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praktischArzt Magazin Arbeitgeber Innere Kündigung: Wie Arbeitgeber im Gesundheitswesen sie vermeiden

Innere Kündigung: Wie Arbeitgeber im Gesundheitswesen sie vermeiden

Innere Kündigung Arbeitgeber
Zuletzt aktualisiert: 05.12.2024
Themen: Personalentwicklung
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Bei einer inneren Kündigung beendet ein Mitarbeiter aufgrund von zunehmender Unzufriedenheit ein noch bestehendes Arbeitsverhältnis bereits gedanklich, was erhebliche Auswirkungen auf die Arbeitsweise und den zwischenmenschlichen Umgang haben kann. In der Mehrzahl der Fälle sind das Arbeitsumfeld und die Arbeitsbedingungen ursächlich für die Unzufriedenheit von in Krankenhäusern angestellten Ärzten. Es können aber auch persönliche Umstände zu einer inneren Kündigung führen. In der Folge verlieren die Betroffenen die Freude und Motivation an ihrem Beruf, ziehen sich immer mehr zurück und verweigern förmlich die Arbeitsleistung.

Welche Auswirkungen eine innere Kündigung auf ein Team oder sogar ein ganzes Unternehmen haben kann und welche Maßnahmen Arbeitgeber in diesem Zusammenhang ergreifen können, fasst der folgende Artikel zusammen.

Innere Kündigung aus Arbeitgebersicht

Eine innere Kündigung hat nicht nur Einfluss auf die psychische und körperliche Gesundheit sowie die Karriere des Mitarbeiters, sie kann auch großen Schaden innerhalb eines Unternehmens anrichten, beispielsweise wenn sich die negative Arbeitseinstellung eines Angestellten sowie sein zunehmender sozialer Rückzug auf das Arbeitsklima innerhalb des direkten Teams auswirken. Daneben sind auch potenziellen Schäden für die medizinische Fachabteilung oder sogar das gesamte Unternehmen – sprich das Krankenhaus – nicht zu unterschätzen, beispielsweise wenn die fehlende Motivation und Produktivität sowie die Gleichgültigkeit des Angestellten dazu führen, dass wichtige Aufgaben liegen bleiben oder sogar gravierende Fehler von der betroffenen Person gemacht werden, die dann von Seiten der Vorgesetzten ausgebügelt werden müssen.

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Anzeichen der inneren Kündigung bei Mitarbeitern

Die innere Kündigung eines Mitarbeiters kann sich unter anderem durch die folgenden Anzeichen äußern:

  • Abnahme von Motivation und Produktivität, der Angestellte erfüllt die zu erledigenden Aufgaben – wenn überhaupt – nur noch mit minimalem Aufwand
  • Fehlendes Engagement und fehlende Eigeninitiative
  • Zunehmende Lustlosigkeit und Gleichgültigkeit, schlimmstenfalls sogar komplette Resignation
  • Zunehmende Fehlzeiten, der Mitarbeiter meldet sich häufig krank oder erscheint zu spät zum Dienst
  • Gesteigerte Reizbarkeit oder passiv-aggressives Verhalten
  • Sozialer Rückzug und fehlende Bereitschaft an Teamaktivitäten teilzunehmen

Weitere Anzeichen, die mit einer inneren Kündigung einhergehen, sind in diesem Artikel (Innere Kündigung: Was Betroffene dagegen tun können) zusammengefasst.

Vorbeugung der inneren Kündigung: Maßnahmen für Arbeitgeber

Arbeitgeber können die folgenden Maßnahmen ergreifen, um einer inneren Kündigung ihrer Mitarbeitenden vorzubeugen.

Wertschätzender Umgang mit den Angestellten

Arbeitgeber sollten ihren Mitarbeitern im zwischenmenschlichen Umgang mit gutem Beispiel voran gehen, hierzu zählen unter anderem Freundlichkeit, ein respektvolles Miteinander sowie die Anerkennung von Leistungen.

Offene Kommunikation in beide Richtungen

Von Seiten des Arbeitgebers sollten Lob und Kritik angemessen geäußert werden, aber auch Mitarbeitenden sollte die Möglichkeit zur offenen Meinungsäußerung eingeräumt werden, ohne dass negative Konsequenzen zu befürchten sind.

Regelmäßige Mitarbeitergespräche

Diese sollen einerseits Arbeitgebern die Möglichkeit bieten Feedback zu geben aber auch den Mitarbeitern eine Plattform bieten, um Themen anzusprechen, die Unzufriedenheit hervorrufen.

Karriereziele und Weiterbildungswünsche der Mitarbeiter berücksichtigen

Mitarbeitende sollten mindestens einmal jährlich zu ihren Karrierezielen befragt werden, darüber hinaus sollten von Seiten des Arbeitgebers Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung angeregt und angeboten werden.

Berücksichtigung einer guten Work-Life-Balance

Dies wäre beispielsweise durch Ermöglichung von Teilzeitmodellen oder Homeoffice möglich.

Innere Kündigung Vorbeugen

Bewältigung der inneren Kündigung: Was tun, wenn es schon passiert ist?

Wenn ein Angestellter bereits Anzeichen einer inneren Kündigung zeigt, sollte man umgehend handeln. Die folgenden Tipps können dabei helfen, eine innere Kündigung zu bewältigen:

  • Offene Kommunikation mit dem Mitarbeiter über veränderte Verhaltensweisen und bestimmte Situationen, die Unzufriedenheit hervorrufen
  • Wenn Konflikte innerhalb des Teams auftreten, die überwiegend von einem bestimmten Mitarbeiter ausgehen, sollte man aktiv auf diesen Angestellten eingehen und ein Gespräch anbieten. Gegebenenfalls sollte externe Unterstützung für das Gespräch herbeigezogen werden
  • Bei Problemen im privaten Umfeld sollten dem Angestellten alle unternehmensinternen Angebote zur Konfliktbewältigung aufgezeigt und angeboten werden

Langfristige Strategien zur Vermeidung der inneren Kündigung

Um einer inneren Kündigung von Angestellten langfristig vorzubeugen, eignen sich die folgenden Maßnahmen. Zum einen die regelmäßige Erfassung und Überprüfung der Mitarbeiterzufriedenheit, hierfür eignen sich gezielte Fragebögen, welche die folgenden Punkte abfragen:

  • Sind Sie mit Ihrer derzeitigen Tätigkeit zufrieden?
  • Sind Sie mit Ihrem derzeitigen Arbeitsumfeld zufrieden?
  • Haben Sie neben dem Beruf ausreichend Zeit für Freizeitaktivitäten?
  • Fühlen Sie sich von Seiten ihres Vorgesetzten beziehungsweise Ihres Arbeitgebers unterstützt?
  • Haben Sie ausreichend Möglichkeit zur beruflichen Weiterentwicklung

Zum anderen die Durchführung von regelmäßigen teambildenden Maßnahmen:

  • gemeinsame Aktivitäten (Beispiel: Unternehmungen oder Feste zu bestimmten Anlässen) stärken den Zusammenhalt innerhalb eines Teams

Fazit

Eine innere Kündigung entsteht unter anderem, wenn sich Mitarbeiter nicht ausreichend wertgeschätzt und unterstützt fühlen. Um eine innere Kündigung zu verhindern, können Arbeitgeber entsprechende Maßnahmen ergreifen und somit nicht nur die Situation der betroffenen Person verbessern, sondern auch die negativen Auswirkungen auf das unmittelbare Team oder sogar das gesamte Unternehmen reduzieren.

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Autor
Dr. med. Marie-Hélène Manz
Dr. med. Marie-Hélène Manz
Ärztin
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