Probleme bei der Verdauung

Verdauungsprobleme: Das häufige Alltagsleiden wirksam bekämpfen

Verdauungsbeschwerden können sich auf vielseitige Art und Weise zeigen. Doch eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind unangenehm und beeinträchtigen das alltägliche Leben stark. Ob Durchfall oder Blähungen, ein gestörter Verdauungsapparat ist für jeden Betroffenen äußerst lästig. Durch einige Heilmittel und die richtige Ernährung kann den meisten Verdauungsproblemen jedoch entgegen gewirkt werden.

Ursachen von Verdauungsprobleme: Bestimmte Lebensmittel steigern das Risiko

Unter Verdauungsbeschwerden lassen sich Symptome wie Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Sodbrennen oder Übelkeit zusammenfassen. Die Ursachen sind vielfältig. Während Sodbrennen oftmals in Folge von zu viel Kaffee auftreten kann, der durch eine erhöhte Säureproduktion den Nahrungsweg von der Speiseröhre in den Magen blockiert, sind Durchfall und starke Blähungen bei vielen Menschen nach dem Konsum von Milchprodukten ein Problem. Nicht immer muss hier zwangsläufig eine Laktose-Intoleranz der Grund sein: Vielmehr sorgt der hohe Fettanteil mitunter für Verdauungsschwierigkeiten.

Geeignete Lebensmittel bei Verdauungsproblemen

Lebensmittel, die eine natürliche Verdauung unterstützen und fördern, sind beispielsweise Vollkornprodukte. Ihre Ballaststoffe aktivieren den Stoffwechsel und sorgen dafür, dass der Verdauungsapparat in Bewegung bleibt. Diese Aktivität beugt lästigen Verdauungsproblemen, wie der Verstopfung und dem Reizdarmsyndrom effektiv vor. Auch die richtige Reihenfolge der Nahrungsaufnahme ist hilfreich: Schwer verdauliche Lebensmittel sollten zuerst, leicht verdauliche Produkte zuletzt konsumiert werden.

Verdauungsfördernde Hausmittel

Schnelle Hilfe ist gefordert, wenn der Darm leidet – es muss aber nicht immer das verschreibungspflichtige Medikament sein. Hausmittel wie eine frisch gekochte Möhrensuppe oder geriebene Äpfel können beispielsweise bei Durchfall hilfreich sein. Viel Wasser zu trinken ist ebenfalls ratsam, da der häufige Gang zur Toilette für einen rapiden Flüssigkeitsverlust sorgen kann. Bei Verstopfung hilft hingegen der Konsum von Pflaumen oder Weintrauben. Bei Blähungen wirkt Kümmel wahre Wunder. Weiterhin gibt es verdauungsfördernde Produkte [Externer Link]. Diese Medikamente stellen im Verdauungstrakt das Gleichgewicht wieder her, fördern die natürliche Darmflora und kurbeln den Stoffwechsel sanft an.

Risikogruppen und Symptome

Die Risikogruppe für Verdauungsprobleme ist ebenso vielseitig wie die Ausprägung der Symptome. Während beispielsweise vermehrt ältere Menschen über Verstopfungen klagen, sind häufig Kinder unter drei Jahren von Durchfall betroffen. Blähungen treten vermehrt bei schwangeren Frauen auf. Mit den Verdauungsproblemen gehen meist unmittelbar weitere Symptome einher. Bauchschmerzen und Krämpfe sind ebenso zu nennen wie Übelkeit und Erbrechen. Bei schweren Darmproblemen können auch Fieber oder ein aufgeblähter Bauch hinzukommen. Wenn die Symptome anhalten oder zusätzlich weitere auftreten, sollte der Patient unbedingt hellhörig werden und einen Arzt zu Rate ziehen.

Alarmsignale sind:
– starke Schmerzen während einer Verstopfung oder beim Stuhlgang
– Blut im Stuhlgang
– wiederkehrender Durchfall oder Durchfall und Verstopfung im Wechsel

Hier könnten ernsthafte Krankheiten wie Darmkrebs [Externer Link],eine chronische Darmentzündung, Diabetes mellitus oder eine Lebensmittelunverträglichkeit hinter den Verdauungsproblemen stecken. Eine Laktose- oder Fruktose-Intoleranz lässt sich durch einfache Tests schnell feststellen. Nach einer Ernährungsumstellung sollten die Verdauungsprobleme anschließend der Vergangenheit angehören.

Durch | 06.08.2016 | Allgemein, Partner | 0 Kommentar

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