
Welche Abteilungen der Inneren Medizin werden von ihren Ärzten besonders positiv bewertet? Das zeigt das aktuelle Treatfair-Ranking 2026. An der Spitze steht die Abteilung für Allgemeine Innere Medizin und Nephrologie des Robert Bosch Krankenhauses in Stuttgart. Insgesamt umfasst die Rangliste zehn Abteilungen aus Deutschland und der Schweiz.
Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste zum Treatfair-Ranking 2026 in Kürze
- Die Abteilung für Allgemeine Innere Medizin und Nephrologie des Robert Bosch Krankenhauses Stuttgart führt das Treatfair-Ranking Innere Medizin 2026 mit 9,9 von 10 Punkten an.
- Auf Platz zwei folgt die Rehaklinik Schloss Hamborn mit einem Gesamturteil von 9,8 Punkten.
- Neun der zehn ausgezeichneten Abteilungen befinden sich in Deutschland, eine in der Schweiz.
- Treatfair bewertet einzelne Abteilungen und nicht komplette Krankenhäuser.
- Grundlage ist die Zufriedenheit der dort beschäftigten Ärzte mit ihren Arbeitsbedingungen.
- Das Ranking bildet weder alle internistischen Abteilungen ab noch bewertet es die medizinische Behandlungsqualität.
Robert Bosch Krankenhaus führt das Ranking an
Platz eins im Treatfair-Ranking Innere Medizin 2026 erreicht die Abteilung für Allgemeine Innere Medizin und Nephrologie des Robert Bosch Krankenhauses in Stuttgart unter der Leitung von Prof. Dr. Jörg Latus. Treatfair weist für die Abteilung ein Gesamturteil von 9,9 von 10 Punkten aus.
Nur knapp dahinter folgt die Rehaklinik Schloss Hamborn. Die im Ranking aufgeführte Abteilung für Onkologie, Orthopädie und Psychosomatik unter der Leitung von Dr. Nora Flemming erzielt 9,8 Punkte.
Platz drei geht an die Innere Medizin und Gastroenterologie des Franziskus Hospitals Harderberg der Niels-Stensen-Kliniken. Die Abteilung unter Leitung von Prof. Dr. Karsten Müssig erreicht 9,0 Punkte.
Treatfair-Ranking Innere Medizin 2026: Die Top 10
| Platz | Krankenhaus/Einrichtung | Abteilung | Ärztliche Leitung | Gesamturteil |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Robert Bosch Krankenhaus Stuttgart | Allgemeine Innere Medizin und Nephrologie | Prof. Dr. Jörg Latus | 9,9 |
| 2 | Rehaklinik Schloss Hamborn | Onkologie, Orthopädie und Psychosomatik | Dr. Nora Flemming | 9,8 |
| 3 | Niels-Stensen-Kliniken, Franziskus Hospital Harderberg | Innere Medizin und Gastroenterologie | Prof. Dr. Karsten Müssig | 9,0 |
| 4 | Agaplesion Bethesda Krankenhaus Ulm | Akutgeriatrie | Prof. Dr. Michael Denkinger | 9,0 |
| 5 | Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben, Wernigerode | Zentrum für Innere Medizin | Dr. Tom Schilling | 8,7 |
| 6 | Kantonsspital Baselland, Liestal | Gastroenterologie | PD Dr. Emanuel Burri | 8,6 |
| 7 | Leopoldina Krankenhaus Schweinfurt | Gastroenterologie und Onkologie | Prof. Dr. Stephan Kanzler | 8,5 |
| 8 | Ortenau Klinikum Wolfach | Innere Medizin | Dr. Roland Dobrindt | 8,3 |
| 9 | Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben, Quedlinburg | Kardiologie | Dr. Sven Fischer | 8,2 |
| 10 | Niels-Stensen-Kliniken, Franziskus Hospital Harderberg | Thoraxonkologie | Dr. Petra Hoffknecht | 8,1 |
Bemerkenswert ist, dass sowohl das Franziskus Hospital Harderberg als auch das Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben mit jeweils zwei Abteilungen in der Top 10 vertreten sind.
Neun der ausgezeichneten Abteilungen befinden sich in Deutschland. Mit der Gastroenterologie des Kantonsspitals Baselland in Liestal auf Platz sechs ist auch eine Schweizer Abteilung vertreten. Treatfair erhebt Bewertungen von Ärzten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Wie entsteht das Ranking?
Treatfair ermittelt die Zufriedenheit von Ärzten mit den Arbeitsbedingungen in ihrer jeweiligen Abteilung mithilfe eines standardisierten Online-Fragebogens.
In die Bewertung fließen verschiedene Aspekte des ärztlichen Arbeitsalltags ein. Dazu gehören unter anderem:
- Arbeitsatmosphäre
- Arbeitszeitgestaltung
- Work-Life-Balance
- Führungskompetenz
- Weiterbildung
- Patientenbehandlung
Treatfair weist die Zufriedenheit auf einer Skala von 0 bis 10 Punkten aus. Dabei steht 0 für „gar nicht zufrieden“ und 10 für „sehr zufrieden“.
