/www.praktischarzt.de
  • Login
    • Bewerber
    • Arbeitgeber
/www.praktischarzt.de
  • Login
  • Bewerber Registrierung Arbeitgeber Registrierung
  • Stellenangebote
    • Stellenangebote
      • Assistenzarzt
      • Facharzt
      • Oberarzt
      • Chefarzt
      • Leitender Arzt
      • Ärztlicher Direktor
      • Alle Arztstellen
      • Pharma
      • Famulatur
      • Praktisches Jahr
      • Leitender Arzt
      • Ärztlicher Direktor
      • Alle Arztstellen
      • Famulatur
      • Praktisches Jahr
  • Mein Lebenslauf
  • Arbeitgeber entdecken
    • Arbeitgeber entdecken
      • Alle Arbeitgeber
      • Kliniken
      • Unternehmen
      • Arztpraxen und MVZ
  • Arztkarriere
    • Arztkarriere
      • Arzt
      • Medizinstudent
  • Magazin
  • Für Arbeitgeber

praktischArzt Krankheiten Migräne

Migräne – Symptome, Formen, Therapie

Migräne
Zuletzt aktualisiert: 09.10.2023
Themen: Krankheitsbild
Mail Icon WhatsApp Icon Instagram Icon Facebook Icon LinkedIn Icon

Treten Kopfschmerzen im Gegensatz zu “normalem Kopfweh” regelmäßig und in starker Intensität auf, spricht man von einer Migräne. Diese ist eine neurologische Erkrankung, welche oft durch pulsierende anfallsartige Kopfschmerzattacken, Übelkeit und Erbrechen sowie Licht- oder Lärmempfindlichkeit gekennzeichnet ist.

Inhaltsverzeichnis

  1. Symptome
  2. Formen
  3. Ursachen
  4. Diagnose
  5. Therapie
  6. Prävention

Woher eine solche Migräne genau kommt, ist bis heute nicht vollständig bekannt. Außerdem gibt es sie in verschiedenen Formen. Welche Faktoren eine Migräne begünstigen, zu welchen Symptomen dies führt und wie sie diagnostiziert werden kann, verrät der folgende Beitrag.

Migräne – Symptome

Da es sich bei Migräne um eine sehr komplexe Erkrankung handelt, sind auch die möglichen Symptome vielfältig. Am häufigsten gehen mit dem Krankheitsbild jedoch intensive Kopfschmerzen einher, welche oft nur auf einer Seite des Kopfes auftreten und dabei als pulsierend oder pochend empfunden werden. Diese Form der Schmerzen kann dann mehrere Stunden oder auch mehrere Tage anhalten. Infolgedessen klagen viele Patienten/-innen über Übelkeit bis hin zu Erbrechen, Lärm- und/oder Lichtempfindlichkeit sowie Geruchsempfindlichkeit.

Allerdings kann sich jede Migräne individuell und von Person zu Person unterscheiden, wodurch es zu verschiedenen Empfindungen der Symptome kommt. Allerdings ist auch hierbei zu beachten, dass die Betroffenen nicht nur an einer Migräneform leiden können. Oftmals tritt ein Migräneanfall auch in unterschiedlichen Formen auf.

Migräneformen

Betrachtet man die verschiedenen Formen eines Migräne-Anfalls, unterteilen sich diese primär in die Migräne ohne und mit Aura. Je nach Quelle lassen sich verschiedene Formen unterscheiden. Eine gute Abgrenzung lässt sich aus diesen Formen erstellen:

  • Migräne ohne Aura (Gewöhnliche M.)
  • Migräne mit Aura (Klassische M.)
  • Komplizierte Migräne
  • Sonstige Migränearten

Gewöhnliche Migräne ohne Aura

Die Migräne ohne Aura, sprich: ohne “Vorboten” wie bei der Klassischen Variante, stellt die häufigste Form dieser neurologischen Erkrankung dar. Typisch für diese Migräneanfälle sind oben erwähnte, attackeartig auftretende, einseitig-pulsierende Kopfschmerzen von mittlerer bis starker Intensität. Durch körperliche Routineaktivitäten werden sie verstärkt (Z.B. Gehen, Treppensteigen) und halten bei Erwachsenen 4 bis 72 Stunden an. Begleitet werden sie von Übelkeit und/oder Licht- und Lärmempfindlichkeit.

Unterform: Menstruelle Migräne (ohne Aura am häufigsten; kann aber auch mit Aura auftreten!)

Klassische Migräne mit Aura

Handelt es sich um einen Migräne-Anfall mit Aura, kommt es vor Beginn der Kopfschmerzen zu neurologischen Störungen wie Sehstörungen, Kribbeln oder Sprachschwierigkeiten. Viele Betroffene erzählen von Flimmern oder Blitzen vor den Augen sowie einer verschwommenen Sicht. In einigen Fällen kommt es auch zu Taubheitsgefühlen oder Schwäche in den Extremitäten.

