/www.praktischarzt.de
  • Login
    • Bewerber
    • Arbeitgeber
/www.praktischarzt.de
  • Login
  • Bewerber Registrierung Arbeitgeber Registrierung
  • Stellenangebote
    • Stellenangebote
      • Assistenzarzt
      • Facharzt
      • Oberarzt
      • Chefarzt
      • Leitender Arzt
      • Ärztlicher Direktor
      • Alle Arztstellen
      • Pharma
      • Famulatur
      • Praktisches Jahr
      • Leitender Arzt
      • Ärztlicher Direktor
      • Alle Arztstellen
      • Famulatur
      • Praktisches Jahr
  • Mein Lebenslauf
  • Arbeitgeber entdecken
    • Arbeitgeber entdecken
      • Alle Arbeitgeber
      • Kliniken
      • Unternehmen
      • Arztpraxen und MVZ
  • Arztkarriere
    • Arztkarriere
      • Arzt
      • Medizinstudent
  • Magazin
  • Für Arbeitgeber

praktischArzt Medizinische Berufe VMTA / MTV

Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in (VMTA / MTV) – Ausbildung, Beruf, Gehalt

Veterinaermedizinisch Technischer Assistent
Zuletzt aktualisiert: 12.02.2026
Themen: Medizinische Berufe
Mail Icon WhatsApp Icon Instagram Icon Facebook Icon LinkedIn Icon

Als veterinärmedizinisch-technischer Assistent (VMTA bzw. seit 2023 offiziell MTV: Medizinischer Technologe für Veterinärmedizin) ist man für Laboruntersuchungen verantwortlich, die die Grundlage für Tierseuchen und Krankheiten darstellen. Außerdem führt man Überprüfungen von tierischen Lebensmitteln durch und nimmt Genanalysen vor. Es werden Proben entnommen und präpariert, auch die Anlegung von Bakterienkulturen gehören zum Aufgabengebiet. In Abhängigkeit von Labor werden mikroskopische, mikrobiologische, immunologische, physikalische, chemische oder biochemische Untersuchungsverfahren angewandt. Ergebnisse werden in Tabellen dokumentiert und Befunde müssen erstellt werden.

Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in (VMTA/MTV) – Das Wichtigste auf einen Blick


Ausbildungsform: Schulische Ausbildung an staatlich anerkannten Berufsfachschulen
Dauer: 3 Jahre mit theoretischem Unterricht und praktischen Laboranteilen, staatliche Abschlussprüfung (schriftlich, mündlich, praktisch)
Voraussetzungen: In der Regel Realschulabschluss; alternativ Hauptschulabschluss plus mind. 2-jährige anerkannte Berufsausbildung; Aufnahmeverfahren mit Test und Gespräch üblich; Belehrung nach § 43 Infektionsschutzgesetz erforderlich
Inhalte: Naturwissenschaftliche Grundlagen, Laborpraxis, hämatologische und mikrobiologische Untersuchungen, Umgang mit Probenmaterial, Hygiene, Dokumentation
Ausbildungsvergütung: Keine Vergütung (schulische Ausbildung); ggf. BAföG-Förderung möglich
Gehalt nach Ausbildung: Ca. 2.849–3.599 € brutto/Monat (regional und nach Arbeitgeber/Tarif unterschiedlich)
Berufseinordnung: Medizinisch-technischer Assistenzberuf; offizielle Bezeichnung seit 2023: Medizinischer Technologe für Veterinärmedizin (MTV), früher VMTA

Inhaltsverzeichnis

  1. Ausbildung - Voraussetzungen
  2. Anforderungen an Auszubildende
  3. Ausbildungsort und Inhalte
  4. Ausbildung - Gehalt
  5. Tätigkeiten und Alltag
  6. Gehalt

Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in (VMTA) Ausbildung – Voraussetzungen

Um für eine Ausbildung als veterinärmedizinisch-technischer Assistent in Frage zu kommen, wird der Realschulabschluss in der Regel vorausgesetzt. Die Berufsfachschulen – bei schulischen Ausbildungen – haben oft individuelle Kriterien, die von Schule zu Schule variieren können.

Liegt ein Hauptschulabschluss vor und wurde bereits eine mindestens zweijährige, staatlich anerkannte Berufsausbildung durchgeführt, gelten die Voraussetzungen für die Ausbildung zum veterinärmedizinisch-technischen Assistenten ebenfalls als erfüllt. Die Führung eines eigenen Haushalts wird nach aktuellen Ausbildungsordnungen nicht mehr als gleichwertiger Ersatz für eine Berufsausbildung anerkannt.

