acht Wochen eingehalten.

Wie wird eine Divertikulitis behandelt?

Welche Behandlung notwendig ist, hängt vom Schweregrad, dem Allgemeinzustand und bestehenden Risikofaktoren ab.

Unkomplizierte Divertikulitis

Eine leichte, unkomplizierte Divertikulitis behandeln Ärzte häufig ambulant und ohne Antibiotika. Sie setzen Antibiotika heute nicht mehr automatisch bei jedem unkomplizierten Verlauf ein.

Bei der Therapieentscheidung berücksichtigt der Arzt unter anderem Begleiterkrankungen, eine Immunsuppression, hohes Fieber, einen schlechten Allgemeinzustand und deutlich erhöhte Entzündungswerte.

Auch ohne Antibiotika bleiben Verlaufskontrollen wichtig. Verstärken sich die Schmerzen, steigt das Fieber oder bessern sich die Beschwerden nicht, solltest Du erneut einen Arzt aufsuchen. Eine unkomplizierte Divertikulitis heilt häufig innerhalb von etwa einer Woche aus.

Eine strikte Nulldiät ist grundsätzlich nicht nötig. Was Du während eines akuten Schubs essen kannst, hängt von Deinen Beschwerden und Deiner individuellen Verträglichkeit ab.

Bei Schmerzmitteln solltest Du vorsichtig sein: NSAR wie Ibuprofen oder Diclofenac können das Risiko für Komplikationen wie eine Darmperforation erhöhen. Stimme deshalb mit Deinem Arzt ab, welches Schmerzmittel sich im Einzelfall eignet.

Komplizierte Divertikulitis

Eine komplizierte akute Divertikulitis wird stationär behandelt und überwacht. Antibiotika gehören hier in der Regel zur Therapie.

Abszesse können abhängig von Größe und Lage zusätzlich drainiert werden. Bei einer freien Perforation, Bauchfellentzündung oder anderen schweren Komplikationen kann eine Operation notwendig sein.

Divertikulitis und Psyche: Kann Stress die Erkrankung auslösen?

Beim Thema Divertikulitis und Psyche solltest Du klar zwischen Ursache und Zusammenhang unterscheiden. Nach aktuellem Forschungsstand verursacht psychischer Stress eine akute Divertikulitis nicht nachweislich direkt.

Psychische Belastungen und Beschwerden des Magen-Darm-Trakts können sich jedoch gegenseitig beeinflussen. In einer deutschen Beobachtungsstudie mit mehr als 61.000 Patienten mit Divertikelkrankheit diagnostizierten Ärzte innerhalb von fünf Jahren häufiger Depressionen und Angststörungen als in einer vergleichbaren Kontrollgruppe. Die Studie zeigt damit einen Zusammenhang, aber keinen direkten Ursache-Wirkungs-Effekt.

Haben Patienten nach einer abgeheilten Divertikulitis weiterhin Bauchschmerzen, sollten Ärzte zunächst eine fortbestehende Entzündung oder andere körperliche Ursachen ausschließen. Finden sie keine organische Erklärung, kann unter anderem eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit des Darms die Beschwerden mitverursachen.

Ernährung nach einer Divertikulitis

Langfristig ist eine ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung sinnvoll. Zur allgemeinen beziehungsweise Primärprävention empfiehlt die deutsche Leitlinie mindestens 30 Gramm Ballaststoffe täglich, bevorzugt aus Obst, Gemüse und Getreideprodukten.

Wichtig ist jedoch die Unterscheidung zur Rezidivprävention: Bislang ist nicht ausreichend belegt, dass eine erhöhte Ballaststoffzufuhr nach einer bereits durchgemachten unkomplizierten Divertikulitis gezielt weitere Schübe verhindert. Die Empfehlung für eine ballaststoffreiche Kost gilt dennoch aufgrund allgemeiner Ernährungsempfehlungen.

Nüsse, Körner, Samen, Mais oder Popcorn müssen nicht vorsorglich gemieden werden. Für einen Nutzen einer solchen Einschränkung gibt es keine ausreichenden wissenschaftlichen Belege.

Risiko einer Divertikulitis senken

Eine Divertikulitis lässt sich nicht sicher verhindern. Einige Lebensstilfaktoren sind jedoch mit einem niedrigeren Risiko für eine Divertikelkrankheit beziehungsweise Divertikulitis verbunden.

Dazu gehören regelmäßige körperliche Aktivität, eine ausgewogene ballaststoffreiche Ernährung, Rauchverzicht und das Vermeiden von Übergewicht. Auch ein hoher Konsum von rotem Fleisch sollte begrenzt werden.

Nach einer bereits überstandenen Divertikulitis ist die wissenschaftliche Evidenz für einzelne Maßnahmen zur Verhinderung eines erneuten Schubs weniger eindeutig. Wiederkehrende Schübe sind außerdem nicht automatisch schwerer als der erste Schub.

