
Ein gelungenes Recruiting-Video kann bei der Suche nach qualifizierten Fachkräften ein großer Vorteil sein. Es ermöglicht dem Unternehmen, sich von den Wettbewerbern abzuheben und kann die Qualität der Bewerbungen steigern. Mit diesen zehn Tipps gelingt das Drehen eines erfolgreichen Videos zur Mitarbeitergewinnung. Grundlegende Informationen zum Thema finden sich hier:
Tipp 1: Ziele und Zielgruppe des Recruiting-Videos bestimmen
Wer ein Recruiting-Video drehen möchte, sollte sich vorher darüber klar werden, welche Ziele damit erreicht werden und welche Gruppe von potenziellen Bewerbern angesprochen werden sollen. Geht es darum, möglichst viele Bewerbungen zu erhalten? Oder sind für eine Stelle sehr spezifische Kenntnisse gefragt? Ist der Rahmen abgesteckt, kann der Film passgenau darauf zugeschnitten werden. So erzielt der Aufwand das bestmögliche Ergebnis. Weiterführende Infos lesen Sie hier:
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Tipp 2: Auf die Qualität kommt es an
Ein Recruiting-Video lohnt sich nicht für jede Stellenausschreibung. Wenn jedoch darauf zurückgegriffen wird, sollte dies auf eine qualitativ hochwertige Art und Weise geschehen. Denn: je professioneller ein Video gedreht wurde, desto besser steht der Arbeitgeber da und desto mehr qualifizierte Bewerber fühlen sich vom Unternehmen angesprochen. Dabei sollte zum Beispiel auf die Qualität und Übereinstimmung von Bild und Ton oder die Länge des Videos (bis zu drei Minuten) besonderes Augenmerk gelegt werden
Tipp 3: Der rote Faden
Wer eine Geschichte erzählen will, braucht einen roten Faden, um Struktur zu verleihen. Das gilt auch für das Recruiting-Video. Mögliche Bewerber sollten auf den ersten Blick erkennen können, worin die Absicht des Films liegt und welchen Mehrwert er ihnen bietet. Zudem sollten wichtige Informationen zu Arbeitsbedingungen, benötigten Fähigkeiten, Freizeitausgleich und Vorteilen transparent und übersichtlich dargestellt werden.
Tipp 4: Emotionalität und Persönlichkeit schaffen
Ein Recruiting-Video lässt sich von einem Imagevideo kaum mehr unterscheiden, wenn Emotionalität und persönliche Geschichten fehlen. Diese beiden Storytelling-Elemente machen einen Recruiting-Film erst richtig lebhaft und ansprechend. Deshalb sollten Mitarbeiter in dem Video zu Wort kommen und etwa über ihren Arbeitsablauf und die Vorteile des Unternehmens sprechen. Dies schafft aufseiten der Bewerber Nähe und Vertrauen und wirkt authentischer als ein geskripteter Werbedreh. Lesen Sie außerdem:
Tipp 5: Ohne Authentizität geht es nicht
Nicht nur die Mitarbeiter eines Unternehmens sollten authentisch abgebildet werden. Auch die Arbeitsräume und -umstände müssen in einem Recruiting-Video transparent beleuchtet werden. Dabei empfiehlt es sich nicht, eigens Räume anzumieten oder die Bedingungen zu beschönigen. Stattdessen sollte die reale Situation so gut wie möglich abgebildet werden. So stärkt man die eigene Marke und positioniert sich klar gegenüber Mitbewerbern und potenziellen Angestellten, welche ein höheres Vertrauen entwickeln. Außerdem bildet sich auch für den Arbeitgeber eine höhere Verlässlichkeit und Planbarkeit, wenn neue Mitarbeiter im Voraus wissen, worauf sie sich einlassen.

Tipp 6: Die Vorteile hervorheben
Authentizität im Video zu gewährleisten ist wichtig. Dennoch zielt ein Recruiting-Video vor allem auf die Vorteile eines Arbeitgebers ab und soll diese auch hervorheben. Beide Faktoren sind dabei vereinbar, indem positive Aspekte in den Vordergrund gestellt und mögliche Herausforderungen ins richtige Licht gedreht werden. Dabei geht es nicht darum, mögliche Schwächen des Betriebs zu verschweigen, sondern diese auf bestem Wege darzustellen.
