/www.praktischarzt.de
  • Login
    • Bewerber
    • Arbeitgeber
/www.praktischarzt.de
  • Login
  • Bewerber Registrierung Arbeitgeber Registrierung
  • Stellenangebote
    • Stellenangebote
      • Assistenzarzt
      • Facharzt
      • Oberarzt
      • Chefarzt
      • Leitender Arzt
      • Ärztlicher Direktor
      • Alle Arztstellen
      • Pharma
      • Famulatur
      • Praktisches Jahr
      • Leitender Arzt
      • Ärztlicher Direktor
      • Alle Arztstellen
      • Famulatur
      • Praktisches Jahr
  • Mein Lebenslauf
  • Arbeitgeber entdecken
    • Arbeitgeber entdecken
      • Alle Arbeitgeber
      • Kliniken
      • Unternehmen
      • Arztpraxen und MVZ
  • Arztkarriere
    • Arztkarriere
      • Arzt
      • Medizinstudent
  • Magazin
  • Für Arbeitgeber

praktischArzt Magazin Als Mediziner Social Distancing verstehen

Als Mediziner Social Distancing bereits in der Ausbildung verstehen

Social Distancing Folgen Erkennen
Zuletzt aktualisiert: 12.08.2020
Themen: News
Mail Icon WhatsApp Icon Instagram Icon Facebook Icon LinkedIn Icon

Für viele Mediziner sind die Folgen des Corona-Virus nicht nur medizinisch schwierig zu fassen. Unabhängig von der Diagnose alter und neuer Patienten mit dem Virus oder einer anderen Erkrankungen dürften viele Patienten unter den psychologischen Folgen leiden. Hier heißt es, bereits als Hausarzt Verständnis zu zeigen und den Alltag des Patienten positiv zu beeinflussen. Langfristig dürfte dieser Faktor auch bei der Ausbildung aller medizinischer Berufe eine Rolle spielen.

Auswirkungen auf alle medizinischen Berufe

Psychische Auswirkungen von Krankheiten werden als Teil des Medizinstudiums nicht oder nur wenig behandelt. Sofern nicht eine psychologische Studienrichtung eingeschlagen wurde, liegt der Schwerpunkt fast ausschließlich auf der physischen Symptomatik und ihrer korrekten Behandlung. Dies könnte sich durch Corona ändern. Wie kaum eine andere Erkrankung der letzten Jahrzehnte hat der Virus das gesellschaftliche Leben mit Folgen beeinflusst, die Ärzte aller Fachrichtungen erkennen und ernstnehmen sollten.

Zunächst gilt es, frühzeitig Indikatoren für eine depressive Phase bei Patienten zu erkennen. Selbst wenn dieser mit anderen Beschwerden in der Praxis erscheint, lässt sich viel über die Gesamtsituation des Patienten erfahren. Gestaltet dieser seine Freizeit über Wochen und Monate zu Hause und findet wenig Antrieb, aktiv auf Leben teilzunehmen, können dies erste Warnsignale für die Folgen von Corona sein. Viele Patienten werden offen über das Thema ins Gespräch kommen wollen, wenn eine aktive Hilfe in Aussicht steht.

Wachsendes Hygienebewusstsein zu erwarten

Unabhängig von den psychischen Folgen dürfte sich im Umfeld von Medizin und Pflege ein neues Hygienebewusstsein durchsetzen. Schon jetzt gab es in jedem Krankenhaus und jeder Klinik Fachpersonal, die für die hygienischen Bedingungen inklusive Einweisung der Belegschaft verantwortlich waren. Wie konkret dies im Alltag umgesetzt wurde, kann in vielen Fällen nur erahnt werden.

Durch den Corona-Virus mit all seinen Folgen rückt das Thema weiter in den Vordergrund. Nicht zuletzt Patienten und ihre Angehörigen werden verstärkt darauf achten, wie das Personal mit der eigenen Person umgeht und ob alle Maßnahmen verantwortungsbewusst eingehalten werden. Sobald der berufliche Weg in die medizinische Einrichtung eingeschlagen wird, ist das entsprechende Bewusstsein unbedingt auszubilden. Und dies beginnt bereits als Privatperson in der eigenen Freizeit.

