
Der Physiotherapeut hilft Menschen nach Unfällen und Krankheiten ihre Selbstständigkeit und Unabhängigkeit wieder zurückzugewinnen und ist daher ein wertvoller Teil des Gesundheitswesens.
Inhaltsverzeichnis
Als Physiotherapeut hat man nach der Physiotherapie Ausbildung die Möglichkeit im öffentlichen Dienst oder einer privaten Praxis als Angestellter zu arbeiten oder sich selbstständig zu machen. Doch wo verdient man was? Wir geben den Überblick über Ausbildungs-, Einstiegs- und Durchschnittsgehälter.
Das Wichtigste in Kürze
- Ausbildung: Schulische Ausbildung, oft ohne Vergütung; Besuch öffentlicher Berufsfachschulen ist kostenfrei, private Träger verlangen meist Gebühren
- Einstiegsgehalt: Zwischen 2.757 und 3.839 Euro brutto monatlich; private Einrichtungen zahlen oft weniger als öffentliche Arbeitgeber nach Tarifvertrag
- Durchschnittsgehalt: Laut Entgeltatlas etwa 3.248 Euro brutto monatlich, Spitzengehälter in Baden-Württemberg und Hamburg mit bis zu 3.561 Euro
- Mangel an Fachkräften: Lange Wartezeiten für Patienten, Stellen bleiben bis zu 135 Tage unbesetzt, teure Fortbildungen erschweren Einstieg.
Physiotherapeut Ausbildung Gehalt
Als Physiotherapeut im Training absolviert man eine schulische Ausbildung, bei der es in der Regel kein Gehalt oder eine Vergütung gibt.
Der Besuch einer öffentlichen Berufsfachschule ist meist kostenlos, staatlich anerkannte Schulen in privater Trägerschaft erheben hingegen Ausbildungsgebühren.
Alle Infos zur Ausbildung gibt es im Artikel Physiotherapeut Ausbildung.
Physiotherapeut Gehalt
Leider gehören Physiotherapeuten zu den Heilmittelerbringern, die oftmals am unteren Ende der Gehaltsskala angesiedelt sind. Gründe hierfür werden am Ende des Artikels aufgeführt.
Das Physiotherapeut Gehalt beträgt pro Monat etwa 2.757 bis 3.839 Euro. Dies entspricht einem Jahresgehalt von Physiotherapeuten von ca. 33.000 Euro bis 46.000 Euro brutto.
Das Einstiegsgehalt liegt bei privaten Einrichtungen in der Regel unter den Einstiegsgehältern, die sich an Tarifverträgen orientieren.
| Arbeitgeber | Einstiegsgehalt |
| Öffentlich | 2.930 Euro |
| Kirchlich | 3.414 Euro |
| Privat | 2.850 Euro |
Gerade in diesem Beruf herrscht eine sehr große Spanne zwischen der Art des Arbeitgebers, so dass man bei privaten Einrichtungen wie kleinen Praxen oftmals bis zu 40 % nur von dem verdient, was man bei einer Einrichtung, die sich am öffentlichen Tarifvertrag orientiert, verdienen kann.
Gehalt von Physiotherapeuten nach Art der Einrichtung
Die folgenden Tabellen zeigen bundesweite Durchschnittsgehälter von etwa 3.200 Euro auf.
Wir beleuchten daher einerseits die hohen Gehaltsmöglichkeiten des Tarifvertrags des öffentlichen Rechts und Gehaltsdurchschnitte je Bundesland nach Umfragen der Bundesagentur für Arbeit und des Lohnspiegels.
Bei dem Tarifvertrag kann man mit etwas Berufserfahrung durchschnittlich 3.904 Euro Brutto im Monat verdienen. Nach zusätzlichen Weiterbildungen und Qualifikationen und Übernahme von leitenden Funktionen sogar in höheren Entgeltgruppen bis zu 4.825 Euro.
