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praktischArzt Magazin Doktortitel in der Medizin: Vor- und Nachteile

Doktortitel in der Medizin: Vor- und Nachteile

Doktorarbeit Vorteile Nachteile
Zuletzt aktualisiert: 03.02.2025
Themen: Doktorarbeit
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Die Mehrheit der Patientinnen und Patienten verbindet den Doktortitel automatisch mit dem ärztlichen Beruf und spricht das ärztliche Personal daher erfahrungsgemäß mit „Frau und Herr Doktor“ an. Dass es sich beim „Dr. med.“ jedoch um einen akademischen Titel und nicht unmittelbar um eine Berufsbezeichnung handelt, ist vielen nicht bewusst. Auch ohne das Führen eines Doktortitels können Ärzte/-innen einer Klinikkarriere nachgehen oder eine eigene Praxis eröffnen – die Promotion ist hierfür keine Voraussetzung. Dennoch hat die Doktorarbeit unter Medizinstudierenden weiterhin einen hohen Stellenwert, denn es wird geschätzt, dass über 50 Prozent aller Medizinstudenten/-innen promovieren. In Deutschland wurde der Doktortitel im Fach Humanmedizin im Jahr 2021 an insgesamt 7.514 Personen verliehen.

Ob ein Doktortitel mehr Ansehen im Beruf verleiht, ob hierdurch bessere Karrierechancen entstehen und welche Vor- und Nachteile sich generell durch das Führen eines Doktortitels im beruflichen Alltag von Ärzten/-innen ergeben, wird im folgenden Artikel beschrieben.

Mehr Ansehen und Prestige Dank Doktorarbeit?

Einigen Patienten/-innen ist es bei der Wahl der behandelnden (Fach-)Ärztin oder des behandelnden (Fach-)Arztes wichtig, dass diese/r über einen Doktortitel verfügt. Der Doktortitel sagt zwar nichts über die fachliche Kompetenz von Ärzten/-innen oder über deren generelle Befähigung für einen empathischen Umgang mit Erkrankten aus, dennoch scheint er in unserer Gesellschaft weiterhin von gewisser Bedeutung zu sein.

In der Wissenschaft weltweit genießt der deutsche „Dr.med.“ hingegen kein hohes Ansehen, dies insbesondere aufgrund der Tatsache, dass die medizinische Promotion gegenüber Promotionen in anderen (Natur-)Wissenschaften als qualitativ weniger wertvoll angesehen wird. Unabhängig davon sollten Ärzte/-innen das Vertrauen ihrer Patienten/-innen nicht durch das Vorhandensein eines Titels, sondern idealerweise durch aktuelles Fachwissen, das Stellen korrekter Diagnosen und das Erstellen geeigneter Behandlungspläne gewinnen. Wenn Ärzte/-innen allein aufgrund ihrer Expertise bereits einen guten Ruf innerhalb der Patientenschaft genießen, ist der Doktortitel, wenn überhaupt nur ein zusätzlicher Pluspunkt.

Karrierechancen ohne Doktortitel

Grundsätzlich unterscheiden sich die Karrierechancen von Ärzten/-innen ohne Doktortitel nicht, beziehungsweise nur geringfügig von denen ihrer promovierten Kollegen/-innen. Um eine Anstellung in einer Klinik oder einer Praxis antreten oder auch eine eigene Praxis eröffnen zu können, müssen Ärzten/-innen keinen Doktortitel nachweisen. Die Grundvoraussetzung, um ärztlich praktizieren zu dürfen, ist der erfolgreiche Abschluss des Medizinstudiums, beziehungsweise die Erteilung der staatlichen Zulassung, der sogenannten Approbation. Um nach Abschluss des Medizinstudiums eine Anstellung in einer Universitätsklinik mit Forschungsschwerpunkt oder in einer beliebten Fachrichtung mit einer begrenzten Anzahl an Ausbildungsplätzen, wie beispielsweise der Dermatologie oder der plastischen Chirurgie antreten zu können, kann der Nachweis über eine abgeschlossene Promotion jedoch von Vorteil sein.

Wer beispielsweise im Rahmen des beruflichen Aufstiegs langfristig über eine Führungsrolle nachdenkt oder sogar auf den Chefposten spekuliert, sollte damit rechnen, dass diese Position bevorzugt durch eine/n promovierte/n Kollegen/-in besetzt werden könnte. Da gerade in aktuellen Zeiten des Fachkräftemangels auch ärztliche Stellen sowohl in Kliniken als auch in Praxen immer länger unbesetzt bleiben, wird ein fehlender Doktortitel bei Einstellungen oder Beförderungen langfristig vermutlich gar keine Rolle mehr spielen.

Promotion im Arztberuf: Vorteile

Natürlich gehen mit der Promotion als Arzt/Ärztin einige Vorteile einher. Nachfolgende Aspekte können hierbei wichtig sein.