Für die Aufnahme in das Ranking muss nach Angaben von Treatfair zudem eine ausreichende Beteiligung innerhalb der Abteilung vorliegen. Voraussetzung ist eine Teilnahme von mindestens 30 Prozent des ärztlichen Teams.
Das Ranking bildet nicht alle Kliniken ab
Bei der Einordnung der Ergebnisse ist wichtig, dass es sich nicht um eine Vollerhebung aller internistischen Abteilungen in Deutschland handelt. Berücksichtigt werden nur Abteilungen, für die Treatfair ausreichend Bewertungen vorliegen und bei denen die erforderliche Beteiligungsquote erreicht wird. Entsprechend lässt sich aus Platz eins nicht ableiten, dass die betreffende Abteilung objektiv der beste internistische Arbeitgeber Deutschlands ist.
Auch die Zahl der Ärzte hinter einer Bewertung kann je nach Größe der Abteilung unterschiedlich ausfallen. Eine Beteiligungsquote von 30 Prozent entspricht in einer kleinen Abteilung einer deutlich geringeren absoluten Teilnehmerzahl als in einer großen Klinik. Das Ranking ist deshalb vor allem als Orientierung zur Mitarbeiterzufriedenheit und zu den Arbeitsbedingungen zu verstehen.
Keine Aussage über die medizinische Qualität
Das Ranking ist kein Qualitätsranking der medizinischen Versorgung. Eine hohe Zufriedenheit der beschäftigten Ärzte kann ein Hinweis auf gute Arbeitsbedingungen, funktionierende Führungsstrukturen oder attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten sein. Daraus lässt sich jedoch nicht unmittelbar ableiten, wie hoch die medizinische Behandlungsqualität oder die Ergebnisqualität einer Abteilung ist. Treatfair bewertet damit in erster Linie den Arbeitsplatz aus Sicht der beschäftigten Ärzte.
Was Ärzte aus dem Ranking mitnehmen können
Für Assistenzärzte und Fachärzte kann das Ranking bei der Stellensuche eine zusätzliche Informationsquelle sein. Besonders hilfreich ist der Fokus auf einzelne Abteilungen. Denn Arbeitsbelastung, Weiterbildung, Führungsstil und Teamkultur können sich innerhalb desselben Krankenhauses deutlich unterscheiden. Eine gute Bewertung des gesamten Hauses würde solche Unterschiede möglicherweise verdecken.
Vor einem Stellenwechsel sollten Ärzte die Ergebnisse dennoch mit eigenen Informationen ergänzen. Im Bewerbungsgespräch oder bei einer Hospitation lohnt es sich beispielsweise zu klären, wie Dienste und Überstunden organisiert sind, ob ein strukturierter Weiterbildungsplan besteht und wie zuverlässig Rotationen und Fortbildungszeiten ermöglicht werden.
An der Online-Umfrage kann jederzeit teilgenommen werden. Wer seine Stimme und Meinung abgeben möchte – hier geht‘s zu Treatfair.
Wenn Dir unsere Artikel gefallen und Du keine neue Veröffentlichung verpassen möchtest, dann kannst Du hier mit nur einem Klick praktischarzt.de zu Deinen präferierten Quellen bei Google hinzufügen.
Häufige Fragen zum Treatfair Ranking
- Welche Abteilung liegt im Treatfair-Ranking Innere Medizin 2026 auf Platz eins?
- Was bewertet das Treatfair-Ranking?
- Werden beim Treatfair-Ranking ganze Krankenhäuser bewertet?
- Sagt das Treatfair-Ranking etwas über die medizinische Qualität aus?
Die Abteilung für Allgemeine Innere Medizin und Nephrologie des Robert Bosch Krankenhauses Stuttgart erreicht mit einem Gesamturteil von 9,9 von 10 Punkten den ersten Platz.
Treatfair erfasst die Zufriedenheit der beschäftigten Ärzte mit verschiedenen Aspekten ihrer Arbeitsbedingungen. Dazu gehören unter anderem Arbeitsatmosphäre, Arbeitszeitgestaltung, Work-Life-Balance, Führung und Weiterbildung.
Nein. Treatfair bewertet einzelne Abteilungen. Dadurch lassen sich Unterschiede bei Arbeitsbedingungen, Führungsstil oder Weiterbildung innerhalb eines Krankenhauses besser abbilden.
Nein. Das Ranking bewertet in erster Linie Mitarbeiterzufriedenheit und Arbeitsbedingungen. Aus einer hohen Platzierung lässt sich nicht unmittelbar auf die medizinische Behandlungsqualität einer Abteilung schließen.