Die psychologische Komponente verstehen

Unser Alltag ist nicht mehr derselbe wie noch vor einigen Monaten. Für viele Menschen ist Social Distancing ein Schlagwort, das sie von sich weisen und wie immer „bei den anderen” Probleme vermuten. Unabhängig von der Selbstwahrnehmung hat es immer Folgen, wenn neue Situationen auf einen Menschen zukommen und dieser seine gewohnte Lebensweise anpassen muss.

Im Falle von Corona und der hiermit verbundenen Isolation sind die Auswirkungen oft stärker als angenommen. Mediziner sollten Angst und Einsamkeit ernstnehmen, die von ihren Patienten geschildert wird. Verschiedene Gewohnheiten, die es so vor einigen Monaten noch nicht gab, könnten Indikatoren für größere Probleme sein. Zu den wichtigsten Anzeichen gehören:

  • gesteigerte Kompensation durch Essen
  • gesteigerter Alkoholkonsum
  • steigende Angst vor dem Jobverlust
  • wachsendes Desinteresse an sozialen Kontakten
  • steigender Anteil an häuslicher Gewalt

Natürlich muss nicht jeder Mensch unter den Folgen sozialer Isolation leiden. Es wird Menschen geben, die über die letzten Monate zur Ruhe und Entspannung in den eigenen vier Wänden gefunden haben. Hier zeigt sich schnell im offenen und gelassenen Verhalten des Betroffenen, dass dieser mit sich und der Welt im Reinen ist. Das Gegenteil wird jedoch häufiger der Fall sein und von den meisten Betroffenen verkannt.

Als Mediziner selbst Klarheit gewinnen

Ein Problem im Umgang mit der sozialen Isolation ist, dass viele Mediziner selbst unter den Folgen der Corona-Krise leiden. Viele sind in ihrem Berufsalltag häufiger im Dienst und müssen mit wachsendem Stress kämpfen. Zu Hause bleibt selten Zeit für Entspannung, viele Aktivitäten zum Ausgleich in der Freizeit lassen sich nicht wie gewohnt ausführen.

Bevor selbst zu stark unter Druck und Stress gelitten wird, ist ein kritisches Hinterfragen der eigenen Gewohnheiten notwendig. Stressige Phasen kennen Angehörige aller medizinischen Berufe zu Genüge. Falls jedoch in Corona-Zeiten überhaupt kein Spielraum mehr für eine kreative Freizeitgestaltung bleibt, sollte dies erkannt und die richtigen Schlüsse gezogen werden.

Auswirkungen bei jüngeren Patienten erkennen

Die meisten Mediziner haben beruflich mit Erwachsenen zu tun. Diese sind bei der emotionalen Regulation oft souveräner als Kinder und Jugendliche. Gerade in der Pubertät ist der psychische Druck vieler Jugendlicher groß, was durch die Krisensituation noch verstärkt werden dürfte.

Dass Einsamkeit gerade bei Jugendlichen den Weg in die Depression ebnen kann, dürfte Medizinern unabhängig von ihrer Fachrichtung klar sein. Werden junge Patienten nicht selbst behandelt, können Eltern als eigene Patienten hierfür sensibilisiert werden. Dies muss nicht zwingend in einem Behandlungsgespräch erfolgen, Informationen über die praxiseigene Webseite sind ein möglicher Weg.

Folgen für die zukünftige Berufsausbildung

Die Corona-Krise hat alle unerwartet getroffen, Mediziner genauso wie den einfachen Bürger. Es ist davon auszugehen, dass politisch und medizinisch Maßnahmen eingeleitet werden, mit denen vergleichbare Situationen in der Zukunft einfacher gemeistert werden. Aktuell bleibt noch abzuwarten, wie dies in die berufliche Ausbildung einfließt, genauso wie die hygienische und psychologische Ausstattung der Krankenhäuser Deutschlands.

