Hämorrhoiden Auslöser Behandlung Selbsthilfe

Hämorrhoiden – was tun? Ursachen, Symptome, Behandlung, Hausmittel

Was sind Hämorrhoiden und was hilft bei Hämorrhoiden? Im Folgenden beschreiben wir alles rund um das Thema. Behandelt wird die Beschreibung was Hämorrhoiden – auch Hämorriden bezeichnet – überhaupt sind, welche Auslöser und Symptome es für die Schmerzen gibt und wie eine Hämorrhoiden Behandlung aussieht. Neben der ärztlichen Behandlung kann man diese auch mit Hausmitteln in einer Selbsthilfe oder einer Salbe behandeln.

Was sind Hämorrhoiden?

Umgangssprachlich werden Schmerzen durch Schwellungen am After, dem Darmausgang, verallgemeinernd „Hämorrhoiden“ genannt. Fachlich gesehen ist dies falsch, da Hämorrhoiden als solches grundsätzlich jeder hat. Sie sind schwammartige Gefäße im Enddarm und dichten den After ab im Zusammenspiel mit den Schließmuskeln. Daher haben die Hämorrhoiden eine besonders wichtige Funktion bei der Kontrolle des Stuhlgangs.

Die Schmerzen und das Leiden, die man eigentlich meint, ist eine Schwellung beziehungsweise Vergrößerung dieser Gefäße. Dies nennt man dann ein Hämorrhoidalleiden. Schätzungsweise leiden etwa die Hälfte aller 50-Jährigen (Vorwiegend Männer) an diesem Leiden

Symptome für Hämorrhoiden

Hämorrhoiden UrsachenAm Anfang gibt es in der Regel kaum Symptome oder Beschwerden. Im Verlauf gibt es jedoch unterschiedliche Symptome für ein Hämorrhoidalleiden wie Juckreiz und Brennen, die in der Regel bei junger Erkrankung mit Blut im Stuhl einhergehen. Oftmals kommen bei den Betroffenen mehrere Symptome zusammen, die sehr unangenehm sind und das persönliche Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen können. Folgende Symptome können insgesamt auftreten:

  • Blut im Stuhl (Hellrot, also frisches Blut)
  • Juckreiz
  • Brennen
  • Fremdkörpergefühl
  • Schwellungen um den After
  • Schmerzen beim Stuhlgang
  • Stuhlinkontinenz

Ursachen von Hämorrhoiden

Viele der betroffenen Menschen fragen nach der Ursache der Hämorrhoiden und fragen sich wie entstehen Hämorrhoiden oder wo kommen sie her. Ganz simple Handlungen oder Umstände können dabei bereits Auslöser und somit Ursache für Hämorrhoidalleiden sein. Dazu zählen:

  • Zu starkes Pressen beim Stuhlgang (Beispielsweise bei Verstopfung)
  • Langes Verweilen auf der Toilette (mit falscher Haltung)
  • Angeborene Neigung zu Hämorrhoidalleiden
  • Druckerhöhung im Bauchraum durch anhaltenden Husten oder Übergewicht
  • Schwangerschaften führen oft zu Weitungen der Gefäßepolster

Mythos auf kaltem Boden sitzen: Dass das Sitzen auf einem kalten Boden zu den Ursachen zählt und zu Hämorrhoidalleiden führt, ist nur ein Mythos und ist medizinisch nicht nachgewiesen. Die einzigen Beschwerden in diesem Zusammenhang ist das erhöhte Risiko – bei entsprechender Veranlagung – auf eine Thrombose in diesem Bereich. Optisch wirkt diese ähnlich wie Hämorrhoiden, medizinisch stehen diese jedoch nicht im Zusammenhang.

Welche Hämorrhoiden Grade gibt es?

Hämorrhoiden GradeMan unterscheidet zwischen echten, inneren Hämorrhoiden und unechten, äußeren Hämorrhoiden. Echte, innere Hämorrhoiden sind vergrößerte Arterien der inneren Gefäßpolster, die an den Mastdarm angrenzen.

Es gibt verschiedene Schweregrade dieser Krankheit:

  • Grad 1: Nicht tastbar und nur bei einer Analkanalspiegelung (Proktoskopie) erkennbar – Häufigste vorkommende Form von Hämorrhoiden
  • Grad 2: Wölbung nach außen beim Pressen mit anschließendem Zurückziehen in den Analkanal
  • Grad 3: Wölbung nach außen beim Pressen und Zurückziehen in den Analkanal nur durch Unterstützung / Druck möglich
  • Grad 4: Dauerhafte, sichtbare Wölbung nach außen und das Zurückziehen in den Analkanal ist nicht mehr möglich

Was tun bei Hämorrhoiden? Was hilft bei Hämorrhoiden?