Wider Umfragen und Analysen der Bundesagentur für Arbeit arbeitet ein großer Teil der Physiotherapeuten aktuell für Gehälter um 2500 Euro Brutto im Monat. Die Gründe für diese Gehaltsunterschiede werden in den abschließenden Kapiteln des Artikels behandelt.
| Arbeitgeber | Gehalt |
| Öffentlich | 2.930 Euro bis 4.825 Euro |
| Kirchlich | 3.761 Euro bis 4.413 Euro |
| Privat | 2.757 Euro bis 3.839 Euro |
Gehaltstabelle für Physiotherapeuten nach dem TVöD
Der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) regelt die Einkommensstrukturen für Einrichtungen, die sich diesem Vertrag verpflichten. Als Physiotherapeut wird man in der Regel in der Gehaltsstufe P 6 eingeordnet. Diese Entgeltgruppe beginnt bei rund 3.000 Euro brutto im Monat steigt mit der Berufserfahrung.
Mit zusätzlichen Qualifikationen und Weiterbildungen kann man auch in weitere Entgeltgruppen aufsteigen. In einer leitenden Position ist die Einordnung bis zur Gruppe P 10 möglich, was ein Einkommen von bis zu rund 5.000 Euro möglich macht.
| Entgeltgruppe | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Stufe 4 | Stufe 5 | Stufe 6 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| P 16 | 5240,04 € | 5415,90 € | 5983,76 € | 6645,71 € | 6937,70 € | |
| P 15 | 5132,29 € | 5293,23 € | 5695,60 € | 6177,16 € | 6361,06 € | |
| P 14 | 5013,53 € | 5170,59 € | 5563,22 € | 6096,68 € | 6194,02 € | |
| P 13 | 4894,78 € | 5047,94 € | 5430,82 € | 5707,28 € | 5778,68 € | |
| P 12 | 4657,22 € | 4802,61 € | 5166,04 € | 5389,29 € | 5493,13 € | |
| P 11 | 4419,71 € | 4557,30 € | 4901,27 € | 5129,69 € | 5233,54 € | |
| P 10 | 4184,40 € | 4312,38 € | 4675,42 € | 4850,63 € | 4960,96 € | |
| P 9 | 3992,39 € | 4184,40 € | 4312,38 € | 4558,59 € | 4662,42 € | |
| P 8 | 3701,21 € | 3862,80 € | 4075,58 € | 4247,92 € | 4488,98 € | |
| P 7 | 3510,30 € | 3701,21 € | 3998,33 € | 4149,59 € | 4305,40 € | |
| P 6 | 3012,49 € | 3187,41 € | 3363,47 € | 3737,95 € | 3833,41 € | 4013,41 € |
| P 5 | 2907,18 € | 3146,33 € | 3216,62 € | 3334,09 € | 3422,22 € | 3629,25 € |
Gültig von 01.05.2026 bis 31.03.2027
Auch wenn dies eine Orientierung dafür sein kann wie ein Gehalt mit zunehmender Berufserfahrung ansteigt, so muss man beachten, dass nur ein kleiner Teil der Arbeitgeber in Deutschland nach dem Tarifvertrag vergüten. Wie im Absatz vorher beschrieben müssen angehende Physiotherapeuten daher mit bis zu 40 % geringeren Gehältern aktuell rechnen.
Gehalt von Physiotherapeuten nach Bundesland
In diesem Berufszweig gibt es jedoch nicht nur signifikante Unterschiede zwischen der Art der Einrichtung, sondern auch wie in anderen Berufszweigen das Gefälle unter den Bundesländern. Die Bundesagentur für Arbeit bietet mit ihrem Entgeltatlas eine große Wissensdatenbank über verschiedene Gehälter – geschlüsselt nach den Bundesländern.
So ergibt sich laut der Bundesagentur ein Deutschland-Durchschnitt von 3.248 Euro brutto im Monat. Ganz vorne stehen Baden-Württemberg, Berlin und Hamburg, die monatlich 3.324 Euro bis 3.561 Euro Durchschnittsgehalt aufweisen. Am Ende der Verdienstskala stehen Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt, wo überall ein Durchschnittsgehalt von unter 3.000 Euro brutto monatlich ausgewiesen werden.
Physiotherapeut Gehalt Brutto im Jahr nach Bundesland (ca.)
Quelle: Bundesagentur für Arbeit
Gehalt von Physiotherapeuten im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen
Die folgende Tabelle zeigt das Gehalt von Physiotherapeuten im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen im medizinischen Umfeld.
