Rauchen aufhören-Tipps

Mit Rauchen aufhören: Die 10 besten Wege

Rund 30 Prozent der Erwachsenen in Deutschland rauchen mehr oder weniger regelmäßig – wider besseres Wissen. Denn, dass Rauchen gesundheitsschädlich, im Extremfall sogar tödlich ist, weiß fast jeder. Aber aus den bekannten Risiken die Konsequenz zu ziehen, ist eine andere Sache. Mit dem Rauchen aufhören – das fällt schwer. Das Suchtmittel Nikotin ist ein starker Gegner. Hier 10 Tipps, wie das Abgewöhnen dennoch gelingen kann.

1. Nicht auf die lange Bank schieben

„Verschieberitis bringt nichts“. Wer erst morgen, übermorgen, nächste Woche, nächsten Monat usw. mit dem Rauchen aufhören will, wird womöglich nie damit anfangen. Deshalb: wenn der gute Vorsatz erst gefasst ist, sollte er am besten sofort in die Tat umgesetzt werden.

2. Einen guten Zeitpunkt abpassen

Zeiten mit besonderem Stress, starken Belastungen oder hohem Druck sind nicht optimal für eine Entwöhnung. Die Gefahr, rückfällig zu werden und sich mit (mindestens) einer Zigarette doch wieder Entlastung zu verschaffen, ist entsprechend groß. Oft kann man besser mit dem Rauchen aufhören, wenn das Leben rund läuft. Das kann natürlich kein Argument sein, das Vorhaben immer wieder aufzuschieben und auf gute Zeiten zu warten – siehe Punkt 1.

3. Ganz oder gar nicht

Oft besteht die Vorstellung, das Rauchen schrittweise aufzugeben, indem die tägliche Nikotindosis allmählich reduziert wird. Nur noch zu bestimmten Zeiten oder Anlässen rauchen, soundsoviel Zigaretten am Tag und ähnliches – die Erfahrung aber zeigt, dass das nicht funktioniert. Auch „Ausnahme“-Erlaubnisse taugen nichts. Meist wird aus der Ausnahme schnell wieder die Regel. Rauchen aufhören heißt: zu hundert Prozent aufhören – ohne Ausnahme.

4. Auf Entzugserscheinungen einstellen

Unruhe, Reizbarkeit, Unwohlgefühl, Schlafprobleme, gieriges Verlangen – das sind typische Entzugserscheinungen, mit denen gerechnet werden muss und die unangenehm sind. Gerade starke Raucher müssen oft durch ein solches Tal der Tränen gehen. Hier gilt nur: standhaft bleiben. Dabei hilft die Gewissheit, dass es sich um einen vorübergehenden Zustand handelt. Später wird man stolz sein, durchgehalten zu haben.

5. Ersatzbefriedigungen schaffen

Ein gutes Mittel gegen Rauchgelüste ist, sich Ersatzbefriedigungen zu verschaffen. Damit kann das Verlustgefühl des Rauchens ein Stück weit kompensiert werden. Es darf dann auch mal etwas Süßes oder etwas Schönes zum Essen sein. Auch viel Trinken hilft – allerdings ohne Alkohol, sonst gerät man unter Umständen von einer Sucht in die nächste.

6. Notfalls mit Unterstützung und Hilfsmitteln

Mit dem Rauchen aufhören – wenn das trotz eigener Anstrengungen nicht gelingt, spricht nichts dagegen, sich externe Unterstützung zu holen. Nikotinpflaster, -tabletten oder -kaugummis können Entzugserscheinungen mildern und beugen dem erneuten Griff zur Zigarette vor. Bei hartnäckigen Fällen kann eine systematische therapeutische Begleitung weiterhelfen. Umstritten sind die Wirkungen von Hypnose und Akupunktur.

7. Aus den Augen, aus dem Sinn

(Schöne) Erinnerungen an das Rauchen sollte man gar nicht erst aufkommen lassen. Zigaretten aus dem Haus, alle Rauchutensilien aus dem Blickfeld verbannen, Raucher-Treffpunkte meiden, Nikotin-Geruch aus dem Wege gehen – das sind einige einfache Rezepte, die jeder umsetzen kann.

8. Sport treiben

Regelmäßige Bewegung und Sport sind immer ein gutes Rezept. Bei sportlicher Betätigung setzt der Körper Glückshormone frei und man empfindet ein gutes Gefühl. Die Wirkung ist nicht so unmittelbar wie beim Nikotin, dafür nachhaltiger.

9. Beschäftigung suchen

Wenn die Sehnsucht nach dem Nikotin aufkommt, hilft oft, sich mit Beschäftigung abzulenken. Ob zu Hause, im Büro oder an einem anderen Ort – es gibt meist etwas, was zu erledigen ist oder womit man sich beschäftigen kann. Am besten sind Dinge, die angenehm sind oder einen positiven Effekt haben. Dann verfliegt die Sehnsucht bald.

10. Sich selbst belohnen

Wer standhaft geblieben ist und Versuchungen widerstanden hat, sollte sich auch mal selbst belohnen. Mit dem Rauchen aufhören bedeutet auch viel Geld zu sparen – Geld, dass für schöne Dinge des Lebens zur Verfügung steht. Davon darf man dann auch Gebrauch machen.

31.05.2019

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