Diese Symptome entwickeln sich meist über einen Zeitraum von fünf bis zehn Minuten und nehmen nach rund 30 Minuten wieder ab. Üblicherweise beginnen erst hiernach die Kopfschmerzen, wobei diese in einzelnen Fällen auch gleichzeitig auftreten oder ganz ausbleiben können. Die Beschwerden einer Aura klingen stets wieder ab und hinterlassen keine bleibenden Schäden.

Unterformen: z.B. Migräne mit Hirnstamm-Aura (basilare M.), Retinale M.

Komplizierte Migräne

“Komplizierte Migräne” ist ein Begriff, um bestimmte Migräneformen (mit und ohne Aura) zu beschreiben, die durch zusätzliche medizinische Komplikationen gekennzeichnet sind.

Migränekomplikationen oder komplizierter Migräne?

Die Einteilung der Migräneformen ist nicht immer trennscharf. Vergleicht man beispielsweise ICD Codes und IHS so wird der status migraenosus von der IHS unter den Migränekomplikationen aufgelistet. Es gibt jedoch ICD Codes für beides. Die “Komplizierte Migräne” wiederum ist auch eine gängige Bezeichnung für die hemiplegischen Migräne.

Einige Beispiele für komplizierte Migräneformen sind:

Status migraenosus

Im Fall des Status migraenosus leiden Betroffene länger als drei Tage, manchmal sogar zusammen mit einer sogenannten Auraphase. Damit einher geht ein hoher Leidensdruck bei dieser schwerwiegenden und kräftezehrenden Migräne-Komplikation.

Hemiplägische Migräne

Die Komplizierte oder auch Hemiplegische Migräne ist eine seltene Migräneform mit Aura und gleichzeitiger Muskelschwäche. Von “familiärer hemiplegischer Migräne” spricht man, wenn mindestens 1 Verwandter I. oder II. Grades der Patienten/-innen, auch darunter leidet. Ohne familiäre Leidensgeschichte spricht man von einer “sporadischen hemiplegischen Migräne”.

Chronische Migräne

Eine eher seltenere Form ist die chronische Migräne. Bei dieser Variante treten die typischen Kopfschmerzen an mindestens 15 Tagen im Monat über einen Zeitraum von mehr als drei Monaten auf.

Migräne Symptome Und Trigger

Migräne – Ursachen

Bis heute sind die genauen Ursachen der Migräne nicht vollständig bekannt. Dass eine genetische Veranlagung vorliegt, vermutet man aufgrund der Tatsache, dass die Erkrankung in vielen Familien über Generation hinweg auftritt (siehe familiäre hemiplegische Migräne). Es wird angenommen, dass eine Kombination aus genetischen und neurochemischen Einflüssen sowie Umweltfaktoren (sogenannte Trigger) eine wichtige Rolle bei der Auslösung spielen.

Trigger und ihre Wirkung

Die Migräne-Auslöser sind für jeden Menschen unterschiedlich. Für manche sind es bestimmte Lebensmittel oder Getränke, insbesondere Alkohol. Andere neigen bei Stress oder Angstzuständen zu Migräne. Manchmal können auch hormonelle Veränderungen, wie der Menstruationszyklus oder die Wechseljahre, zu Migräne führen. Ebenso sind Wetterumschwung, Reizüberflutung, und ein veränderter Schlaf-Rythmus bekannte Migräne-Trigger.

Der attackenartige Kopfschmerz entsteht vermutlich infolge einer Aktivierung eines großen Netzwerks aus Nerven. Dieses wird als trigeminovaskuläres System bezeichnet, ist mit den Blutgefäßen im Gehirn verbunden und Bestandteil der Schmerzverarbeitung. Wie dies konkret ablaufen würde, zeigt die folgende Tabelle.

Schritt Prozess
1 Aktivierung von auf Schmerzreize spezialisierte Nervenfasern in den Hirnhäuten
2 Aktivierte Nervenfasern schütten Neuropeptide aus, welche zu kleinen Entzündung führen
3 Blutgefäße der Hirnhäute weiten sich infolge der Entzündungen
4 Von hier werden Schmerzsignale entlang der Verzweigungen des Trigeminusnervs (5. Hirnnerv) zu einem „Nervenknoten“, dem sogenannten Ganglion trigeminale geleitet
5 Von hier wandern die Schmerzsignale zum Hirnstamm und dann weiter zum Thalamus
6 Danach werden die Signale unter anderem in die Großhirnrinde geleitet, wo man die Schmerzempfindung wahrnimmt

Diagnose

Die Diagnose einer Migräne erfolgt durch Fachärzte/-innen für Allgemeinmedizin oder Neurologie. Hierzu muss eine ausführliche Anamnese durchgeführt werden, um die Symptome vollständig verstehen und andere Ursachen sicher ausschließen zu können. Oftmals benötigen die Patienten/-innen zusätzliche Untersuchungen, wie bildgebende Verfahren. Um eine gesicherte Diagnose stellen und die auslösenden Faktoren verstehen zu können, ist das Führen eines sogenannten „Trigger-Tagebuchs“ in jedem Fall sinnvoll. Darin sollte Zeitpunkt, Art, Stärke, Dauer, Begleiterscheinungen, mögliche Auslöser und eventuelle Medikation dokumentiert werden.