In den meisten Berufsfachschulen gibt es Aufnahmeverfahren, bei denen man oft einen Test absolvieren muss. Neben den schulischen Leistungen sind vor allem die Ergebnisse des persönlichen Gesprächs relevant. Die Aufnahmetests orientieren sich vor allem an mathematischem-physikalischen Verständnis und an logischem Denken. Beides ist für den gewählten Beruf erforderlich.

Im Zuge der Bewerbung muss eine Belehrung nach § 43 Infektionsschutzgesetz vorgelegt werden, welches beim ortsansässigen Gesundheitsamt ausgestellt wird. Dies ist erforderlich, da der Umgang mit Lebensmittelproben und tierischen Erzeugnissen unter äußerster Sterilität erfolgen muss. Es dürfen keine Bakterien vom veterinärmedizinisch-technischen Assistent auf das Probenmaterial übertragen werden

Dauer und Abschluss der Ausbildung

Die Ausbildung zum veterinärmedizinisch-technischen Assistenten dauert drei Jahre und findet an staatlich anerkannten Berufsfachschulen statt. Sie ist schulisch organisiert und gliedert sich in theoretischen Unterricht sowie praktische Ausbildungsanteile in schuleigenen Laboren. Am Ende der Ausbildung steht eine staatliche Abschlussprüfung mit schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfungsteilen.

Berufseinordnung in die medizinisch-technischen Berufe

Der Beruf Veterinärmedizinisch-technischer Assistent (VMTA) gehört zu den medizinisch-technischen Assistenzberufe. Seit 1. Januar 2023 werden diese nicht mehr mit MTA abgekürzt, wenn auch noch allgemein geläufig und verwendet. Die offizielle Berufsbezeichnung ist nun Medizinischer Technologe (MT) :

  • Medizinischer Technologe für Laboratoriumsanalytik (früher MTLA, jetzt MTL)
  • Medizinischer Technologe für Radiologie (früher MTRA, jetzt MTR)
  • Medizinischer Technologe für Funktionsdiagnostik (früher MTAF, jetzt MTF)
  • Medizinischer Technologe für Veterinärmedizin (früher VMTA, jetzt MTV)

Die Tätigkeiten in den jeweiligen Berufsfelder sind jedoch gleichgeblieben. In der Ausbildung wird ein stärkerer Fokus auf Praxis und Spezialisierung gesetzt. Für Ausbildungsinteressierte ist also eher das Kürzel MT relevant. Hilfreiche Inhalte zum Thema gibt es logischerweise mit beiden Schlagworten / Abkürzungen, da viele Medizinischen Technologen auf dem Arbeitsmarkt ihre Ausbildung noch als MTA (bzw. einer Variante) absolviert haben. Wer sich generell für einen medizinisch-technischen Berufe interessiert, sollte auch die anderen Berufsbilder als Alternativen prüfen.

Welche Anforderungen werden an den Auszubildenden gestellt?

Ein veterinärmedizinisch-technischer Assistent sollte einige Voraussetzungen erfüllen, um in seinem Beruf gute Chancen zu haben. Am wichtigsten sind folgende vier Punkte:

  1. Gute Hand-Auge-Koordination, sowie geschicktes Verhalten (wichtig, wenn Proben mit Pipetten entnommen werden oder analysiert werden müssen)
  2. Sorgfältiges Arbeiten (wichtig bei der Durchführung von hämatologischen Laborarbeiten)
  3. Gute Aufmerksamkeitsspanne und Beobachtungsgenauigkeit (Chemische Versuchsabläufe müssen beobachtet werden, Veränderungen sind zu dokumentieren und festzuhalten)
  4. Verantwortungsvolles Arbeiten (Untersuchungsergebnisse müssen ausgewertet werden, die Entscheidung über die Verzehrfähigkeit eines Lebensmittels muss getroffen werden)

Darüber hinaus ist ein hohes Maß an Konzentrationsfähigkeit und ruhiges Arbeiten erforderlich. Als veterinärmedizinisch-technischer Assistent arbeitet man einen Großteil der täglichen Zeit im Labor. Für ausschweifende Gespräche mit Kollegen ist oft kein Platz, je nach Betrieb arbeitet man auch großteils allein im Labor.