Zudem fällt auf, dass Frauen laut dem Lohnspiegel im Durchschnitt etwa 10 % weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen.
| Beruf | Gesamt | Frauen | Männer |
| Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in | 3.363 € | 3.332 € | 3.448 € |
| Physiotherapeut | 3.248 € | 3.123 € | 3.454 € |
| Arzthelfer/in | 3.129 € | 3.126 € | 3.280 € |
| Assistenz-Arzt/Ärztin | 7.058 € | 6.792 € | 7.309 € |
| Hebamme/Entbindungshelfer | 4.380 € | 4.380 € | keine Daten |
| Altenpfleger/in | 4.153 € | 4.124 € | 4.227 € |
| Altenpflegehelfer/in | 3.098 € | 3.087 € | 3.123 € |
| Krankenpfleger/in | 4.051 € | 4.051 € | 4.050 € |
| Psychologe/in | 5.088 € | 4.917 € | 5.693 € |
| Notfallsanitäter/in | 4.165 € | 3.876 € | 4.276 € |
| Rettungssanitäter/in | 4.165 € | 3.876 € | 4.276 € |
| Medizinisch-Technische/r-Assistent/in (Funktionsdiagnostik) | 4.001 € | 3.944 € | keine Daten |
| Operationstechnische/r Assistent/in | 4.687 € | 4.654 € | 4.837 € |
| Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r | 2.669 € | 2.667 € | 2.779 € |
Quelle: Bundesagentur für Arbeit
Fachkräftemangel durch unterbezahlte Stellen
In vielen medizinischen Berufsfeldern wird in großen Teilen Deutschlands ein Fachkräftemangel mehr und mehr zu einem Problem. Besonders betroffen sind dabei auch Heilmittelerbringer wie die Physiotherapeuten. Betrachtet man den Berufszweig der Physiotherapeuten, so ist Hamburg statistisch gesehen aktuell in ganz Deutschland tatsächlich das einzige Bundesland mit einer ausreichenden Dichte an Physiotherapeuten. Und das obwohl die Physiotherapie ein wichtiger Pfeiler in der Gesundheitsversorgung ist und etwa jeder Fünfte im Laufe eines Jahres Physiotherapie in Anspruch nimmt.
Grund dafür sind vorwiegend die schlechten Verdienstmöglichkeiten für diese Berufszweige. Jeder Vierte ist laut einer Umfrage unter 1.000 Therapeuten der Hochschule Fresenius in Idstein bereits aus dem Beruf ausgestiegen und besonders stark sind hierbei die Physiotherapeuten betroffen.
Physiotherapeuten-Verbände und Krankenkassen im Streit um Honorare
Physiotherapeuten beklagen schon seit vielen Jahren zu niedrige Gehälter und Honorare für ihren Berufszweig. Immer mehr ausgebildete Fachkräfte wechseln dadurch den Beruf, was die Nachwuchssituation kritisch macht und zur Abnahme der Attraktivität des Berufs führt. Viele Physiotherapie-Praxen kämpfen deshalb mit wirtschaftlichen Herausforderungen, während Patientinnen und Patienten immer länger auf freie Termine warten müssen, was oft zu einer wochenlangen Verzögerung in der dringend benötigten Behandlung führt.
Um diese Missstände zu beheben, hatte der damalige Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bereits 2018 Schritte eingeleitet und sich für eine höhere Vergütung der Heilberufe ausgesprochen. Ziel war es, bessere Arbeitsbedingungen für Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden zu schaffen. Hierzu wurden Verhandlungen zwischen den Krankenkassen und den entsprechenden Berufsverbänden initiiert, um einheitliche Preise für die unterschiedlichen Leistungen festzulegen.
Die Vereinbarungen stießen jedoch immer wieder auf Hürden und führten im Jahr 2021 zu einer Schiedsentscheidung. Diese sah Preissteigerungen für physiotherapeutische Leistungen vor, die jedoch aus Sicht der Berufsverbände nicht ausreichten, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nachhaltig zu verbessern. Mit dem Inkrafttreten des bundeseinheitlichen Rahmenvertrags im August 2021 wurden zwar höhere Vergütungen eingeführt, letztlich blieb die angestrebte Entlastung der Fachkräfte und die Förderung der Attraktivität des Berufs jedoch hinter den Forderungen der Verbände zurück.