Wissenswert für Ärzte

  • An komplizierte Verläufe früh denken: Warnzeichen sind Abszess, Perforation, freie Luft, Peritonitis, Fistel, relevante Stenose oder deutliche systemische Entzündungszeichen.
  • Diagnostik leitliniengerecht sichern: Klinik und Labor allein reichen nicht aus. Zur Bestätigung und Stadieneinteilung sind vor allem Sonographie oder CT entscheidend.
  • Koloskopie nicht in der Akutphase: Eine endoskopische Abklärung sollte in der akuten Entzündung in der Regel nicht erfolgen. Nach Abheilung kann eine Koloskopie nach etwa 6 bis 8 Wochen sinnvoll sein, abhängig von Verlauf, Alter und Vorsorgestatus.
  • Unkomplizierte Divertikulitis oft ohne Antibiotika: Bei klinisch stabilem Patienten ohne relevante Risikofaktoren ist eine konservative Behandlung häufig ausreichend. Antibiotika sind nicht obligat, aber bei komplizierten Verläufen, Immunsuppression, deutlicher systemischer Entzündung oder reduziertem Allgemeinzustand eher angezeigt.
  • Ambulant nur bei geeigneter Konstellation: Voraussetzung sind stabile Vitalparameter, ausreichende orale Flüssigkeitsaufnahme, sichere Adhärenz und verlässliche Verlaufskontrollen.
  • NSAR möglichst vermeiden: Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac können das Risiko für Komplikationen erhöhen. Die Analgesie sollte deshalb gezielt ausgewählt werden.
  • Verlauf eng kontrollieren: Bei zunehmenden Schmerzen, persistierendem Fieber, fehlender Besserung oder klinischer Verschlechterung ist eine rasche Reevaluation notwendig.
  • Intervention und OP gezielt einsetzen: Größere Abszesse können eine Drainage erfordern. Bei freier Perforation, generalisierter Peritonitis, Ileus oder therapierefraktärem Verlauf muss früh chirurgisch mitbeurteilt werden.

Fazit

Eine Divertikulitis entsteht, wenn sich Divertikel im Dickdarm entzünden. Typische Beschwerden sind Schmerzen im linken Unterbauch, Fieber und Veränderungen des Stuhlgangs. Zur sicheren Diagnose sind neben der ärztlichen Untersuchung in der Regel Laborwerte und eine Bildgebung notwendig.

Unkomplizierte Verläufe können häufig ohne Antibiotika behandelt werden, müssen aber kontrolliert werden. Komplikationen wie Abszesse oder eine Darmperforation erfordern eine intensivere Behandlung. Stress gilt nicht als nachgewiesene direkte Ursache der Divertikulitis.

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Häufige Fragen zur Divertikulitis

  1. Welche Symptome treten bei einer Divertikulitis auf?
  2. Typische Symptome einer Divertikulitis sind Schmerzen und Druckempfindlichkeit im Unterbauch, häufig auf der linken Seite, sowie Fieber, Verstopfung oder Durchfall. Bei einer Divertikulitis können außerdem Übelkeit und allgemeines Krankheitsgefühl auftreten.

  3. Welche Divertikulitis-Symptome haben Frauen?
  4. Eine Divertikulitis verursacht bei Frauen grundsätzlich dieselben Symptome wie bei Männern. Unterbauchschmerzen bei einer Divertikulitis können bei Frauen allerdings Beschwerden gynäkologischer Erkrankungen ähneln, weshalb je nach Situation weitere Untersuchungen sinnvoll sind.

  5. Kann eine Divertikulitis durch Stress entstehen?
  6. Für Stress als direkte Ursache einer Divertikulitis gibt es derzeit keinen ausreichenden wissenschaftlichen Beleg. Bei einer Divertikulitis beziehungsweise Divertikelkrankheit können psychische Belastungen und anhaltende Magen-Darm-Beschwerden jedoch miteinander zusammenhängen.

  7. Was sollte man bei einer Divertikulitis nicht essen?
  8. Bei einer Divertikulitis gibt es keine allgemeine Liste verbotener Lebensmittel. Während eines akuten Schubs richtet sich die Ernährung nach Beschwerden und Verträglichkeit. Nach einer Divertikulitis müssen Nüsse, Körner, Samen oder Popcorn nicht grundsätzlich gemieden werden.

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Quellen
  1. Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) & Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) (2021), S3-Leitlinie Divertikelkrankheit/Divertikulitis, AWMF-Registernummer 021-020, Version 2.0, dgvs.de… (zuletzt abgerufen am 20.08.2026)
  2. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) (2026), Divertikelkrankheit und Divertikulitis, Gesundheitsinformation.de, aktualisiert am 7. Januar 2026, gesundheitsinformation.de… (zuletzt abgerufen am 20.08.2026)
  3. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) (2026), Entzündete Divertikel: Wie wird eine akute Divertikulitis behandelt?, Gesundheitsinformation.de, aktualisiert am 7. Januar 2026, gesundheitsinformation.de… (zuletzt abgerufen am 20.08.2026)
  4. National Institute for Health and Care Excellence (NICE) (2019, zuletzt geändert 2025), Diverticular disease: diagnosis and Management, NICE Guideline NG147, nice.org.uk… (zuletzt abgerufen am 20.08.2026)
  5. Loosen, S. H., Paffenholz, P., Luedde, T., Kostev, K. & Roderburg, C. (2021), Diverticular disease is associated with an increased incidence rate of depression and anxiety disorders, International Journal of Colorectal Disease, 36(11), 2437–2443, pubmed.ncbi.nlm.nih.gov… (zuletzt abgerufen am 20.08.2026)
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