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praktischArzt Medizinische Berufe MTLA

Medizinisch-technische/r Laboratoriumsassistent/in (MTLA) – Ausbildung, Beruf, Gehalt

Laboratoriumsassistent
Zuletzt aktualisiert: 11.12.2025
Themen: Medizinische Berufe
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Als Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent (kurz: MTLA) untersucht man im Labor Körperflüssigkeiten, Gewebeproben oder Zellabstriche, sucht nach Antikörpern, Krankheitserregern oder anderen Unregelmäßigkeiten und bringt die behandelnden Mediziner durch seine Laboranalysen auf die richtige Spur. Dies ist eine sehr wichtige Tätigkeit, denn rund 70 Prozent aller Diagnosen werden auf der Basis laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen erstellt. Aber auch in der Forschung bietet der Beruf als Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent spannende Einsatzmöglichkeiten.

Inhaltsverzeichnis

  1. Ausbildung
  2. Ausbildung - Gehalt
  3. Aufgaben und Tätigkeiten
  4. Gehalt

Das Wichtigste in Kürze

  • Berufsbild: MTLA (seit 2023 „Medizinischer Technologe für Laboratoriumsanalytik (MTL)) untersucht Blut, Gewebe und andere Proben; rund 70% aller Diagnosen stützen sich auf Laborbefunde.
  • Ausbildung: 3 Jahre an der Berufsfachschule mit Praxisanteilen; Zugang i. d. R. Realschulabschluss + Gesundheitszeugnis; ca. 2.600 Std. Theorie/Schullabor + 2.000 Std. Praxis; Abschlussprüfung schriftlich/mündlich/praktisch
  • Vergütung in der Ausbildung: Schulisch meist ohne Gehalt; Praxisphasen bei öffentlichen Trägern nach TVAöD-Pflege (ca. 1.290/1.350/1.447 € in Jahr 1–3)
  • Aufgaben: Hämatologie, Histologie/Zytologie, Klinische Chemie, Mikrobiologie; eigenständige Analysen, strikte Hygiene/Dokumentation
  • Einsatzorte: Jobs in Kliniken, Laborpraxen, Blutspendediensten, Forschung/Industrie
  • Gehalt nach Abschluss: Im Öffentlichen Dienst meist TVöD E7 (Einstieg ~3.205 € bis ~3.935 €); kirchlich ~3.611–4.255 €; privat ~3.361–4.814 € (Industrie teils höher, Praxen oft niedriger).

Ausbildung Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent – Voraussetzungen, Inhalt, Dauer

Die Ausbildung als Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent findet an der Berufsfachschule statt und dauert drei Jahre in Vollzeit. Die Berufsfachschulen können Bewerber nach eigenen Kriterien auswählen. Grundsätzlich gelten aber als Zugangsvoraussetzungen ein mittlerer Schulabschluss (Realschulabschluss) und ein Gesundheitszeugnis, das die Gesundheit und körperliche Eignung belegt. Auch gute Schulnoten in den naturwissenschaftlichen Fächern sind gerne gesehen. Bewerber sollten darüber hinaus ein großes Interesse an Medizin und den Naturwissenschaften mitbringen und keine Scheu vor Körperflüssigkeiten wie Blut, Magensaft oder Urin sowie Gewebeproben haben. Eine gute Auge-Hand-Koordination, Beobachtungsgenauigkeit, Geschicklichkeit, Sorgfalt, Verantwortungsbewusstsein und Verschwiegenheit gehören ebenfalls zum Anforderungsprofil.

Änderung der Berufsbezeichnung 2023: Medizinischer Technologe

Seit dem 1. Januar 2023 werden die technischen Ausbildungen in der Medizin modernisiert. Der Beruf heißt nun Medizinischer Technologe für Laboratoriumsanalytik (MTL). Mehr zu den anderen Medizinischen Technologen hier:

  • MTA – Ausbildung und Beruf

In der Berufsfachschule stehen Fächer wie Anatomie, Biologie, Chemie, Immunologie, Krankheitslehre, Mikrobiologie und Psychologie auf dem Stundenplan. Bereits früh wird ein Teil des Unterrichts im Schullabor abgehalten, wo praktische Versuche mit dem Mikroskop, Reagenzglas und der Zentrifuge stattfinden. Neben der Theorie gibt es während der Ausbildung auch Praxiseinsätze. Ein gesondertes Krankenpflegepraktikum wie früher ist nicht mehr vorgesehen, da sich der Fokus nun vollständig auf Laboranalytik richtet. Allgemein werden die Stunden im Laufe der Ausbildung folgendermaßen aufgeteilt:

