
Eine Nasennebenhöhlenentzündung verursacht häufig eine verstopfte Nase, Druck im Gesicht und einen eingeschränkten Geruchssinn. Mediziner sprechen von einer Sinusitis oder genauer von einer Rhinosinusitis, da in der Regel auch die Nasenschleimhaut entzündet ist. Meist entsteht sie im Rahmen einer Erkältung und klingt innerhalb von ein bis zwei Wochen wieder ab. Halten die Beschwerden länger als zwölf Wochen an, liegt eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung vor.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist eine Nasennebenhöhlenentzündung?
- Akute oder chronische Nasennebenhöhlenentzündung
- Welche Nasennebenhöhlen können betroffen sein?
- Nasennebenhöhlenentzündung: Symptome
- Nasennebenhöhlenentzündung: Ursachen
- Wie lange dauert eine Nasennebenhöhlenentzündung?
- Ist eine Nasennebenhöhlenentzündung ansteckend?
- Wann sollte man mit einer Nasennebenhöhlenentzündung zum Arzt?
- Nasennebenhöhlenentzündung: Diagnose
- Nasennebenhöhlenentzündung behandeln: Was hilft?
- Wann sind Antibiotika bei einer Nasennebenhöhlenentzündung sinnvoll?
- Behandlung einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung
- Welche Hausmittel helfen bei einer Nasennebenhöhlenentzündung?
- Nasennebenhöhlenentzündung vorbeugen
Das Wichtigste zu Nasennebenhöhlenentzündung in Kürze
- Eine Nasennebenhöhlenentzündung entsteht häufig im Zusammenhang mit einem viralen Atemwegsinfekt.
- Typische Symptome sind eine verstopfte Nase, eingeschränkter Geruchssinn sowie Druck oder Schmerzen an Stirn, Wangen und rund um die Augen.
- Eine akute Nasennebenhöhlenentzündung heilt meistens innerhalb von ein bis zwei Wochen von selbst aus.
- Bestehen die Beschwerden länger als zwölf Wochen, spricht man von einer chronischen Rhinosinusitis.
- Kortisonhaltige Nasensprays, Kochsalzlösungen und Schmerzmittel können die Beschwerden lindern.
- Antibiotika sind bei einer unkomplizierten akuten Nasennebenhöhlenentzündung nur selten notwendig.
Was ist eine Nasennebenhöhlenentzündung?
Die Nasennebenhöhlen sind luftgefüllte Hohlräume im Schädel und mit der Nasenhöhle verbunden. Zu ihnen gehören die Stirnhöhlen, Kieferhöhlen und Keilbeinhöhlen sowie die Siebbeinzellen. Sie sind wie die Nase mit Schleimhaut ausgekleidet.
Die Schleimhaut produziert Sekret, das normalerweise über kleine Öffnungen in die Nase und den Rachen abfließt. Schwellen die Schleimhäute durch einen Infekt oder eine andere Entzündung an, können sich diese Verbindungen verengen. Sekret fließt schlechter ab und es entstehen die für eine Nasennebenhöhlenentzündung typischen Beschwerden.
Da bei einer Sinusitis meistens gleichzeitig die Schleimhaut der Nase entzündet ist, lautet der medizinisch genauere Begriff Rhinosinusitis.

Akute oder chronische Nasennebenhöhlenentzündung
Eine Nasennebenhöhlenentzündung kann akut, wiederkehrend oder chronisch verlaufen.
| Form | Kennzeichen |
|---|---|
| Akute Rhinosinusitis | Beschwerden bestehen höchstens zwölf Wochen und klingen vollständig wieder ab. |
| Rezidivierende akute Rhinosinusitis | Mindestens vier akute Episoden innerhalb eines Jahres mit beschwerdefreien Phasen dazwischen. |
| Chronische Rhinosinusitis | Beschwerden bestehen länger als zwölf Wochen. |
Eine akute Nasennebenhöhlenentzündung entsteht meist im Zusammenhang mit einer Erkältung. Obwohl sie definitionsgemäß bis zu zwölf Wochen dauern kann, bessern sich die Beschwerden bei den meisten Betroffenen bereits innerhalb von ein bis zwei Wochen.
