Famulatur in der Nephrologie

Stellenbeschreibung

Die Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, rheumatologische und immunologische Erkrankungen (Medizinische Klinik II) bietet im Rahmen der ärztlichen Ausbildung Famulaturen auf den Pflegestationen IM 02 (Herz-Nieren-Station) sowie IM 22 an.

Stationsalltag

Im Rahmen der Famulatur begleitet der/die Studierende den Stationsarzt bei seiner Arbeit. Diese beginnt morgens gegen 07:45 Uhr mit der Röntgenbesprechung und der anschließenden Abteilungsbesprechung. Danach geht es auf die Station, wo die Entlassungen des Tages vorbereitet werden (Briefe fertigstellen, Entlassungsgespräche). Im Anschluß findet die tägliche Visite der Patienten statt, bei der der akutelle klinische Zustand des Patienten erhoben wird, die neuesten Befunde gesichtet werden und das weitere diagnostische und therapeutische Vorgehen erarbeitet wird. Nach der Mittagspause werden die neuen Patienten des Tages aufgenommen (Anamnese, körperliche Untersuchung) und auch hier das weitere Prozedere geplant. Gegen ca. 14:00 Uhr erfolgt die tägliche Oberarztbesprechung. Einmal wöchentlich findet eine komplette Stationsvisite durch den zuständigen Oberarzt statt.

Lehre und Fortbildung

Mittwochmorgens gibt es im Anschluss an die Frühbesprechung einen Journal-Club, bei dem jeweils ein klinisches Paper vorgestellt und diskutiert wird. Dienstags und donnerstags wird im Rahmen der Frühbesprechung jeweils ein interessanter klinischer Fall vorgetragen und interaktiv besprochen. Donnerstagmittag findet eine ca. 45-minütige Fortbildung zu wichtigen internistischen oder nephrologischen Themen statt. Diese Fortbildung ist CME-zertifiziert.

Aufgaben der Famulanten

Die Famulaten begleiten den Stationsarzt während seines gesamten Tages, um Einblick in die Arbeitsabläufe einer internistischen Klinik und die Krankheitsbilder der Inneren Medizin und speziell der Nephrologie zu bekommen.

Unter Aufsicht soll das Einüben der Anamnese und des körperlichen Untersuchungsbefundes geübt werden. Je nach Ausbildungsstand kann der Famulant dann auch Verdachtsdiagnosen vorschlagen und das weitere diagnostische Prozeder ausarbeiten. Im Rahmen der Visite sowie der Oberarztbesprechung können sich Famulanten nach Wunsch und Wissensstand ebenfalls aktiv einbringen.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, das Ableiten und Befunden von EKGs unter Aufsicht zu lernen, sowie Blutabnahmen durchzuführen oder Venenverweilkanülen zu legen. Da wir auf unseren Stationen studentische Hilfkräfte für die Routineblutentnahmen beschäftigen, stellen diese Tätigkeiten aber nicht die Hauptaufgabengebiete dar.

Auf Wunsch besteht auch die Möglichkeit den Patienten zu weiterführenden Untersuchungen zu begleiten (z.B. Sonographie, Dialyse, Endoskopie, Nierenbiopsie etc.).