Kompetenzbereich Stundenanzahl
Theoretischer und praktischer Unterricht
Planung, Vorbereitung, Organisation, Durchführung, Dokumentation, Steuerung und Beurteilung biomedizinischer Analyseprozesse mittels biologischer, chemischer sowie physikalischer Methoden und Verfahren einschließlich Präanalytik und Postanalytik 1.820
Planung, Vorbereitung, Organisation, Durchführung, Dokumentation, Beurteilung und Weiterentwicklung des Qualitäts-, Risiko-, Prozess- und Datenmanagements in den biomedizinischen Leistungsprozessen einschließlich der Gewährleistung einer störungsfreien Analytik 200
Intra- und interprofessionelles Kommunizieren und Handeln in biomedizinischen Analyseprozessen und Schnittstellenbereichen unter Berücksichtigung personen- und situationsspezifischer Kontexte 160
Ausrichtung, Begründung und Reflexion des eigenen Handelns und Beteiligung an der Berufsweiterentwicklung auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und unter Berücksichtigung rechtlicher Vorgaben, ökonomischer und ökologischer Rahmenbedingungen und ethischer Wertehaltungen 160
Stunden zur freien Verfügung 260
Gesamtstundenumfang 2.600
Praktische Ausbildung
Orientierungseinsatz innerhalb der Probezeit beim Träger der praktischen Ausbildung 120
Krankenhaus oder ambulante Einrichtung in Klinischer Chemie und Immunchemie, Mikrobiologie, Virologie und Infektionsserologie oder Pathologie, Molekularbiologie und Zytologie 1.000
Krankenhaus oder ambulante Einrichtung in Klinischer Chemie und Immunchemie, Mikrobiologie, Virologie und Infektionsserologie oder Pathologie, Molekularbiologie und Zytologie 300
Krankenhaus oder ambulante Einrichtung in Hämatologie, Hämostaseologie und Immunhämatologie, Mikrobiologie, Virologie und Infektionsserologie oder Pathologie, Molekularbiologie und Zytologie 160
Interprofessionelles Praktikum in geeigneten Einrichtungen 120
Stunden zur freien Verfügung 300
Gesamtstundenumfang 2.000

Die Ausbildung schließt mit einer Prüfung ab, die aus einem schriftlichen, einem mündlichen und einem praktischen Teil besteht. Nach bestandener Prüfung darf man unter der Berufsbezeichnung Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent tätig werden.

MTLA – Ausbildung Gehalt

Weil es sich um eine schulische Ausbildung handelt, erhält man als angehender Medizinischer Technologe in der Regel keine Vergütung.

Während der Praxisphase hingegen gibt es mitunter ein Gehalt, insbesondere wenn diese an öffentlichen Einrichtungen absolviert werden. Dort wird ein Gehalt nach dem TVAöD-Pflege in folgender Höhe ausgezahlt:

Ausbildungsjahr Gehalt nach TVAöD-Pflege
Jahr 1 1290,24 Euro
Jahr 2 1350,30 Euro
Jahr 3 1447,03 Euro

Gültig von 01.04.2025 bis 30.04.2026

MTLA – Aufgaben und Tätigkeiten

Die Aufgabengebiete als Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent sind sehr breit gefächert. Grundsätzlich teilt man vier große Fachgebiete ein, die sich wiederum in spezielle Fachteile untergliedern. Zu den großen Fachgebieten zählen: Hämatologie, Histologie/Zytologie, Klinische Chemie und Mikrobiologie. Die Hämatologie beschäftigt sich mit der Untersuchung von Blut und seinen Erkrankungen. Der Fokus im Bereich Histologie/Zytologie liegt auf dem Gewebe. In der Klinischen Chemie ist das Blutwasser (Serum/Plasma) der Schwerpunkt der Arbeit. Und im Fachgebiet Mikrobiologie geht es um die Ursachen von Infektionskrankheiten, also Bakterien, Pilze, Protozoen, Würmer oder Viren.

Jedes der Fachgebiete hat spezielle laboratoriumsmedizinische Untersuchungen und Analysentechniken. Sie reichen von simplen Farb- oder Trübungstests bis zu komplexen molekularbiologischen Untersuchungen, die teilweise an speziellen Geräten ausgeführt werden. Als Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent führt man die notwenigen Untersuchungen selbstständig und eigenverantwortlich durch. Der Untersuchungsverlauf und die Ergebnisse werden stets protokolliert. Die Dokumentation dient häufig als Grundlage für ärztliche Diagnosen. In der Forschung können die Analyseergebnisse beispielsweise bei der Entwicklung neuer Medikamente oder beim Verstehen von Krankheiten helfen.

