Wie sieht der Arbeitsalltag bei Smile Eyes, einem der bekanntesten Netzwerke für Augenheilkunde und refraktive Chirurgie in Deutschland aus? Im Interview gibt Dr. Martin Bechmann Einblicke in das Unternehmen, die fachlichen Schwerpunkte, die Zusammenarbeit im Team und die Frage, was den Arbeitgeber für Ärzte besonders attraktiv macht.
Zur Person
Dr. Martin Bechmann ich Facharzt für Augenheilkunde bei Smile Eyes in München.
Smile Eyes verbindet Augenmedizin und refraktive Chirurgie. Was macht dieses Profil für Ärzte besonders spannend?
Das Besondere bei Smile Eyes ist, dass wir sowohl die Augenmedizin als auch die refraktive Chirurgie unter einem Dach haben und damit das beste aus beiden Welten verbinden können.
Die klinische Augenheilkunde, in welcher wir das gesamte Spektrum abbilden können, bietet uns dabei ein stabiles Fundament. Und auf der anderen Seite haben wir unseren Schwerpunkt in der refraktiven Chirurgie.
Das Geheimrezept bei Smile Eyes ist, dass wir den Servicegedanken und die Patientenzentrierung aus der refraktiven Chirurgie genommen haben und den Anspruch ans Medizinische aus der kurativen Medizin. Das Ganze bringen wir zusammen. Ich möchte, ehrlich gesagt, auch auf keins von beiden mehr verzichten.
Smile Eyes hat mehr als 60 Standorte und viele spezialisierte Augenärzte. Welche Vorteile bietet diese Größe für Austausch, Spezialisierung und Karrierewege?
In diesem Fall ist die Größe ein Vorteil. Nur, weil wir die entsprechenden Spezialisierungen abdecken, können wir unseren Patienten das gesamte Behandlungsspektrum anbieten.
Auch für die jungen Ärzte bringt das Vorteile. Sie können ihre Ausbildung machen und die verschiedenen Teilbereiche der Augenheilkunde kennenlernen. Dadurch, dass wir Spezialisten für die unterschiedlichen Teilbereiche haben, ist das entsprechende Wissen vorhanden. Und in der Medizin gilt generell: Nur Dinge, die ich häufig mache, die mache ich auch gut.
Welche fachlichen und persönlichen Eigenschaften passen besonders gut zu Ärzten, die bei Smile Eyes langfristig erfolgreich arbeiten?
Wir sind ein großes Team, also sollte man eine gewisse Freude an der Arbeit im Team mitbringen. Neben der Teamfähigkeit ist Freude am Umgang mit Menschen wichtig. Eine besondere Begeisterung für die Augenheilkunde als solches ist ebenso vonnöten.
Warum ist Smile Eyes für Ärzte eine attraktive Alternative zur klassischen Kliniklaufbahn oder zur rein konservativen Augenheilkunde?
Es gibt in der Augenheilkunde im Wesentlichen drei Karrieremöglichkeiten. Der erste Karriereweg ist die Kliniklaufbahn. Das ist sehr interessant, hat aber den Nachteil, dass Arbeiten in der Klinik eben auch oft bedeutet, dass es sehr hierarchische, teilweise auch recht verkrustete Strukturen gibt. Krankenhäuser haben zum anderen oft das Manko, dass sie nicht das modernste Organisationswesen verkörpern. Darüber hinaus gibt es in der Regel eine recht hohe Dienstbelastung.
Der zweite Karriereweg ist die inhabergeführte Einzelpraxis. Das ist auch ein großartiges Arbeiten, aber man trägt ein teilweise recht hohes wirtschaftliches Risiko. Wenn man das macht, muss man nicht nur 100 Prozent Einsatz bringen, sondern darüber hinaus gehen.
Als dritter Karriereweg ist für mich das Arbeiten in einem größeren Verbund wie Smile Eyes das Beste aus zwei Welten: Wir sind von der Hierarchie her flach, es ist modern und in einem angenehmen Ambiente. Die Nachteile der Kliniken, wie beispielsweise die hohe Dienstbelastung haben wir nicht. Gleichzeitig sind wir sehr flexibel, ohne dass man sich wirtschaftlich selbst komplett einbringen muss. Wir sind an keine Tarifverträge gebunden, das heißt, wer sehr gute Leistung bringt, kann auch außerhalb des Tarifvertrags entsprechend sehr gut belohnt werden.












