Im Jahr 1783 setzten das katholische Pfarramt und die Stadtverwaltung von Saarlouis die Gründung eines eigenständigen Armen- und Krankeninstituts in der Bierstraße Nr. 7 durch, unterstützt von König Ludwig XVI.
Nachdem die Räumlichkeiten in der Bierstraße zu klein wurden, entstand 1841 an der Ecke Bock- und Augustinerstraße ein neues Krankenhaus, das zu dieser Zeit von den Schwestern des heiligen Karl Borromäus aus Nancy geführt wurde. Im Jahr 1876 übernahm die Stadtverordnetenversammlung die Trägerschaft des Hospitals, und eine Hospitalkommission wurde mit der Verwaltung beauftragt.
1928 wurde das Krankenhaus an seinen heutigen Standort in der Vaubanstraße (ehemals Kaibelkaserne) verlegt. Während des Zweiten Weltkriegs erlitt es 1942 schwere Schäden durch Luftangriffe, doch ab 1945 wurde es in mehreren Etappen wiederaufgebaut.
Im Juli 1984 übernahm die gemeinnützige Krankenhaus GmbH der Schwesternschaften Saarbrücken/Rheinpfalz des Deutschen Roten Kreuzes, heute als DRK Krankenhaus GmbH Saarland bekannt, die Trägerschaft. Das Krankenhaus verfügt heute über Hauptfachabteilungen für Chirurgie, Innere Medizin, Geburtshilfe und Gynäkologie, Anästhesie und Intensivmedizin sowie Belegabteilungen für Urologie, Neurochirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe.
Um die Wettbewerbsfähigkeit des Krankenhauses zu sichern, setzt der Träger auf Synergieeffekte. 2006 wurde in unmittelbarer Nähe das „Gesundheitszentrum Vauban“ durch einen niedergelassenen Arzt errichtet. Im Ärztehaus befinden sich ein Dialysezentrum, eine internistische, diabetologische und onkologische Schwerpunktpraxis sowie weitere Arztpraxen, therapeutische Einrichtungen und eine Apotheke.
Im Februar 2011 wurde die neu erbaute Intensivstation mit 12 Betten und 6 Betten für die Stroke Unit in Betrieb genommen. Der Umbau der bisherigen Intensivstation zu einer Patientenholding wurde im Spätsommer 2011 abgeschlossen.
Im Frühjahr 2015 wurde der Umbau und die Modernisierung des Kreißsaalbereiches erfolgreich abgeschlossen. Am 1. Januar 2018 wurde die Neurologie im Rahmen der Inkraftsetzung des neuen Krankenhausbedarfsplans als Hauptfachabteilung des Krankenhauses ausgewiesen.