Die wichtigste Fragen für Betroffene sind natürlich, was hilft bei Hämorrhoiden? Die Antwort auf diese Frage und die Therapie des Leidens richtet sich dabei nach den zuvor beschriebenen Graden und den damit verbundenen auftretenden Beschwerden. Zu den verschiedenen Behandlungsmassnahmen die bei Hämorrhoidenleiden helfen zählen Salben und Cremes, Medikamente bis hin zu operativen Eingriffen.

Was ist also zu tun bei Hämorrhoiden? Kann man die Leiden selbst behandeln? Oder ist es nötig, zum Arzt zu gehen? Dies Fragestellungen haben wir ausführlich in den nächsten Kapiteln beantworten. Vorab: vorallem im Anfangsstadium kann man noch viel selbst mit Hausmitteln behandeln und lindern – auch wenn ein Arztbesuch prinzipiell immer ratsam ist, um ähnliche Erkrankungen, die nur wie ein Hämorrhoidalleiden wirken, ausschließen zu können.

Hausmittel gegen Hämorrhoiden

Verschiedene Hausmitteln helfen bei Hämorrhoiden. In frühem Stadium helfen vor allem eine bewusste Ernährung, gute Analhygiene sowie Bewegung als erste Behandlungsmassnahmen. Folgende Hausmittel können zur Selbsthilfe dabei zur Behandlung eingesetzt werden:

Ernährungsumstellung:

  • Balaststoffreiche Ernährung (Trockenobst, Vollkornprodukte)
  • Viel trinken (3 Liter täglich)
  • Wenig Kaffee oder scharfe Speisen
  • Präventiv: Täglich ein bis zwei Esslöffel Weizenkleie oder Leinsamen

Sitzbäder:

  • Regelmäßige Sitzbäder mit entzündungshemmenden Gerbstoffen wie Eichenrinde
  • Bei zu großen Schmerzen beim Sitzen auf ein Hämorrhoiden-Kissen zurückgreifen

Stuhlgang:

  • Starkes Pressen vermeiden
  • Hocker mit Höhe von etwa 20cm vor die Toilette für die Füße stellen um die Sitzhaltung zu verbessern
  • Feste Toilettenzeiten einführen
  • Nach dem Stuhlgang die Region mit ph-neutralen Waschlotionen und Wasser reinigen
  • Starkes Reiben mit Toilettenpapier vermeiden

Salben und Medikamente zur Linderung:

  • Nutzung von Zinkpaste oder Wundsalben
  • Verschreibungsfreie Salben wie FAKTUlind
  • Zäpfen zur Linderung
  • Analtampons

Ärztliche Untersuchung von Hämorrhoiden

Wenn auch ein recht unangenehmer Gang zum Arzt, so lohnt sich das Frühe Aufsuchen des Hausarztes bei Verdacht auf ein Hämorrhoidalleiden. Umso früher eine Erkrankung festgestellt werden kann, umso schneller und einfach kann es geheilt werden in diesem Falle.

Der Hausarzt verweist bei fortgeschrittenen Fällen zu einem Spezialisten. In der Regel zu einem Proktologen, Gastroenterologen oder Chirurgen.

Die typischen Fragen zur Diagnose auf Hämorrhoiden beim Hausarzt lauten:

  • Wann sind die Beschwerden aufgetreten?
  • Blut im Stuhl?
  • Welche Schmerzen wie Juckreiz sind vorhanden?
  • Welche Ernährung, Obst und Gemüse, wird verzehrt?

Zur Untersuchung als solches wird der Magen und der Darmausgang abgetastet.

Behandlung von Hämorrhoiden

Neben einer Empfehlung zu Ernährung, die einen wichtigen Teil zur Schwellung und Erkrankung der Hämorrhoiden beitragen, gibt es je Schweregrad verschiedene Möglichkeiten der Behandlung.

Äußere Behandlung von Hämorrhoiden

Reicht bei einem leichten Leiden bereits die Ernährungsumstellung und die Erhöhung der Trinkmenge, so muss bei größeren Leiden wie bei Hämorrhoiden Grad 1 oder 2 auf Salben, die via Finger äußerlich oder einem Applikator innerlich aufgetragen werden, zurückgegriffen werden. Eine Salbe hierfür ist beispielsweise FAKTUlind mit dem Wirkstoff Hamamelis oder generell Wundsalben und Zinksalben, die entzündungshemmend wirken.

