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praktischArzt Untersuchungen Blutuntersuchung Blutwerte Kalium – Werte und Bedeutung

Kalium – Werte und Bedeutung

Kalium
Zuletzt aktualisiert: 28.01.2025
Themen: Laborwert
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Ist der Blutwert für Kalium erhöht oder zu niedrig, können sich daraus gravierende Gesundheitsprobleme ergeben. Die Herzstiftung weist darauf hin, dass Kaliummangel gefährliche Rhythmusstörungen verursachen kann. Insofern lohnt es sich, die Funktion von Kalium im Körper bzw. in Zellen, Muskeln und Nerven näher zu beleuchten.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist Kalium?
  2. Wann wird Kalium bestimmt?
  3. Normwerte
  4. Wann zu niedrig?
  5. Wann zu hoch?
  6. Was tun bei veränderten Werten?

Was sind die Normwerte? Was tun bei veränderten Werten und welche Lebensmittel sind besonders kaliumreich? Dieser Ratgeber liefert alle wissenswerten Informationen.

Was ist Kalium?

Kalium ist zusammen mit Natrium und Chlorid ein lebensnotwendiger Mineralstoff (Mengenelement) und ist für die normale Funktion von Zellen, Nerven, Muskelzellen und für das Wachstum essentiell. Das Elektrolyt reguliert unter anderem den Wasser- und Säure-Basen-Haushalt, in den Nervenzellen unterstützt es die Signalweiterleitung zwischen den Zellen. Darüber hinaus ist es für viele Stoffwechselaufgaben unverzichtbar und spielt bei der Bildung von Eiweißen und Glykogen eine große Rolle.

Ein gesunder Organismus ist in der Lage Kalium zu speichern und den Kaliumhaushalt in weiter unten definierten Grenzen zu halten. Die Kaliumausscheidung erfolgt über die Nieren. Ist Kalium zu niedrig oder zu hoch, kann das jedoch ernsthafte Folgen für die Gesundheit haben. Daher werden Kalium-Werte standardmäßig beim Blutbild ausgewertet.

Wann wird der Kalium-Wert bestimmt?

Bei Verdacht auf Kaliummangel oder -überschuss wird beim Blutbild die Kaliumzufuhr bestimmt. Auch im Falle der Einnahme bestimmter Medikamente oder bei chronischen Erkrankungen ist regelmäßig zu prüfen, ob Kalium erhöht oder erniedrigt ist. Vor allem bei der Einnahme von Entwässerungsmitteln, Medikamenten bei Herzinsuffizienz (Herzglykoside), bei Herzrhythmusstörungen und bei Nierenkrankheiten ist eine regelmäßige Kontrolle erforderlich. Kalium beeinflusst auch den Blutdruck. Wer unter einem hohen oder niedrigen Blutdruck leidet, sollte daher auch regelmäßig den Kalium-Wert mittels einer Blutuntersuchung bestimmen lassen.

Kalium – Normalwerte

Um den Kalium-Wert interpretieren zu können, vergleicht man diesen mit den Normwerten. Ein Blick auf die Werte im Blutbild zeigt, dass bei Erwachsenen ein Kalium-Wert zwischen 3,5 und 5 mmol/l als normal gilt. Ist der Wert erhöht oder liegt ein Kaliummangel vor, zeigen sich bei einer Abweichung von diesen Laborwerten meistens Gesundheitsprobleme. Der Tagesbedarf wird im Allgemeinen mit mindestens 4 Gramm pro Tag angegeben, was sich durch eine ausgewogene Ernährung sicherstellen lässt.

Kalium im Blutserum

Zu beachten ist, dass der Kaliumspiegel in den roten Blutkörperchen (Erythrozyten) 25 Mal so hoch wie im Plasma ist. Die Normwerte sind abhängig vom Alter. Während für Erwachsene 3,5 bis 5 mmol/l als Normwert gelten, sind es in den ersten sieben Lebenstagen bei Säuglingen 3,2 bis 5,5 mmol/l. Bei Kindern sind die Grenzen nur geringfügig anders, sodass sich die Werte ein Leben lang in konstanten Grenzen halten. Die Normwerte bei Kindern ab einem Jahr bis zum 16. Lebensjahr liegt zwischen 3,3 – 4,6 mmol/l.
Im Folgenden finden Sie eine Tabelle mit den Kalium-Normwerten nach Alter:

Alter Normwert
Kinder: 1 Tag – 7 Tage 3,2 – 5,5
Kinder: 8 Tage – 4 Wochen 3,6 – 6
Kinder: 5 Wochen – 26 Wochen 3,5 – 5,6
Kinder: 1 Jahr – 16 Jahre 3,3 – 4,6
Erwachsene (ab 17 Jahren) 3,5 – 5,1

Kalium im Urin

Die Bestimmung des Kaliumwerts im Urin erfolgt im Sammelurin. Der Normbereich im Urin liegt zwischen 30 und 100 mmol/l in 24 Stunden. Beim Fasten kann der Gehalt auf 10 mmol/l in 24 Stunden absinken. Liegt ein Kaliummangel vor, kann eine Urinuntersuchung zeigen, ob der Körper den wichtigen Mineralstoff über die Niere oder den Darm verliert.

Kalium zu niedrig (Hypokaliämie)

Typischerweise ist Kalium zu niedrig, wenn der Körper durch Durchfall, Erbrechen oder auch starkes Schwitzen viel Flüssigkeit verliert. Der Säure-Basen-Haushalt kann aus dem Gleichgewicht geraten, weshalb Ärzte oft Elektrolyte verordnen. Auch harntreibende Medikamente und Abführmittel können dafür sorgen, dass ein Mangel vorliegt. Zudem beeinflussen Krankheiten wie Leukämie, Diabetes und Morbus Cushing den körpereigenen Kalium-Haushalt. Mangelernährung ist ebenfalls ein häufiger Grund für einen erniedrigten Kalium-Wert.