Mehr zum Thema

Warnstreik An Unikliniken
News
Warnstreiks an Unikliniken: Was Ärzte jetzt wissen müssen
27.01.2026
Weiterlesen
Geplante Apotheken Reformen
News
Geplante Apotheken-Reformen: Ärzte warnen vor Aufweichung des Arztvorbehalts
15.10.2025
Weiterlesen
Kassenärzte Wollen Attestpflicht Erst Ab Tag Vier
News
Kassenärzte wollen Attestpflicht erst ab Tag vier – Arbeitgeber laufen Sturm
13.10.2025
Weiterlesen
Redaktion
pA Medien Gmbh
pA Medien Gmbh
Redaktionsteam
Veröffentlicht am: 13.08.2020
Artikel teilen
Mail Icon WhatsApp Icon Instagram Icon Facebook Icon LinkedIn Icon

Themen

  • News
  • Weniger anzeigen
Mehr anzeigen
< Vorheriger Artikel Nächster Artikel >

Neueste Arztstellen

Neueste Arztstellen

Arzt/Ärztin (ggf. in Weiterbildung) (all genders) - Klinik und Poliklinik für Neurologie
Hamburg
Facharzt (w/m/d) Urologie
Berlin
Arbeitsmediziner oder Arzt in Weiterbildung zum Facharzt für Arbeitsmedizin (m/w/d)
Heilbronn
Chefarzt*ärztin (w/m/d) Gerontopsychiatrie und Psychotherapie
Weinsberg
Alle Arztstellen ansehen >>

First Ad

Registrierung Newsletter

Newsletter abonnieren

Mit dem praktischArzt Newsletter aktuelle Infos zu Karriere und Medizin erhalten.

Bitte eine gültige E-Mail-Adresse eingeben
Es gelten unsere AGB und Datenschutzerklärung.

E-Mail-Adresse bestätigen

Second Ad

Arzt Jobs

Arzt Stellenangebote

Aerzteversorung Und Berufsunfähigkeit
Assistenzarzt/-ärztin Stellenangebote
Aerzteversorung Und Berufsunfähigkeit
Facharzt/-ärztin Stellenangebote
Aerzteversorung Und Berufsunfähigkeit
Oberarzt/ärztin Stellenangebote
Aerzteversorung Und Berufsunfähigkeit
Chefarzt/ärztin Stellenangebote
Alle Arztstellen ansehen >>

Jobs per Mail erhalten

Jobs per Mail erhalten

Erhalte die neuesten Job für jede Suchanfrage kostenlos per E-Mail.

Jetzt aktivieren

Es gelten unsere AGB und Datenschutzerklärung. Abmeldung jederzeit möglich.

 
footer_logo
  • +49 621 180 64 150
  • kontakt@praktischarzt.de
Arbeitgeber
  • Warum praktischArzt?
  • Stelle schalten
  • Preise
  • Mediadaten
Jobsucher
  • Arzt Karriere
  • Medizinstudium
  • Medizinische Berufe
Direktsuche
  • Assistenzarzt Jobs
  • Facharzt Jobs
  • Oberarzt Jobs
  • Chefarzt Jobs
Fachwissen
  • Untersuchungen
  • Krankheiten
  • Behandlungen
  • Ratgeber

© 2026 praktischArzt
  • Impressum
  • Kontakt
  • AGB
  • Datenschutz
  • Gender-Hinweis
JETZT den praktischArzt Newsletter abonnieren

Erhalte alle 14 Tage

  • Aktuelle Karriere-Informationen
  • Neueste Jobangebote
  • News aus Gesundheitspolitik & Medizin
Bitte eine gültige E-Mail-Adresse eingeben
Es gelten unsere AGB und Datenschutzerklärung.

E-Mail-Adresse bestätigen