Bei einer chronischen Rhinosinusitis können unter anderem Allergien, Asthma, Nasenpolypen oder anatomische Veränderungen eine Rolle spielen. Chronische Formen werden außerdem danach unterschieden, ob Nasenpolypen vorhanden sind oder nicht.
Welche Nasennebenhöhlen können betroffen sein?
Je nach Lage der Entzündung können die Schmerzen und Druckgefühle an unterschiedlichen Stellen des Gesichts auftreten.
| Betroffener Bereich | Typische Beschwerden |
|---|---|
| Kieferhöhlen | Druck oder Schmerzen im Wangenbereich, teilweise auch Beschwerden im Oberkiefer. |
| Stirnhöhlen | Druck oder Schmerzen im Bereich der Stirn und über den Augen. |
| Siebbeinzellen | Beschwerden zwischen Nase und Augen. |
| Keilbeinhöhlen | Eher unspezifische, tiefer liegende Kopf- oder Gesichtsschmerzen. |
Sind mehrere Nasennebenhöhlen gleichzeitig betroffen, wird dies als Polysinusitis bezeichnet. Sind alle Nebenhöhlensysteme entzündet, spricht man von einer Pansinusitis.
Nasennebenhöhlenentzündung: Symptome
Typische Symptome einer Nasennebenhöhlenentzündung sind:
- verstopfte Nase und erschwerte Nasenatmung
- laufende Nase oder Sekret im Nasen-Rachen-Raum
- eingeschränkter oder fehlender Geruchssinn
- Druckgefühl oder Schmerzen im Gesicht
- Kopfschmerzen
- Druckempfindlichkeit an Stirn oder Wangen
- teilweise Zahnschmerzen im Oberkiefer
- allgemeines Krankheitsgefühl
- gelegentlich Fieber
Die Schmerzen können sich beim Vorbeugen verstärken. Welche Bereiche besonders betroffen sind, hängt unter anderem davon ab, welche Nasennebenhöhlen entzündet sind.
Gelbes oder grünes Nasensekret kann bei einer Nasennebenhöhlenentzündung vorkommen. Die Farbe des Schleims allein beweist jedoch keine bakterielle Infektion.
Symptome einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung
Bei einer chronischen Rhinosinusitis stehen häufig eine dauerhaft eingeschränkte Nasenatmung, Sekretbildung sowie ein verminderter Geruchs- oder Geschmackssinn im Vordergrund. Schmerzen können auftreten, sind jedoch nicht bei jedem Betroffenen das dominierende Symptom.
Bei einigen Patienten bilden sich zusätzlich Nasenpolypen. Dabei handelt es sich um gutartige Schleimhautwucherungen, die die Nasenatmung und den Geruchssinn weiter beeinträchtigen können.
Nasennebenhöhlenentzündung: Ursachen
Eine akute Nasennebenhöhlenentzündung entsteht meistens im Zusammenhang mit einem Infekt der oberen Atemwege. In der Mehrzahl der Fälle sind Viren beteiligt.
Durch die Entzündung schwellen die Schleimhäute von Nase und Nebenhöhlen an. Die kleinen Verbindungen zwischen Nase und Nebenhöhlen können dadurch enger werden. Sekret fließt schlechter ab und sammelt sich in den Nebenhöhlen.
Seltener kommen andere Ursachen oder begünstigende Faktoren infrage.
Allergien
Bei einem allergischen Schnupfen ist die Nasenschleimhaut dauerhaft oder wiederholt entzündet und geschwollen. Allergische Erkrankungen können insbesondere bei einer chronischen Rhinosinusitis eine Rolle spielen.
Nasenpolypen und anatomische Veränderungen
Nasenpolypen können die Nasenatmung beeinträchtigen und treten häufig im Zusammenhang mit einer chronischen Rhinosinusitis auf.
Auch anatomische Veränderungen wie eine ausgeprägte Verkrümmung der Nasenscheidewand können bei manchen Betroffenen die Belüftung und den Sekretabfluss beeinflussen.
