/www.praktischarzt.de
  • Login
    • Bewerber
    • Arbeitgeber
/www.praktischarzt.de
  • Login
  • Bewerber Registrierung Arbeitgeber Registrierung
  • Stellenangebote
    • Stellenangebote
      • Assistenzarzt
      • Facharzt
      • Oberarzt
      • Chefarzt
      • Leitender Arzt
      • Ärztlicher Direktor
      • Alle Arztstellen
      • Pharma
      • Famulatur
      • Praktisches Jahr
      • Leitender Arzt
      • Ärztlicher Direktor
      • Alle Arztstellen
      • Famulatur
      • Praktisches Jahr
  • Mein Lebenslauf
  • Arbeitgeber entdecken
    • Arbeitgeber entdecken
      • Alle Arbeitgeber
      • Kliniken
      • Unternehmen
      • Arztpraxen und MVZ
  • Arztkarriere
    • Arztkarriere
      • Arzt
      • Medizinstudent
  • Magazin
  • Für Arbeitgeber

praktischArzt Magazin MRT Studie: Vergrößertes Hirn bei Depressionen

MRT Studie: Vergrößertes Hirn bei Depressionen

MRT Studie
Zuletzt aktualisiert: 13.11.2023
Themen: News
Mail Icon WhatsApp Icon Instagram Icon Facebook Icon LinkedIn Icon

Depressionen gehören zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen weltweit. Doch noch immer ist nicht vollständig geklärt, wo genau die Ursachen für eine Depression liegen. Eine Studie des Max-Planck-Instituts (MPI) und des Universitätsklinikums Leipzig liefert nun neue Hinweise: Demnach ist bei Depressionserkrankten eine Hirnregion vergrößert, die zur Stresskontrolle verantwortlich ist.

Auf der Suche nach Ursachen für die Depression

Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht davon aus, dass im Jahr 2015 rund 322 Millionen Menschen weltweit von einer Depression betroffen waren. Das entspricht ganzen 4,4 Prozent der Weltbevölkerung. Die Deutsche Depressionshilfe schätzt, dass in Deutschland im Laufe eines Jahres etwa 8,2 Prozent aller Erwachsenen an einer depressiven Störung erkranken, rund 5,3 Millionen Menschen. Obwohl Depressionen so weit verbreitet sind, ist noch immer weitgehend unklar, was sie eigentlich auslöst. Bislang geht die Wissenschaft davon aus, dass eine Kombination aus Veranlagung und Umweltfaktoren für die Entstehung einer depressiven Störung verantwortlich ist. Forschungsergebnisse weisen zudem darauf hin, dass bei vielen Betroffenen das körpereigene Stresssystem nicht mehr richtig funktioniert. Ihr Hirn schüttet zu viel des Stresshormons Cortisol aus.

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften sowie des Universitätsklinikums Leipzig haben nun möglicherweise den Grund dafür identifiziert. Mit Hilfe der hochauflösenden Magnetresonanztomografie (MRT) haben die Wissenschaftler die Gehirne von 84 Probanden untersucht. Mit speziellen Fragebögen und Interviews ermittelten sie zuvor die Schwere der vorliegenden Depression. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass Depressionserkrankte einen vergrößerten Hypothalamus aufweisen.

Hirnregion ist im Schnitt um 5 Prozent größer

Der Hypothalamus liegt im Zwischenhirn. Ihm kommen viele Aufgaben zu: Der Hypothalamus koordiniert den Salz- und Wasserhaushalt des Körpers und den Blutdruck und ist darüber hinaus eine wichtige Schaltzentrale für den Hormonhaushalt. Im Hypothalamus gebildete Hormone regen unter anderem die Hirnanhangdrüse dazu an, das adrenocorticotropen Hormon (ACTH) zu produzieren. ACTH wiederum stimuliert die Nebennierenrinde zur Produktion des Stresshormons Cortisol. Bei gesunden Menschen hat der Hypothalamus etwa die Größe eines Ein-Cent-Stücks. Bei Depressionserkrankten und bei Personen mit bipolarer Störung ist er um durchschnittlich 5 Prozent größer. Laut MPI-Wissenschaftlern ist die Hirnregion umso größer, je schwerer die Krankheit ist. Medikamente wie Antidepressiva würden sich nicht auf die Vergrößerung auswirken.