In vielen Fällen erhält man als Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent bereits entnommene Proben wie Blut oder Gewebe zur weiteren Analyse. Die eigenständige Probenentnahme gehört in der Regel nicht mehr zum Aufgabenbereich, sondern wird meist vom ärztlichen Personal oder der Pflege übernommen. Nur in sehr wenigen spezialisierten Einrichtungen zählt sie noch zu den Aufgaben.

Wie viel Patientenkontakt stattfindet, hängt mit dem eigenen Arbeitsplatz zusammen. Aber auch dort, wo man nicht unbedingt an Patienten denkt – etwa in einem Forschungslabor eines großen Chemieunternehmens – können direkte Interaktionen mit Probanden ein Teil des Berufsalltags sein.

Sauberkeit und Hygiene spielen im Labor eine übergeordnete Rolle. Daher wird stets im Schutzkittel und mit Handschuhen gearbeitet. Die Desinfektion und Sterilisation von Instrumenten, Geräten und der generellen Arbeitsumgebung gehören zur täglichen Routine.

Als Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent findet man Beschäftigung in folgenden Einrichtungen:

  • Blutspendedienste
  • Laborpraxen und größere Arztpraxen
  • Krankenhäuser
  • Universitätskliniken und medizinische Forschungsinstitute
  • Öffentliche Gesundheitsämter und Referenzlabore
  • Diagnostikunternehmen und Industrieunternehmen (zum Beispiel Pharma oder Biotech)

Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent – Gehalt

Als Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent ist es möglich, im öffentlichen Dienst oder bei einem privaten Arbeitgeber zu arbeiten. Bei der Beschäftigung im öffentlichen Dienst (etwa in einem öffentlichen Krankenhaus oder beim Gesundheitsamt) ist das Gehalt tariflich vorgegeben. In der Regel wird man als ausgelernter Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent in die Entgeltgruppe E 7 eingeordnet, in der ein Einstiegsgehalt von 3.205 Euro gezahlt wird.

Im privaten Bereich gibt es mehrere Optionen. So werden in der Industrie (vor allem Chemische und Pharmazeutische Industrie) erfahrungsgemäß gute Gehälter gezahlt, sodass der Verdienst den im öffentlichen Dienst deutlich übersteigen kann. Hier spielen sicherlich auch die Größe des Arbeitgebers und der Forschungsbereich eine nicht unwichtige Rolle. Am anderen Ende des Spektrums sind private Praxen zu nennen. Da sie sich beim Gehalt nicht an den Tarifvertrag halten müssen, kann der Verdienst als Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent grundsätzlich verhandelt werden. Häufig liegen die Gehälter aber unter denen im öffentlichen Dienst. Dabei spielen die Region und die Größe des Arbeitgebers eine Rolle.

Arbeitgeber Gehalt
Öffentlich 3.205 Euro bis 3.935  Euro
Kirchlich 3.611 Euro bis 4.255  Euro
Privat 3.361 Euro bis 4.814  Euro

Interesse an anderen Berufen im Gesundheitswesen? Alle Ausbildungsberufe gibt es als Übersicht auf der Seite medizinische Berufe.

Häufige Fragen zu MTL/MTLA

  1. Heißt der Beruf noch MTLA oder MTL?
  2. Seit 01.01.2023 heißt der Beruf offiziell „Medizinischer Technologe für Laboratoriumsanalytik (MTL)“. Inhalte/Tätigkeiten bleiben im Kern gleich, Praxisanteile wurden gestärkt.

  3. Wie viel Patientenkontakt habe ich als MTL?
  4. Die Tätigkeit als MTL umfasst überwiegend Laborarbeit; je nach Einrichtung auch Probenentnahmen (z. B. Blut) und damit kurzen Patientenkontakt. In Forschung/Industrie meist kein direkter Patientenkontakt.

  5. Welche Weiterbildungen verbessern meine Chancen und mein Gehalt als MTL?
  6. Spezialisierungen in Molekulardiagnostik, Mikrobiologie/Infektionsserologie, Qualitätsmanagement (ISO 15189), POCT, Labormanagement oder Studienkoordination. Perspektivisch Bachelor (z. B. Biomedizinische Wissenschaften) für Leitungs- oder F&E‑Rollen.

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Florentina Blakaj
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