Zahnerkrankungen
Vor allem die Wurzeln der oberen Backenzähne liegen teilweise nah an der Kieferhöhle. Entzündungen im Bereich der Zähne oder des Zahnhalteapparats können deshalb in bestimmten Fällen auf die Kieferhöhle übergreifen und eine sogenannte odontogene Sinusitis auslösen.
Wie lange dauert eine Nasennebenhöhlenentzündung?
Eine akute Nasennebenhöhlenentzündung heilt häufig innerhalb von ein bis zwei Wochen von selbst aus. Bei einigen Betroffenen halten die Beschwerden länger an.
Entscheidend ist die Entwicklung der Symptome. Bessern sie sich allmählich, spricht dies meist für einen unkomplizierten Verlauf. Bleiben die Beschwerden über längere Zeit unverändert stark, verschlechtern sie sich deutlich oder treten sie nach einer vorübergehenden Besserung erneut stärker auf, sollte ein Arzt die Ursache abklären.
Bestehen typische Beschwerden länger als zwölf Wochen, handelt es sich definitionsgemäß um eine chronische Rhinosinusitis.
Ist eine Nasennebenhöhlenentzündung ansteckend?
Eine Nasennebenhöhlenentzündung selbst ist nicht grundsätzlich ansteckend. Häufig entsteht eine akute Sinusitis jedoch im Rahmen eines viralen Atemwegsinfekts. Die dafür verantwortlichen Viren können auf andere Menschen übertragen werden.
Chronische Nasennebenhöhlenentzündungen, die beispielsweise mit Nasenpolypen, Allergien oder anderen nicht infektiösen Ursachen zusammenhängen, sind nicht ansteckend.
Wann sollte man mit einer Nasennebenhöhlenentzündung zum Arzt?
Eine unkomplizierte akute Nasennebenhöhlenentzündung heilt häufig von selbst aus. Eine ärztliche Untersuchung ist jedoch sinnvoll, wenn:
- die Beschwerden nach etwa zehn Tagen nicht besser werden
- sich die Symptome nach einer ersten Besserung erneut deutlich verschlechtern
- starke oder ungewöhnliche Schmerzen auftreten
- die Beschwerden immer wiederkehren
- die Symptome länger als zwölf Wochen bestehen
- eine einseitige Sinusitis oder eine mögliche Zahnerkrankung als Ursache vermutet wird
Schnelle ärztliche Hilfe ist erforderlich, wenn beispielsweise eine starke Schwellung oder Rötung rund um die Augen, Sehstörungen, ungewöhnlich starke Gesichtsschmerzen, hohes Fieber, Lichtempfindlichkeit oder Nackensteife auftreten. Solche Beschwerden können auf seltene, aber ernst zu nehmende Komplikationen hinweisen.
Nasennebenhöhlenentzündung: Diagnose
Bei einer typischen akuten Nasennebenhöhlenentzündung reichen das Patientengespräch und die körperliche Untersuchung häufig aus, um die Diagnose zu stellen.
Der Arzt fragt unter anderem:
- welche Beschwerden bestehen
- seit wann die Symptome auftreten
- ob sich die Beschwerden verbessern oder verschlechtern
- ob Allergien oder andere Erkrankungen bekannt sind
- ob ähnliche Beschwerden häufiger vorkommen
Anschließend untersucht er Nase und Gesicht.
Nasenspiegelung und Endoskopie
Vor allem bei länger anhaltenden, wiederkehrenden oder unklaren Beschwerden kann ein HNO-Arzt das Innere der Nase genauer untersuchen. Eine Nasenendoskopie ermöglicht beispielsweise die Beurteilung der Schleimhaut und kann Nasenpolypen oder andere Veränderungen sichtbar machen.
Eine Erregerdiagnostik mit Abstrich oder Sekretprobe ist bei einer unkomplizierten akuten Nasennebenhöhlenentzündung normalerweise nicht erforderlich.
Bildgebung
CT-Aufnahmen werden vor allem bei chronischen oder unklaren Beschwerden, bei Verdacht auf Komplikationen sowie zur Planung bestimmter Operationen eingesetzt.
Eine routinemäßige Bildgebung ist bei einer typischen unkomplizierten akuten Nasennebenhöhlenentzündung in der Regel nicht notwendig.
