Hilfsmittel in der Medizin

Physik trifft auf Medizin – stehen wir noch am Anfang der medizinischen Ausstattung?

In einem zehnminütigen und äußerst interessanten TED-Talk (englischsprachig) berichtet Nikolai Begg über ein Gerät, das in seinen Augen eine sehr verbreitete Gefahrenquelle bei Operationen unterbinden kann.

Beim Durchstoßen der Haut oder beispielsweise des Schädels können immense Schäden angerichtet werden. In der Neurochirurgie beginnen viele Operationen mit dem Aufbohren/Einschnitt des Schädels und wird hier nicht präzise gearbeitet, kann es zu Berührungen und damit einhergehenden Verletzungen des Gehirns kommen.

Viele Assistenzärzte blicken ehrfürchtig auf den beschriebenen Moment und viele erfahrene Ärzte halten bei der Prozedur noch stets den Atem an.

Nikolai Begg hat mit Hilfe seiner Physik-Kenntnis ein Hilfsmittel entworfen, das genau diesen Moment  des erfolgreichen Aufbohrens so unterstützt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Verletzung stark verringert wird.

Sollten für solche Ideen mehr Platz gelassen werden? Kann man oder würdet ihr auf solche Hilfsmittel vertrauen und würde es euch ein Gefühl der Sicherheit im OP verleihen?

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