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praktischArzt Magazin Japan: Tier-Mensch-Mischwesen gegen Organmangel?

Japan: Tier-Mensch-Mischwesen gegen Organmangel?

Japan erlaubt Tier Mensch Wesen
Zuletzt aktualisiert: 01.02.2020
Themen: News
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In Deutschland warten jährlich mehr als 10.000 Menschen auf ein Spenderorgan. Und auch weltweit besteht ein gravierender Mangel an Spenderorganen. Viele davon warten vergebens auf Spenderherz oder -niere. Schon bald könnte sich dies ändern.

Japanische Forscher wollen menschliche Organe in Tieren heranwachsen und austragen lassen um so gegen den Organmangel anzukämpfen. Nun wurde die Zucht und Geburt der Tier-Mensch-Mischwesen an der Universität Tokio erlaubt. Dort dürfen von nun an Ersatzorgane in lebenden Tieren gezüchtet werden. Dabei werden menschliche Stammzellen in Tierembryonen eingepflanzt, die als menschliche Organe heranwachsen und später transplantiert werden können. Doch der Ansatz ist nicht unumstritten.

Grünes Licht aus dem japanischen Wissenschaftsministerium

Induzierte pluripotente Stammzellen ähneln embryonalen Stammzellen und werden in einem Labor künstlich erzeugt. Sie werden zum Beispiel für die Forschung für Morbus Parkinson verwendet. Doch bislang war es nicht erlaubt, sie in tierische Organismen einzubringen und auf diese Weise Mischwesen zu erzeugen. Derartige Hybridembryos wurden zwar bereits in anderen Ländern gezüchtet, jedoch nie in ein Muttertier eingesetzt und bis zur Geburt begleitet.
Laut Sprecherin des Wissenschaftsministerium soll ein Forscherteam tierische Embryonen züchten, die neben ihren eigenen Zellen auch menschliche Stammzellen tragen. Werden die veränderten Embryonen in ein Weibchen eingepflanzt und wachsen im Muttertier wie normale Nachkommen heran, tragen sie nach der Geburt ein menschliches Organ in sich. Dieses könnte dann entnommen und zur Organspende genutzt werden. Soweit die Theorie.

Ein langer Weg zum Organersatz

Wie gut sich die Idee der menschlichen Organe in gezüchteten Mischwesen umsetzen lässt, sollen nun intensive Jahre der Forschung ergeben. Zunächst soll die Methodik aber nur mit Nagetieren erprobt werden. Außerdem werden die so gezüchteten Tier-Mensch-Chimären noch nicht ausgetragen und werden in einem ersten Schritt genau untersucht. Die Organe werden dabei vor der Geburt herausgenommen. Die Föten werden anschließend getötet. Aber weiterhin bleibt die Frage, ob die eingepflanzten Stammzellen auch an anderen Stellen des Tierorganismus siedeln.

Auch Schweine, die später verwendet werden, sollen vor der Geburt der Tiere spätestens am siebzigsten Tag der Entwicklung entnommen und getötet werden.
Erste Tests mit Schweine- und Affen-Embryonen sind zwar geplant, allerdings nicht bis zur Einsetzung in ein Muttertier. Hier soll nur im Labor untersucht werden, welcher Prozentsatz an Stammzellen sich überhaupt einbringen lässt.

Arbeit auf Basis induzierter pluripotenter Stammzellen

Die Arbeit mit induzierten pluripotenten Stammzellen, kurz iPS, wird seit Jahren weltweit kontrovers diskutiert. Es ist dank moderner Biochemie möglich, die Zellen eines Menschen in den quasi-embryonalen Zustand zurückzuversetzen. In der Theorie reicht es daher, beispielsweise Hautzellen zu extrahieren, diese im Labor in ihren Stammzellenzustand zu überführen und diese Embryozellen auf jeden Zelltyp zu programmieren.
Hirnzellen, Herzmuskelzellen und unzählige andere Typen aus Hautzellen entstehen zu lassen, wäre unter anderem für die Organspende ein großer Schritt. Da die induzierten pluripotenten Stammzellen identisch mit der DNS des Spenders sind, muss man sich um Immunsuppression keine Gedanken mehr machen.
Und da iPS vom Spender selbst gewonnen werden können, steht nicht das moralische Dilemma im Raum, dass Embryonen sterben müssen, um Stammzellen zu nutzen. Dennoch sehen Kritiker den Hintergrund der Forschung als problematisch an: Das Wissen um iPS könnte nur gewonnen werden, indem Embryonen genutzt würden. Zudem entstehen neue moralische Fragen, etwa die nach der Möglichkeit menschlicher Klone.

Neue Moralfragen entstehen

Aus Sicht der Humanmedizin wäre es ein großer Erfolg, wenn beispielsweise Patienten, die auf ein Spenderherz warten, dank der neusten Medizintechnik mit eigenen Stammzellen und “Tierspender” ein genetisch mit ihnen identisches Ersatzorgan erhalten. Ohne Beigeschmack bleibt dies aber nicht.
Sollte die Züchtung der menschlichen Organe im Tier erfolgreich sein, wird dieses nach dem Heranwachsen getötet. Dies lässt Tierschützer auf den Plan treten. Doch auch unabhängig vom Tierschutz sind Anhänger diverser Philosophien von der Idee bestürzt, die Wissenschaft “spielt Gott”, indem Mischwesen gezüchtet werden.

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Redaktion
Jana Swientek
Jana Swientek
Redakteurin
Veröffentlicht am: 07.08.2019
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