Wo findet die Ausbildung statt und welche Schulfächer gibt es?

Die Ausbildung selbst findet in der Berufsfachschule statt, praktische Arbeiten werden im schulischen Labor erlernt. Das hat zur Folge, dass die Ausbildung nicht finanziell entlohnt wird. Es ist jedoch möglich eine Förderung nach dem Bundesausbildunngsförderungsgesetz (BAföG) zu erhalten.

Der Unterricht an der Berufsfachschule ist eng auf das spätere Tätigkeitsfeld ausgerichtet und verbindet naturwissenschaftliche Grundlagen mit fachpraktischen Inhalten. Neben klassischen Unterrichtsfächern spielen auch berufsspezifische Inhalte eine zentrale Rolle. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Struktur und Schwerpunkte der Ausbildung während der einzelnen Semester:

Semester Ausbildungsinhalte
1. und 2. Semester Grundlagenorientierter Theorie- und Praxisunterricht in Fächern wie Chemie, Physik, Gewebelehre, Hämatologie sowie Histologie und histologischer Technik
3. und 4. Semester Vertiefende theoretische und praktische Ausbildung in vorwiegend klinischen Fachbereichen, darunter Parasitologie, Mikrobiologie, Virologie, Spermatologie sowie Lebensmittel- und Milchkunde
5. Semester Umfangreiches, etwa siebenmonatiges Praktikum in einer Tierklinik oder einem Institut der Tierärztlichen Hochschule
6. Semester Unterricht in Fächern wie Lebensmitteltoxikologie, spezielle Krankheitslehre, Ethologie und Tierschutz sowie intensive Vorbereitung auf die staatliche Abschlussprüfung

Wie gestaltet sich der praktische Ausbildungsteil?

Ein veterinärmedizinisch-technischer Assistent lernt den praktischen Teil seines Berufs im Labor kennen. Meist werden hierfür schulische Laboratorien verwendet, wo Versuchsreihen durchgeführt und der Umgang mit Reagenzien gelehrt wird.

Als Auszubildender lernt man die verschiedenen Bakterienkulturen kennen, findet heraus wie Versuchsreihen dokumentiert werden und welches Probenmaterial bei welcher Untersuchung erforderlich ist. Auch die Gewinnung von Probenmaterial wird während der Ausbildungszeit erlernt, wobei invasive Tätigkeiten ausschließlich unter Anleitung und Verantwortung von Tierärzten erfolgen.

Veterinärmedizinisch-technischer Assistent Ausbildung – Gehalt

Wenn man eine Ausbildung als veterinärmedizinisch-technischer Assistent anstrebt, ist mit keiner Vergütung zu rechnen. Es handelt sich um eine schulische Ausbildung, für die kein Gehalt gezahlt wird. In Abhängigkeit vom elterlichen Einkommen und eventuellen Nebenverdiensten kann jedoch Bafög gezahlt werden, um die Ausbildung zu finanzieren.

Der Beruf Veterinärmedizinisch-technischer Assistent – Tätigkeiten und Alltag

Ein ausgelernter, veterinärmedizinisch-technischer Assistent arbeitet vorwiegend im Labor oder in einer Tierarztpraxis- oder klinik. Alternativ hierzu stehen Veterinäruntersuchungsämter, Landeslabore oder andere staatliche Kontrollbehörden für Lebensmittel als Arbeitsort zur Verfügung.

Der größte Teil der Berufsalltag findet im Labor statt. Es werden Aufträge entgegengenommen und bearbeitet. Der Tätigkeitsschwerpunkt ist abhängig von dem Berufsausübungsort. Während ein veterinärmedizinisch-technischer Assistent in einer Tierarztpraxis oder einer Tierklinik häufiger mit Untersuchungsproben von Tieren arbeitet und auch Befunde über die Tiergesundheit erstellt, wird in Kontrollbehörden mit tierischen Lebensmitteln gearbeitet.

Der Alltag findet zwischen Petrischalen, Reagenzien und Probematerial statt. Versuchsreihen werden aufgebaut, Bakterienkulturen angelegt und Versuche dokumentiert. Auch eine sorgfältige, schriftliche Dokumentation der Ergebnisse gehören zum Berufsbild.