Einblicke in wissenschaftliches Arbeiten

Das Verfassen einer Doktorarbeit bedeutet je nach Art und Schwerpunkt – es werden die experimentelle, die klinische, die theoretische und die statistische Doktorarbeit voneinander unterschieden – selbstständiges Forschen im Labor, sowie den Umgang mit Forschungsdaten und deren statistische Auswertung. Durch diese Tätigkeit ergibt sich ein guter Einblick in wissenschaftliches Arbeiten, was beispielsweise bei einer angestrebten Karriere in der universitären Medizin, in der Wissenschaft und der Forschung von Vorteil sein kann. Wenn man selbst an Universitäten als Professor/in lehren möchte, führt kein Weg an der Promotion vorbei.

„Networking“

Ein weiterer Vorteil liegt darin, sich durch die Promotionsarbeit schon während des Medizinstudiums ein Netzwerk aufbauen zu können. Es können nützliche Kontakte für die weitere Laufbahn geknüpft werden und nicht selten ergeben sich bereits während der Doktorarbeit Stellenangebote aus der jeweiligen Fachrichtung.

Vergütung

Was die Vergütung im ärztlichen Beruf angeht, so verhilft die Promotion laut einer Untersuchung des Vergleichsportals Gehalt.de  zu einem zusätzlichen Plus auf dem Gehaltskonto von 23 Prozent.

Promotion im Arztberuf: Nachteile

Auch nachteilige Faktoren kann man mit der Promotion verbinden. Nachfolgende Punkte könnten dabei für Ärzte/-innen relevant sein.

Hoher Zeitaufwand

Die meisten Medizinstudierenden beginnen bereits während des Studiums mit ihrer Doktorarbeit, auch wenn dies nicht zwingend notwendig ist, denn auch wer schon ärztlich tätig ist, kann eine Doktorarbeit parallel zum Berufsleben schreiben. Um den Doktortitel jedoch zeitgleich mit Abschluss des Medizinstudiums verliehen zu bekommen, sollten Medizinstudierende früh genug mit der Themenwahl und den vorbereitenden Arbeiten beginnen. Je nach Art der Doktorarbeit variiert der benötigte Zeitaufwand.

Misslingen und Abbruch

Wenn die Doktorarbeit einen experimentellen Schwerpunkt hat, müssen die notwendigen Experimente beziehungsweise die Laborforschung gegebenenfalls sogar eigenständig durch den/die Doktoranden/-in durchgeführt werden. Experimente können missglücken, müssen wiederholt werden oder bereits erhobene Daten sind schlimmstenfalls nicht verwertbar. Dies ist neben der hohen zeitlichen Belastung, fehlender Freizeit oder mangelnder Betreuung durch den/die Doktorvater/-mutter einer der häufigsten Gründe, warum bis zu 40 Prozent aller Medizinstudierenden ihre Doktorarbeit im Verlauf sogar abbrechen.

Verzögerungen im Studium und späterer Ausbildungsbeginn

Durch die Doktorarbeit können sich zudem möglicherweise Verzögerungen im Studienverlauf ergeben, wenn zum Beispiel Klausuren nicht bestanden werden, da nicht genug Zeit zum Lernen neben der Doktorarbeit besteht. Darüber hinaus besteht keine Garantie, dass man die Doktorarbeit tatsächlich rechtzeitig fertig stellen kann, um neben der ärztlichen Approbation auch die Promotionsurkunde direkt nach Abschluss des Medizinstudiums in der Tasche zu haben. Wer in diesem Zusammenhang jedoch Wert darauf legt, die Doktorarbeit noch vor Einstieg ins Berufsleben fertigzustellen, riskiert möglicherweise einen späteren Beginn der fachärztlichen Ausbildung.

Checkliste: Sollte ich promovieren?

Bevor man mit einer Doktorarbeit beginnt, sollte man sich unbedingt ausreichend über die unterschiedlichen Arten der Doktorarbeit informieren, sowie mit Bedacht das Fachgebiet und ein entsprechendes Thema auswählen. Möglicherweise ist es hilfreich, in einem Gespräch von den Erfahrungswerten bereits promovierter Personen zu profitieren.

Im Anschluss sollte man sich zusätzlich die folgenden Fragen stellen:

  • Geht es einem nur um das Tragen eines Titels und wird das eigene Können über diesen Titel definiert?
  • Kann man sich gut organisieren?
  • Wie wichtig ist einem die eigene Freizeit?
  • Passt die Promotion in die eigene Lebensplanung?
  • Kann man mit Rückschlägen umgehen?
  • Wie wichtig ist einem eine universitäre Karriere oder eine Führungsrolle?

Mehr dazu:

  • Promotion: Bedeutung und Notwendigkeit einer Doktorarbeit für die Arztkarriere
  • Die Rolle der Doktorarbeit für die Spezialisierung

Fazit

Ob der Doktortitel die Chancen auf dem Arbeitsmarkt entscheidend verbessern könnte, sollte den Entschluss zur Promotion nicht vordergründig beeinflussen. Wer eine Karriere in der Forschung oder Lehre angestrebt, sollte sich mit dem Thema Doktorarbeit auseinandersetzen, da für eine akademische Laufbahn die Promotion in der Regel Voraussetzung ist. Schlussendlich muss sich jedoch jede/r selbst die Frage stellen, wie wichtig ein Doktortitel für den eigenen beruflichen Werdegang ist.

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Autor
Dr. med. Marie-Hélène Manz
Dr. med. Marie-Hélène Manz
Ärztin
Veröffentlicht am: 31.07.2023
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