
Med Mile Case 35 ist ein klassisches Beispiel dafür, wie Bildgebung und klinisches Bild Hand in Hand zur richtigen Diagnose führen. Ein spannender Fall für Neurologen und Radiologen.
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Der Fall: Mehrtägige Okulomotorikstörung
Ein 55-jähriger Patient stellt sich mit seit mehreren Tagen bestehenden Doppelbildern und einer Okulomotorikstörung in der Neurologie vor. Klinisch besteht der Verdacht auf ein ischämisches Geschehen. Die initiale kraniale CT zeigt keinen Hinweis auf eine Blutung oder einen frischen Infarkt. In der weiterführenden Kopf-MRT zeigen sich in der FLAIR-Sequenz keine ausgeprägten Veränderungen. Allerdings fällt eine umschriebene Signalhebung im Mittelhirn auf. Die korrelierende Diffusionsbildgebung zeigt in diesem Bereich ein Areal mit gestörter Diffusion, ein Hinweis auf einen subakuten Infarkt, angrenzend an den Aquädukt. Die Klinik passt zur Lokalisation, da hier das Versorgungsgebiet des Nervus oculomotorius liegt.
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