Veterinärmedizinisch-technischer Assistent VMTA – Gehalt

Als ausgelernter, veterinärmedizinisch-technischer Assistent kann man mit einem Bruttogehalt von 2.849 Euro bis 3.599 Euro rechnen. Dieser Wert kann jedoch regional schwanken, die Vergütung ist deutschlandweit nicht einheitlich. Je nach Arbeitgeber kann die Entlohnung nach Tarifvertrag oder außertariflich stattfinden. Mehr Informationen mit Entgelttabellen in unserer großen Übersicht:

  • MTA Gehalt

Interesse an anderen Berufen im Gesundheitswesen? Alle Ausbildungsberufe gibt es als Übersicht auf der Seite medizinische Berufe.

Häufige Fragen zum VMTA / MTV

  1. Welche Voraussetzungen brauche ich für die VMTA-Ausbildung?
  2. In der Regel wird für die VTMA-Ausbildung ein Realschulabschluss verlangt. Mit Hauptschulabschluss ist der Einstieg möglich, wenn bereits eine mindestens zweijährige, staatlich anerkannte Berufsausbildung vorliegt. Oft gibt es Aufnahmeprüfungen (Tests in Mathe/Physik und Logik) und ein persönliches Gespräch. Zusätzlich ist eine Belehrung nach § 43 Infektionsschutzgesetz vom Gesundheitsamt nötig.

  3. Wie lange dauert die Ausbildung zum VTMA / MTV und wie läuft sie ab?
  4. Die schulische Ausbildung zum Veterinärmedizinisch-technischen Assistenten dauert 3 Jahre und findet an staatlich anerkannten Berufsfachschulen statt. Sie kombiniert theoretischen Unterricht mit praktischer Ausbildung in schuleigenen Laboren und endet mit einer staatlichen Abschlussprüfung (schriftlich, mündlich, praktisch).

  5. Gibt es eine Vergütung in der MTV-Ausbildung und wie ist das spätere Gehalt?
  6. Während der schulischen MTV-Ausbildung wird kein Gehalt gezahlt; eine Förderung über BAföG ist je nach persönlicher Situation möglich. Nach der Ausbildung liegt das Gehalt je nach Region und Arbeitgeber meist zwischen etwa 2.849 Euro und 3.599 Euro brutto im Monat.

Therapeutische Berufe

  • Medizinisch-technische/r Assistent/in (MTA)
  • Laboratoriumsassistent/in (MTLA)
  • Radiologieassistent/in (MTRA)
  • Veterinärmedizinisch-technischer Assistent/in (VMTA)
Medizinische und Rechtliche Hinweise
Wichtiger rechtlicher Hinweis für diesen Artikel

Mehr medizinische Berufe

Anästhesietechnischer Assistent
Medizinische Berufe
Anästhesietechnische/r Assistent/in (ATA) – Ausbildung, Beruf, Gehalt
21.05.2018
Weiterlesen
Hebamme
Medizinische Berufe
Ausbildung zur Hebamme – Studium, Beruf und Gehalt
07.02.2018
Weiterlesen
Heilerziehungspfleger
Medizinische Berufe
Heilerziehungspfleger/in (HEP) – Ausbildung, Beruf, Gehalt
11.06.2018
Weiterlesen
Redaktion
Antonia Knobel
Autorin
Artikel teilen
Mail Icon WhatsApp Icon Instagram Icon Facebook Icon LinkedIn Icon

Themen

  • Medizinische Berufe
  • Weniger anzeigen
Mehr anzeigen

Weitere Artikel

Therapeutische Berufe

  • Medizinisch-technische/r Assistent/in (MTA)
  • Laboratoriumsassistent/in (MTLA)
  • Radiologieassistent/in (MTRA)
  • Veterinärmedizinisch-technischer Assistent/in (VMTA)

First Ad

Second Ad

 
footer_logo
  • +49 621 180 64 150
  • kontakt@praktischarzt.de
Arbeitgeber
  • Warum praktischArzt?
  • Stelle schalten
  • Preise
  • Mediadaten
Jobsucher
  • Arzt Karriere
  • Medizinstudium
  • Medizinische Berufe
Direktsuche
  • Assistenzarzt Jobs
  • Facharzt Jobs
  • Oberarzt Jobs
  • Chefarzt Jobs
Fachwissen
  • Untersuchungen
  • Krankheiten
  • Behandlungen
  • Ratgeber

© 2026 praktischArzt
  • Impressum
  • Kontakt
  • AGB
  • Datenschutz
  • Gender-Hinweis