Allergietest
Bei chronischen oder häufig wiederkehrenden Beschwerden kann ein Allergietest sinnvoll sein, wenn der Verdacht besteht, dass eine allergische Erkrankung beteiligt ist.
Nasennebenhöhlenentzündung behandeln: Was hilft?
Eine akute Nasennebenhöhlenentzündung heilt meistens auch ohne spezielle Behandlung aus. Die Therapie zielt daher vor allem darauf ab, Beschwerden zu lindern.
Kortisonhaltige Nasensprays
Kortisonhaltige Nasensprays wirken entzündungshemmend und können die Beschwerden einer akuten und chronischen Rhinosinusitis lindern. Ihre Wirkung setzt jedoch nicht sofort ein.
Bei chronischen Erkrankungen gehören intranasale Kortikosteroide zu den wichtigen Behandlungsmöglichkeiten.
Abschwellende Nasensprays
Abschwellende Nasensprays mit Wirkstoffen wie Xylometazolin oder Oxymetazolin können bei einer akuten Rhinosinusitis kurzfristig die Nasenatmung erleichtern.
Sie sollten jedoch nur wenige Tage verwendet werden. Bei längerer Anwendung kann sich die Nasenschleimhaut an die Mittel gewöhnen und nach dem Absetzen verstärkt anschwellen.
Kortisonhaltige und klassische abschwellende Nasensprays sind nicht dasselbe: Kortison wirkt entzündungshemmend, während Wirkstoffe wie Xylometazolin die Blutgefäße der Nasenschleimhaut vorübergehend verengen.
Nasenspülungen mit Kochsalzlösung
Kochsalzlösungen können unterstützend eingesetzt werden. Sie befeuchten die Schleimhaut und helfen dabei, Sekret aus der Nase zu entfernen.
Nasenspülungen oder Kochsalz-Nasensprays kommen sowohl bei akuten als auch bei chronischen Beschwerden infrage.
Schmerzmittel
Bei stärkeren Kopf- oder Gesichtsschmerzen können beispielsweise Paracetamol oder Ibuprofen infrage kommen. Welches Schmerzmittel geeignet ist, hängt unter anderem von Vorerkrankungen, anderen Medikamenten und individuellen Gegenanzeigen ab.
Wann sind Antibiotika bei einer Nasennebenhöhlenentzündung sinnvoll?
Antibiotika sind bei einer unkomplizierten akuten Nasennebenhöhlenentzündung meistens nicht notwendig. Die Erkrankung wird häufig durch Viren verursacht. Außerdem heilen viele akute Sinusitiden selbst dann ohne Antibiotikum aus, wenn Bakterien beteiligt sind.
Eine antibiotische Behandlung kann bei bestimmten schweren oder komplizierten Krankheitsverläufen sinnvoll sein. Ob ein Antibiotikum notwendig ist, sollte ein Arzt anhand des individuellen Verlaufs entscheiden.
Der zurückhaltende Einsatz ist auch deshalb wichtig, weil Antibiotika Nebenwirkungen verursachen können und eine unnötige Anwendung die Entstehung resistenter Bakterien begünstigt.
Behandlung einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung
Die Therapie einer chronischen Rhinosinusitis richtet sich nach der Ursache und danach, ob Nasenpolypen vorhanden sind.
Zu den Behandlungsmöglichkeiten gehören insbesondere:
- kortisonhaltige Nasensprays
- Nasenspülungen mit Kochsalzlösung
- Behandlung begleitender Allergien
- bei bestimmten Patienten eine Operation
- bei ausgewählten schweren Formen mit Nasenpolypen eine Therapie mit Biologika
Biologika sind entzündungshemmende Antikörper, die gezielt in bestimmte Prozesse des Immunsystems eingreifen. Sie kommen nicht bei jeder chronischen Nasennebenhöhlenentzündung infrage, sondern vor allem bei bestimmten schweren Verläufen mit Nasenpolypen.
Wann ist eine Operation notwendig?
Eine Operation kann erwogen werden, wenn eine chronische Rhinosinusitis trotz angemessener medikamentöser Behandlung weiterhin erhebliche Beschwerden verursacht.
