Lohnt Sich Eine Eigene Praxis

Eine eigene Praxis – lohnt sich das? Der Gründer-Checkup und Rechner

Wer mit dem Gedanken spielt, sich niederzulassen, hat viele Fragen: Will ich ein Chef sein, und kann ich das? Wie viel muss ich investieren? Wie viel kann ich verdienen? Für eine endgültige Entscheidung ist einiges an Gründerwissen notwendig, dafür bietet die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) ihr Know-how zur Existenzgründung für Heilberufler gebündelt online an.

Gründer-CheckUp

Diejenigen, die sich nicht sicher sind, ob eine eigene Praxis der richtige berufliche Weg für sie ist, können zum Beispiel mit Hilfe des Gründer-CheckUps in nur wenigen Minuten prüfen, wie viel Unternehmergeist in ihnen steckt. Dieses Self-Assessment-Tool wurde speziell für akademische Heilberufler entwickelt. Die Fragen dienen unter anderem der Einschätzung der eigenen Persönlichkeitsmerkmale, die für die Selbständigkeit hilfreich sind: Das betrifft zum Beispiel Eigenschaften wie die Interaktionsfähigkeit, die Eigenständigkeit oder die Umsetzungsfähigkeit. Darüber hinaus wird Grundwissen zum Gesundheitsmarkt und der Betriebswirtschaftslehre überprüft. Der Abschlussreport zeigt auf einen Blick, welche Voraussetzungen für die Existenzgründung bereits vorliegen.

Dr. Bot rechnet vor

Wer für seine Entscheidung mehr Informationen zu Investitionen und Verdienstmöglichkeiten als niedergelassener Arzt benötigt, kann mit Dr. Bot chatten. Das interaktive Tool auf dem Existenzgründer-Portal benötigt lediglich persönliche Angaben zur Fachrichtung, Region, Gründungsform oder Alter, dadurch kann er ein möglichst individuelles Ergebnis liefern. Am Ende des Chats stehen Richtwerte zu den benötigten Investitionen bei der Existenzgründung und zu dem durchschnittlichen jährlichen Einkommen fest.

Ein Rechenbeispiel:
Peter ist 30 und Arzt für Allgemeinmedizin. Er denkt über die Gründung einer Praxis in einer Kleinstadt nach. Peter wurde dort auch der Einstieg in eine bestehende Gemeinschaftspraxis angeboten. Er fragt sich nun, welche Kosten auf ihn zukommen und was günstiger ist – selber gründen oder übernehmen. Mithilfe von Dr. Bot erfährt Peter, dass er bei der Neugründung einer Praxis in einer westdeutschen Kleinstadt 112.000 Euro investieren müsste und dabei mit einem jährlichen Einkommen von 170.000 Euro rechnen kann. Würde er bei der Gemeinschaftspraxis einsteigen, kostet ihn das 139.000 Euro und er verdient jährlich 176.000 Euro.

Gesammeltes Gründerwissen

Das Existenzgründer-Portal bietet aber noch viel mehr: eine Übersicht zu den verschiedenen Formen der ärztlichen Berufsausübung, ein Download-Center für Checklisten zur Niederlassung oder zur Praxisbesichtigung, Grafiken zu aktuellen Gründertrends oder den direkten Draht zum Video-Berater. Wer es genauer wissen möchte, kann über weiterführende Links zu mehr Informationen rund um die eigene Praxis gelangen. Es besteht aber auch die Möglichkeit über das Portal eine Veranstaltung aus dem Seminarangebot der apoBank für Praxisgründer auszuwählen. Zusätzlich können mit dem speziell für die Existenzgründer aufgelegten Newsletter die neuesten Informationen und Tipps rund um die Niederlassung abonniert werden.

Zu dem Existenzgründerportal der apoBank: www.existenzgruendung.apobank.de

Durch | 04.05.2018 | Allgemein, Partner | 0 Kommentar

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