Wichtig ist dabei das richtige Wording, denn auch hier gilt: Der Ton macht die Musik. Wenn Herausforderungen beispielsweise als Chancen formuliert werden und Verbesserungsmöglichkeiten zur Mitgestaltung aufrufen, können auch negative Seiten eines Unternehmens in etwas Positives umgewandelt werden.
Tipp 7: Daten- und Mitarbeiterschutz
Ein authentisches Recruiting-Video zu produzieren, bedeutet nicht, dass sensible Daten oder Persönlichkeitsrechte nicht geschützt werden sollen. Im Gegenteil macht es einen negativen Eindruck auf potenzielle Bewerber, wenn sie das Gefühl bekommen, ihre Daten und Rechte könnten bei dem neuen Arbeitgeber ungeschützt sein. Darauf sollte man also bei der Video- und Tonproduktion unbedingt achten.
Tipp 8: Neugierig machen
Das oberste Ziel eines Recruiting-Videos ist es, qualifizierte Mitarbeiter anzuwerben. Dabei sollten die wichtigsten Fakten und Rahmendaten zum Job hervorgehoben werden. Aber bei weitem nicht alles muss durch den Film abgedeckt werden – dafür bleibt auch gar keine Zeit. Ein Recruiting-Video soll bei potenziellen Bewerbern die Neugier auf den Betrieb wecken. Zudem bildet ein solches Video auch nur einen Schritt im Bewerbungsprozess. Das Bewerbungsgespräch bietet im Anschluss noch genügend Raum für die Klärung weiterer Punkte und möglicher Fragen.
Tipp 9: Bei Recruiting-Videos von Erfahrung profitieren
Die Qualität eines Recruiting-Videos spielt eine wichtige Rolle zur Erzielung des gewünschten Effekts. Nicht immer bestehen in einem Unternehmen aber die nötigen personellen, finanziellen oder betrieblichen Mittel, um einen hochwertigen Film zu produzieren. Denn: Auch, wenn am Ende nur eine kurze Sequenz entsteht, erfordert ein gelungenes Recruiting-Video einen hohen Aufwand. Deshalb kann es manchmal die beste Wahl sein, sich an einen Drittanbieter zu wenden und von der Erfahrung zu profitieren. Dennoch sollten Auftraggeber die Produktion überwachen, um sicherzustellen, dass der gewünschte Effekt erzielt wird und wichtige Elemente berücksichtig werden.
Tipp 10: Die richtigen Kanäle für Recruiting-Videos wählen
Ist das Recruiting-Video abgedreht und ein zufriedenstellendes Ergebnis entstanden, folgt die Verbreitung des Materials auf gezieltem Wege, um die vorher definierte Zielgruppe anzusprechen. Junge Menschen erreicht man beispielsweise am besten über soziale Netzwerke wie TikTok oder Instagram, während man einen Chefarzt vielleicht eher auf Facebook anspricht. Auch das Teilen des Videos auf der eigenen Webseite kann hilfreich sein. Dann stoßen Bewerber darauf, die bereits Interesse am Unternehmen haben und sich weiterführend informieren wollen. Wer willkürlich auf jedem verfügbaren Kanal den Recruiting-Film verbreitet, riskiert einen erhöhten Aufwand bei der Durchsicht der Bewerbungen und einen unnötigen Ressourcenverbrauch. Die koordinierte Verbreitung auf ausgesuchten Kanälen bewirkt also, dass mit dem geringstmöglichen Aufwand bestmögliche Ergebnisse bei der Mitarbeitersuche erzielt werden.
Fazit: Recruiting-Videos
Ein erfolgreiches Recruiting-Video zu produzieren ist nicht immer ganz einfach und erfordert einiges an Aufwand sowie Planung. Doch wer auf Qualität setzt, transparent reale Bedingungen abbildet und eine authentische Geschichte erzählt, kann mit einem Film einen echten Mehrwert für die eigene Einrichtung erzielen. Nicht umsonst sind Recruiting-Videos ein wirksames Mittel zur Gewinnung von qualifiziertem Fachpersonal und bieten die Möglichkeit, die eigene Marke effektiv zu stärken.