Dabei können beispielsweise Nasenpolypen entfernt oder die Zugänge zu den Nasennebenhöhlen erweitert werden. Ob ein Eingriff sinnvoll ist, hängt vom individuellen Befund und den bisherigen Behandlungen ab.
Welche Hausmittel helfen bei einer Nasennebenhöhlenentzündung?
Hausmittel können Beschwerden möglicherweise angenehmer machen, ersetzen aber keine notwendige medizinische Behandlung.
Kochsalzlösung
Nasenspülungen oder Nasensprays mit Kochsalzlösung gehören zu den sinnvollsten unterstützenden Maßnahmen. Sie können Sekret entfernen und die Nasenschleimhaut befeuchten.
Inhalieren
Manche Betroffene empfinden warmen Wasserdampf als angenehm. Ob Dampfinhalationen den Krankheitsverlauf tatsächlich verbessern, ist wissenschaftlich jedoch nicht ausreichend belegt.
Beim Inhalieren mit heißem Wasser besteht zudem Verbrühungsgefahr. Besonders bei Kindern sollte darauf verzichtet werden, heißes Wasser in offenen Schüsseln oder Töpfen zu verwenden.
Ruhe und Rauch vermeiden
Bei einem begleitenden Atemwegsinfekt können ausreichend Schlaf und körperliche Schonung helfen, sich zu erholen. Zigarettenrauch sollte vermieden werden, da er die Schleimhäute zusätzlich reizt.
Ausreichend zu trinken ist grundsätzlich sinnvoll. Eine außergewöhnlich hohe Flüssigkeitszufuhr beschleunigt die Heilung einer Nasennebenhöhlenentzündung jedoch nicht nachweislich.
Nasennebenhöhlenentzündung vorbeugen
Nicht jede Nasennebenhöhlenentzündung lässt sich verhindern. Das Risiko für Atemwegsinfekte lässt sich jedoch durch allgemeine Hygienemaßnahmen reduzieren.
Sinnvoll sind unter anderem:
- regelmäßiges Händewaschen
- möglichst wenig Kontakt mit Erkältungsviren
- Verzicht auf Rauchen
- eine konsequente Behandlung von Allergien
- bei chronischen oder wiederkehrenden Beschwerden eine ärztliche Abklärung möglicher Ursachen
Wer häufig Nasennebenhöhlenentzündungen entwickelt, sollte die Beschwerden nicht dauerhaft nur selbst behandeln. Wiederkehrende Erkrankungen können beispielsweise mit Allergien, Nasenpolypen, anatomischen Veränderungen oder anderen Erkrankungen zusammenhängen.
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Häufige Fragen zur Nasennebenhöhlenentzündung
- Welche Symptome sind typisch für eine Nasennebenhöhlenentzündung?
- Wie lange dauert eine Nasennebenhöhlenentzündung?
- Ist eine Nasennebenhöhlenentzündung ansteckend?
- Wann braucht man bei einer Nasennebenhöhlenentzündung Antibiotika?
Typische Symptome einer Nasennebenhöhlenentzündung sind eine verstopfte Nase, eingeschränkter Geruchssinn sowie Druck oder Schmerzen im Bereich von Stirn, Wangen und Augen. Teilweise kommen Kopfschmerzen, Fieber oder Schmerzen im Oberkiefer hinzu.
Eine akute Nasennebenhöhlenentzündung bessert sich häufig innerhalb von ein bis zwei Wochen. Bestehen die Beschwerden länger als zwölf Wochen, spricht man von einer chronischen Rhinosinusitis.
Die Nasennebenhöhlenentzündung selbst ist nicht grundsätzlich ansteckend. Wird sie durch einen viralen Atemwegsinfekt ausgelöst, können die verantwortlichen Viren jedoch auf andere Menschen übertragen werden.
Antibiotika sind bei einer unkomplizierten akuten Nasennebenhöhlenentzündung nur selten erforderlich. Sie kommen vor allem bei bestimmten schweren oder komplizierten Verläufen infrage. Ob eine Behandlung notwendig ist, sollte ein Arzt entscheiden.