Ab dem Juli 2022 war unklar, wie es bezüglich der Rahmenvertragsregelungen weitergehen würde. Viele Praxen und Fachkräfte berichten zwischenzeitlich, dass die angestoßenen Maßnahmen nicht die gewünschte finanzielle und berufspolitische Sicherheit gebracht haben. Bis heute fällt die Vergütung oft ungünstig im Vergleich zu anderen Berufen mit ähnlichem fachlichen Anspruch aus, während die hohen Arbeitsbelastungen und die gestiegenen Lebenshaltungskosten die prekäre Lage zusätzlich verschärfen.
Aktuell wird intensiv über weitere Reformen diskutiert, darunter die Möglichkeit, die Vergütungsstruktur neu zu denken. Branchenvertreter fordern eine Berücksichtigung der gestiegenen Anforderungen und eine deutliche Anpassung der Vergütungssätze an die aktuellen Gegebenheiten, insbesondere unter Einbeziehung von Inflationsentwicklungen. Auch die Frage nach einer verbesserten Nachwuchsförderung, etwa durch eine kostenfreie Ausbildung, bleibt Teil der Diskussion.
In einem Beruf, der unverzichtbar für die gesundheitliche Versorgung ist, bleibt die finanzielle Wertschätzung weiterhin ein kritisches Thema, dessen Verbesserung direkt die Qualität und Verfügbarkeit der Leistungen beeinflusst.
Was bedeutet der akute Mangel bei der Physiotherapie?
Der Fachkräftemangel in der Physiotherapie hat spürbare Folgen für den Patienten. Durch die Unterversorgung kommt es zu längeren Wartezeiten auf einen Termin, welche bis zu zwölf Wochen betragen kann. In dieser Zeit bleibt der Patient unbehandelt. Die Heilmittelrichtlinien der Krankenkassen verlangen jedoch eigentlich einen Beginn der Behandlung innerhalb von 14 Tagen.
Durch das fehlende Personal kann ebenfalls die eigentlich benötigte Anzahl an Hausbesuchen für Patienten nicht mehr umgesetzt werden. Und auch Lymphdrainage-Patienten haben es schwerer einen Termin zu bekommen.
In Zeiten des demografischen Wandels und dem immer stärker werdenden Bedarf an Therapie für die alternde Gesellschaft ist diese Entwicklung dramatisch.
Stellen in der Therapie bleiben 135 Tage unbesetzt
Die Arbeitsmarkt-Statistik der Bundesarbeitsagentur vom August 2017 zeigt alarmierende Werte. Statistisch dauert es aktuell im Durchschnitt 135 Tage bis eine Stelle im Therapiebereich neu besetzt ist. Auf 100 offene Stellen gibt es nur 72 Bewerber.
Welche Rolle spielen die gesetzlichen Krankenkassen?
Pro Behandlung werden etwa 18 Minuten von der Krankenkasse kalkuliert. Was jedoch nicht in diese Kalkulation einfließt sind die Tätigkeiten, die neben der reinen Behandlung anfallen. So beispielsweise die organisatorischen Pflichten, Dokumentationen oder beispielsweise die Unterstützung pflegebedürftiger Patienten beim Ent- und Bekleiden. Praxisinhaber kalkulieren in der Regel mit zusätzlichen zehn Minuten Nebentätigkeiten zur Behandlung.
Für die kalkulierten 18 Minuten zahlen Krankenkassen für eine Einzelbehandlung nun zwischen zwölf und fünfzehn Euro.
Daraus resultiert, dass rund jeder zehnte Therapeut aktuell nicht einmal mehr mit der Krankenkasse abrechnen möchte.
Physiotherapie: Viel Arbeit und wenig Geld?
Die knappe Bemessung der Zeit und die geringe Vergütung der Leitungen führt zu einer notwendigen engen Taktung der Patienten. Und dadurch zu einem erhöhten Stressfaktor, der im ungünstigen Falle auch die Qualität der Behandlung in Mitleidenschaft zieht.