Migräne – Therapie

Migräne ist bisher leider nicht heilbar, mit der richtigen Behandlung ist jedoch eine Linderung der Beschwerden möglich. In der Regel umfasst die Therapie dabei eine Kombination aus einer akuten Schmerzlinderung während des Anfalls sowie präventiven Maßnahmen, um zukünftige Attacken zu mindern. Zur Behandlung helfen Reizabschirmung gegen Licht und Geräusche und kalte Umschläge auf der Stirn. Im Akutfall kommen meist auch Schmerzmittel wie Ibuprofen, Acetylsalicylsäure, Paracetamol, Dicolfenac, Metamizol, Naproxen und Triptane sowie Medikamente gegen Übelkeit zum Einsatz.

Prävention

Ausdauersport im Rahmen von 3 x 30-minütiger Betätigung pro Woche konnte in Studien ähnlich gute Ergebnisse wie medikamentöse Prophylaxe erreichen. Generell sollte man einen gesunden Lebensstil pflegen und Stress vermeiden. Dabei können auch Psychotherapie und Entspannungstechniken helfen.

Präventive Ansätze bedeuten meist Veränderungen im Lebensstil oder alternative Therapien, wobei dies stets von der individuellen Situation abhängt. Wer seinen Trigger kennt, sollte versuchen, auslösende Situationen zu meiden.

Je nach Situation werden u.a. folgende Medikamente eingesetzt, oft off label:

  • Antiepileptika als Krampflöser
  • Botulinumtoxin A (kurz: Botox; nur bei chronischer Migräne)
  • Kalziumkanalblocker (Flunarizin zur Hemmung von Stoffwechselvorgängen der Migräneentstehung)
  • Antidepressiva
  • Betablocker

Die genannten Medikamente sind jedoch nicht bei allen gleich wirksam und wie bei jedem Medikament können Nebenwirkungen auftreten. In jedem Fall sollte dies mit einem/-r behandelnden Arzt/Ärztin abgesprochen werden.

Weitere Themen

Stress
Ratgeber
Die vielfältigen Ausprägungen von Stress: Symptome, Ursachen und Hilfe
22.02.2023
Weiterlesen
Akupunktur
Ratgeber
Akupunktur
15.10.2016
Weiterlesen
MRT Kopf Untersuchung
Untersuchungsmethode
MRT Kopf Untersuchung: Gründe, Ablauf, Dauer, Kosten
22.06.2018
Weiterlesen

Alles zu Kopfschmerzen

  • Kopfschmerzen
  • Spannungskopfschmerzen
  • Cluster-Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Was hilft gegen Kopfschmerzen?
Medizinische und Rechtliche Hinweise

Dieser Artikel ist nur zur Information bestimmt. Der Inhalt kann und darf nicht verwendet werden, um selbst Behandlungen durchzuführen, anzufangen oder abzusetzen sowie Diagnosen zu stellen. Die Informationen können keine qualifizierte fachliche Ausbildung oder einen Arztbesuch ersetzen. Individuelle Inhalte und Informationen können leider nicht zur Verfügung gestellt und spezifische Fragestellungen nicht geklärt werden.

Autor
Klara Eckhard
Autorin
Artikel teilen
Mail Icon WhatsApp Icon Instagram Icon Facebook Icon LinkedIn Icon

Themen

  • Krankheitsbild
  • Weniger anzeigen
Mehr anzeigen

Weitere Artikel

Alles zu Kopfschmerzen

  • Kopfschmerzen
  • Spannungskopfschmerzen
  • Cluster-Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Was hilft gegen Kopfschmerzen?

First Ad

Themengebiete

Themengebiete

  • Untersuchungen
  • Krankheiten
  • Behandlungen
  • Medikamente
  • Ratgeber

Second Ad

 
footer_logo
  • +49 621 180 64 150
  • kontakt@praktischarzt.de
Arbeitgeber
  • Warum praktischArzt?
  • Stelle schalten
  • Preise
  • Mediadaten
Jobsucher
  • Arzt Karriere
  • Medizinstudium
  • Medizinische Berufe
Direktsuche
  • Assistenzarzt Jobs
  • Facharzt Jobs
  • Oberarzt Jobs
  • Chefarzt Jobs
Fachwissen
  • Untersuchungen
  • Krankheiten
  • Behandlungen
  • Ratgeber

© 2025 praktischArzt
  • Impressum
  • Kontakt
  • AGB
  • Datenschutz
  • Gender-Hinweis