Kalium zu hoch (Hyperkaliämie)

Zu hohe Kalium-Werte lassen sich auf eine Funktionsstörung der Nieren, Tumorerkrankung oder hormonelle Störungen zurückführen. Daraus resultiert eine so genannte Hyperkaliämie, die immer behandlungsbedürftig ist. Darüber hinaus können bestimmte Arzneimittel wie Antibiotika, ACE-Hemmer, kaliumsparende Diuretika, Immunsuppressiva oder Zytostatika dafür verantwortlich sein, dass ein erhöhter Wert vorliegt. Symptome wie Muskelschwäche, Krämpfe oder Herzrhythmusstörungen können auf eine Hyperkaliämie hinweisen.

Was tun bei veränderten Werten?

Ist Kalium zu hoch oder erniedrigt ist Vorsicht geboten. In Absprache mit einem/einer Arzt/Ärztin sind im Regelfall Sofortmaßnahmen erforderlich. Ist der Wert erhöht, können mit Muskelschwäche bis hin zu Lähmungserscheinungen, Herzrhythmusstörungen oder sogar Vorhofflattern gravierende Gesundheitsauswirkungen bestehen. Sympathomimetika, Glucose und Insulin sorgen dafür, dass Kalium schnell von den Zellen aufgenommen wird. Falls die Kalium-Werte chronisch erhöht sind, kann eine Absetzung von kaliumerhöhenden Medikamenten erforderlich sein. In sehr akuten Fällen kann auch eine intravenöse Gabe von Medikamenten erforderlich sein.

Falls keine akute Krankheit als Ursache vorliegt, können bei einem Kaliummangel Nahrungsergänzungsmittel oder eine kaliumreiche Ernährung hilfreich sein. Kalium ist in zahlreichen Lebensmitteln zu finden, besonders reichlich in Obst. So sollten Betroffene vor allem getrocknetes Obst wie z.B. Aprikosen oder Pfirsiche essen. Aber auch frisches Ost wie z.B. Bananen und Himbeeren sind sehr kaliumhaltig und sollten vermehrt auf dem Speiseplan stehen. Gemüse wie Karotten, Hülsenfrüchte, Tomaten, Kohlrabi, Kartoffeln, Rosenkohl, Paprika und Champignons können sich ebenfalls positiv auf die Kalium-Werte auswirken. Überdies sind Nüsse, Dinkel und Buchweizen sowie tierische Produkte gute Kaliumquellen. 

 

Häufige Fragen zu Kalium

  1. Für was ist Kalium gut?
  2. Kalium wirkt an der Aufrechterhaltung des osmotischen Drucks und der Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes mit. Auch für den Blutdruck, die Herzfunktion, die Reizweiterleitung in Muskel- und Nervenzellen ist der Nährstoff essentiell.

  3. Ist zu viel Kalium gefährlich?
  4. Ja, ein stark erhöhter Kalium-Wert kann zu lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen führen, falls große Mengen aus den Zellen freigesetzt werden. Im Extremfall kann ein Kaliumüberschuss lebensbedrohlich sein.

  5. Ab wann ist Kaliummangel gefährlich?
  6. Unter einem Kalium-Wert von 2,5 mmol/l kann der Mangel lebensbedrohliche Züge annehmen. Durch die gestörte Kommunikation von Nerven und Muskulatur kann es zu vielfältigen Ausfallerscheinungen kommen.

  7. Wie senkt man den Kalium-Wert?
  8. Ist Kalium leicht erhöht, kann mit Hilfe einer kaliumarmen Ernährung der Wert gesenkt werden, ggfs. sind Medikamente abzusetzen. Bei Bedarf wird der/die Arzt/Ärztin Medikamente verschreiben, die den Kaliumhaushalt wieder ins Gleichgewicht bringen.

  9. Was sind kaliumhaltige Lebensmittel?
  10. Lebensmittel mit hohem Kaliumgehalt sind Obst wie Bananen, Aprikosen und Honigmelone, Gemüse wie Kartoffeln, Avocado, Trockenobst und diverse Schokoladenerzeugnisse.

  11. Was entzieht dem Körper Kalium?
  12. Die Diagnose “Kalium zu niedrig” ist vor allem nach Erbrechen und Durchfall zu stellen, wenn der Körper viel Flüssigkeit verliert und eine Kaliumzufuhr ausbleibt. Auch bestimmte Arzneimittel können einen Kaliummangel auslösen.

  13. Wie viel Kalium pro Tag?
  14. Laut Schätzwerten der D-A-CH Gesellschaften sollten Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene etwa 4.000 mg pro Tag als Kaliumbedarf aufnehmen. In Schwangerschaft und Stillzeit wird eine Kaliumzufuhr von bis zu 4.400 mg empfohlen.

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Quellen
  1. Lehnert, H., Werdan, K.: Innere Medizin – essentials, Georg Thieme Verlag, 4. Auflage, 2006
  2. Arasteh, K., Baenkler, H.-W., Bieber, C.: Innere Medizin, Thieme (Verlag), 2. Auflage, 2009
  3. Ausgewählte Fragen und Antworten zu Kalium, https://www.dge.de/...  (Abrufdatum: 29.04.2023)
  4. Kaliumarme Ernährung, https://www.mri.tum.de/...  (Abrufdatum: 29.04.2023)
Redaktion
Jana Swientek
Redakteurin
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