Zusätzlich zu der engen Taktung ist ein Physiotherapeut heutzutage gezwungen sich seinen Kunden anzupassen und somit Arbeitsnehmer- und arbeitszeitfreundliche Termine zu vergeben. Dies bedeutet, dass Kunden bereits sehr früh am Tag und sehr spät am Tag zur Behandlung angenommen werden müssen um die nötige Kundenzahl erzielen zu können. Lange Arbeitstage sind damit kaum zu vermeiden.
Wie könnte man die Situation verbessern? Meinung eines Therapeuten
Wir waren mit Ralf Hemken von Therapie 42 in Delmenhorst im Gespräch. Er sieht die Physiotherapie nicht als Kostenfaktor für die Krankenkassen, sondern als Möglichkeit durch gute Behandlung und Vorsorge wesentliche Kosten einzusparen. Hierfür müsse jedoch die Leistung gerecht entlohnt werden um die Fachkräfte (zurückzu)gewinnen und die Behandlung entsprechend auszuführen zu können.
In seinen Augen müsse schon bei der Ausbildung angesetzt werden. „Die Curricula müssen überarbeitet werden, damit ein frisch gebackener Physiotherapeut besser in einer Praxis eingesetzt werden kann. Bis jetzt muss er noch teure Fortbildungen aus eigener Tasche bezahlen, damit er mehr in einer Praxis arbeiten kann.“ , so Ralf Hemken. Hiermit zeigt er die Problematik auf, dass fast die Hälfte der Verordnungen eben solche Zertifikatsleistungen sind, die ein gerade ausgebildeter Physiotherapeut nach aktuellem Curriculum noch nicht ausführen kann und somit in einer Praxis nicht übernehmen kann.
Karriere in der Physiotherapie
Die Physiotherapie ist spannend, abwechslungsreich und ein wichtiger Bestandteil in der Gesundheitsversorgung und Gesundheitserhaltung. Als Physiotherapeut hat man einen direkten Einfluss auf die Genesung der Patienten oder den Erhalt der Lebensqualität. Dies macht diesen Beruf besonders wertvoll für den Physiotherapeuten als auch dessen Patienten.
Wer sich jedoch für die Berufswahl des Physiotherapeuten entschließt muss sich darüber im Klaren sein, dass die Physiotherapeuten durch aktuelle Umstände unter medizinischen Berufen zu den Niedrigverdienern gehören, ein Großteil der Weiterbildungen und -Qualifikationen selbst finanziert werden müssen und man von langen Arbeitszeiten ausgehen kann um sich finanziell abzusichern. Die Perspektive auf große Gehaltssprünge ist in diesem Beruf verhältnismäßig gering.
Mit praktischArzt als Karriereportal für Mediziner bietet nicht nur Stellenangebote für Fachärzte, sondern auch viele nützliche Informationen rund um alle medizinischen Berufe und die Karriere in der Gesundheitsversorgung.
Häufige Fragen zu Physiotherapeut Gehalt
- Was kostet die Ausbildung zum Physiotherapeuten?
- Wie viel verdienen Physiotherapeuten im Beruf?
- Welche regionalen Unterschiede gibt es beim Gehalt von Physiotherapeuten?
Die Physiotherapie-Ausbildung an öffentlichen Berufsfachschulen ist meist kostenfrei, während private Schulen Ausbildungsgebühren verlangen. Es gibt keine Vergütung, es sei denn, die Schule gehört zu einer tarifgebundenen Einrichtung.
Das Physiotherapeut Gehalt beträgt etwa 2.757 Euro bis 3.839 Euro brutto monatlich. Durch Tarifverträge wie den TVöD-P ist eine Eingruppierung bis zu Entgeltgruppe P10 möglich, mit Gehältern von bis rund 5.000 Euro brutto für leitende Positionen.
Durchschnittlich verdienen Physiotherapeuten in Deutschland 3.248 Euro brutto. Spitzengehälter werden in Baden-Württemberg und Hamburg mit bis zu 3.561 € erzielt, während Ostdeutschland unter 3.000 Euro liegt (z. B. Sachsen und Thüringen).




