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praktischArzt Ratgeber Ernährung bei Arthrose – Was essen und was nicht?

Bei der Arthrose – einer degenerativen Gelenkserkrankung – verschleißt der Gelenksknorpel zunehmend. Durch den langsam fortschreitenden Verlust des Knorpels verlieren die Knochen des Gelenks ihren Puffer und reiben schließlich aneinander. Die betroffenen Gelenksflächen sind dadurch in einem dauerhaften Reizzustand und entzünden sich. Durch eine Vielzahl an präventiven Maßnahmen, wie regelmäßige körperliche Bewegung, Vermeidung von Übergewicht, Nikotin- und Alkoholverzicht und einer Änderung der Ernährungsgewohnheiten kann der Entstehung einer Gelenkserkrankung, sowie generell der Krankheitsprogression vorgebeugt werden. Um dem chronischen Entzündungsprozess bei Arthrose entgegenzuwirken, sollten Patienten/-innen gewisse Lebensmittel bewusst in ihren Speiseplan einbauen. Einmal geschädigter Knorpel kann sich zwar nicht mehr erholen, dennoch kann mit einer gezielten entzündungshemmenden und antioxidativen Ernährung die Entzündungsreaktion im Gelenk gemindert werden.
Mit der richtigen Ernährung können Patienten/-innen ihre Gelenke unterstützen. Von Arthrose betroffene Personen sollten insbesondere auf entzündungshemmende Lebensmittel zurückgreifen und auf eine gesunde, ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung achten. Der tägliche Ernährungsplan sollte beispielsweise viel Gemüse, ausreichend Ballaststoffe und ungesättigte Fettsäuren beinhalten. Auf rotes Fleisch und Fette wie Butter und Wurstwaren sollte hingegen nur hin und wieder zurückgegriffen werden.
Die folgenden Lebensmittel haben einen protektiven Einfluss auf die Gesundheit der Gelenke und sollte daher Bestandteil des Speiseplans bei Arthrose sein.
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Studien haben gezeigt, dass Kaffee (und andere koffeinhaltige Getränke) einen negativen Einfluss auf eine bestehende Arthrose haben können, da Koffein den Knorpel schädigt und dessen Abbau zusätzlich fördert.
Einige Lebensmittel können den Verlauf einer Arthrose jedoch negativ beeinflussen und sollten daher von Patienten/-innen gemieden werden.
Ärztin
Nach ihrem Medizinstudium in Erlangen und Homburg/Saar hat Dr. med. Marie-Hélène Manz mehrere Jahre als Ärztin für orthopädische Chirurgie, Unfallchirurgie und Viszeralchirurgie in der Schweiz gearbeitet. Derzeit ist sie als Stellvertretende Referatsleiterin für das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit im öffentlichen Dienst tätig und schreibt als Autorin Texte für praktischArzt. Ihr breites medizinisches Fachwissen lässt sie in Texte aller Art einfließen. Sie erklärt medizinische Sachverhalte und Krankheitsbilder aller Art und hat stets einen Blick auf aktuelle Entwicklungen im Bereich der Gesundheitspolitik.