Noch ist nicht klar, welche Rolle dem vergrößerten Hypothalamus genau bei der Entstehung einer Depression oder bipolaren Störung zukommt. Bisherige Studienergebnisse haben jedoch bereits gezeigt, dass diese Hirnregion bei depressiven Menschen aktiver ist. Diese höhere Aktivität könnte zu einer Volumenzunahme führen. So könnte es dazu kommen, dass bei depressiven Menschen das Stresssystem selbst dann auf Hochtouren läuft, wenn eigentlich gar keine Stresssituation vorliegt.

Das Stresshormon Cortisol sorgt dafür, dass der Körper in stressigen Situationen mehr Energie bereitstellen kann. Ist der Gefahrenmoment vorüber, reguliert sich der Cortisolgehalt im Blut wieder. Bei Depressionserkrankten ist aber genau dieser Regulierungsmechanismus gestört. Ihr Stresssystem verhält sich immer so, als würden sie sich gerade in einer akuten Gefahrensituation befinden.

Mehr zum Thema

Warnstreik An Unikliniken
News
Warnstreiks an Unikliniken: Was Ärzte jetzt wissen müssen
27.01.2026
Weiterlesen
Geplante Apotheken Reformen
News
Geplante Apotheken-Reformen: Ärzte warnen vor Aufweichung des Arztvorbehalts
15.10.2025
Weiterlesen
Kassenärzte Wollen Attestpflicht Erst Ab Tag Vier
News
Kassenärzte wollen Attestpflicht erst ab Tag vier – Arbeitgeber laufen Sturm
13.10.2025
Weiterlesen
Redaktion
pA Medien Gmbh
pA Medien Gmbh
Redaktionsteam
Veröffentlicht am: 21.11.2018
Artikel teilen
Mail Icon WhatsApp Icon Instagram Icon Facebook Icon LinkedIn Icon

Themen

  • News
  • Weniger anzeigen
Mehr anzeigen
< Vorheriger Artikel Nächster Artikel >

Neueste Arztstellen

Neueste Arztstellen

Fachärztinnen und Fachärzte für Innere Medizin
Villach
Assistenzarzt (m/w/d) Psychiatrie und Psychotherapie
Oberhausen
Ärztinnen und Ärzte für Ausbildungsstellen im Sonderfach Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Wolfsberg
Ärztinnen und Ärzte für Ausbildungsstellen im Sonderfach Innere Medizin
Wolfsberg
Alle Arztstellen ansehen >>

First Ad

Registrierung Newsletter

Newsletter abonnieren

Mit dem praktischArzt Newsletter aktuelle Infos zu Karriere und Medizin erhalten.

Bitte eine gültige E-Mail-Adresse eingeben
Es gelten unsere AGB und Datenschutzerklärung.

E-Mail-Adresse bestätigen

Second Ad

Arzt Jobs

Arzt Stellenangebote

Aerzteversorung Und Berufsunfähigkeit
Assistenzarzt/-ärztin Stellenangebote
Aerzteversorung Und Berufsunfähigkeit
Facharzt/-ärztin Stellenangebote
Aerzteversorung Und Berufsunfähigkeit
Oberarzt/ärztin Stellenangebote
Aerzteversorung Und Berufsunfähigkeit
Chefarzt/ärztin Stellenangebote
Alle Arztstellen ansehen >>

Jobs per Mail erhalten

Jobs per Mail erhalten

Erhalte die neuesten Job für jede Suchanfrage kostenlos per E-Mail.

Jetzt aktivieren

Es gelten unsere AGB und Datenschutzerklärung. Abmeldung jederzeit möglich.

 
footer_logo
  • +49 621 180 64 150
  • kontakt@praktischarzt.de
Arbeitgeber
  • Warum praktischArzt?
  • Stelle schalten
  • Preise
  • Mediadaten
Jobsucher
  • Arzt Karriere
  • Medizinstudium
  • Medizinische Berufe
Direktsuche
  • Assistenzarzt Jobs
  • Facharzt Jobs
  • Oberarzt Jobs
  • Chefarzt Jobs
Fachwissen
  • Untersuchungen
  • Krankheiten
  • Behandlungen
  • Ratgeber

© 2026 praktischArzt
  • Impressum
  • Kontakt
  • AGB
  • Datenschutz
  • Gender-Hinweis
JETZT den praktischArzt Newsletter abonnieren

Erhalte alle 14 Tage

  • Aktuelle Karriere-Informationen
  • Neueste Jobangebote
  • News aus Gesundheitspolitik & Medizin
Bitte eine gültige E-Mail-Adresse eingeben
Es gelten unsere AGB und Datenschutzerklärung.

E-Mail-Adresse bestätigen