Hämorrhoiden BehandlungSind die Beschwerden zu groß kann ein Arzt zu verschreibungspflichtigen Salben greifen. Entzündungshemmend wirken hier ebenfalls kortisonhaltie Salben. Bei dauerhaften und starken Schmerzen kann zusätzlich mit einer lokalanästhetischen Salbe gearbeitet werden. Salben wie Bentocain, Cinchocain, Lidcain oder Quinisocain betäuben betroffene Stellen. Diese Mittel dürfen jedoch nur wenige Tage angewendet werden.

Bei einem Schweregrad 3 oder 4 kann die Behandlung durch einen Proktologen oder Gastroenterologen nötig sein.

Operative Behandlung

Sollte eine Erkrankung durch eine äußere Behandlung mit Salben dem Patienten zu lange dauern oder nicht mehr möglich sein, ist der nächste Schritt einer Operation. Hierbei unterscheidet man zwischen:

  • Gummibandligatur: Durch das Abbinden betroffenem Gewebes stirbt dieses ab und fällt nach etwa drei bis fünf Tagen ab. Hämorrhoidalleiden können hierbei häufig wieder zurückkehren.
  • Sklerosierung: Mit einer Verödung wird betroffenes Gewebe abgetötet.
  • Hämorrhoidektomie: Chirurgische Entfernung des betroffenen Gewebes bei schwerem Hämorrhoidalleiden des Schweregrad 4.

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Durch | 10.04.2017 | Allgemein | 1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Wolfgang Leisching 30.09.2017 um 16:12 - Antworten

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    wann immer auch Ärzte etwas versuchen zu erklären,Sie erklären vorbei an der Massenlogik,weil Sie für das genaue Verstehen der Massenlogik einfach zu dumm sind!Wenn man die Massenlogik verstanden hat,ist man automatisch ein alle anderen überragendes Genie,und kann deshalb genau erklären,wie man im Grunde genommen jede Krankheit heilrn kann.Bei den Ärzten kannn man genau festellen daß Sie Krankheiten gar nicht heilen können,also daraus ergibt sich,wenn man nicht alle Krankheiten heilen kann,ist man auch kein Arzt,sondern nur ein Verbreiter von Märchen,in denen die Ärzte glauben Sie hätten geheilt.Wir können also festhalten,daß die Ärzteschaft unter Wahnvorstellungen leidet.weil Sie ja glauben daß Sie heilen würden,obwohl Sie es ja faktisch nicht tun.
    Auch der Verdurstende leidet an Wahnvorstellungen,Fieber,Krämpfen und auch Schmerzen.Der Verdurstende hat nur das Problem,daß aus allen seinen Zellen Wasser und winzig kleine Gasbläschen entwichen sind.Genauso wie nasse Wäsche trocknen muß,muß der Mensch austrocknen,wenn er den Verlust von Wasser und Gasbläschen nicht angemessen ausgleicht.Der Verdurstende bekommt also Wahnvorstellungen,Fieber,Krämpfe und auch Schmerzen,weil er den Verlust von Wasser und Gasbläschen nicht entsprechend ausgeglichen hat.Wir Menschen und auch Tiere müssen über den Blutweg,Wasser und Gasbläschen ausgleichen.Wenn aus allen Zellen Wasser und Gasbläschen ständig entweichen,dann muß das Blut zu allen Zellen auch hinkommen,sonst kann der Verlust von Wasser und Gasbläschen,nicht entprechend ausgeglichen werden.Nun muß man das Prinzip von Zellen verstehen.Zellen sind Lösungen,die nach einem bestimmten Lösungs.- und Pressverfahren enstehen.Die ganze Pressung von Zellen, kann nur bewerkstelligt werden vom äußerem Gasdruck,der auf Lebewesen,die in einem Gasbereich leben,eben da sein muß.Das Gas was in unsere Zellen hineingepresst wird,wird nach dem Prinzip in uns Menschen hineingepresst,über den Weg der Luftröhre bis in die Lunge hinein,daß Gase müssen Gase pressen können.Dieses Prinzip,daß Gase Gase pressen können müssen,davon verstehen Ärzte überhaupt nichts,denn dieses Massenprinzip zu verstehen,ist eine herausragende,geniale Denkleistung,wer Sie erbracht hat bekommt dafür automatisch einen Nobelpreis.Also man muß verstehen,daß über den Gasweg von Luftröhre und Lungengashohlraum,über die Lungenzellen,in das Blut,daß durch die Lungenzellen fließt,ständig Gase in Form von winzig kleinen Gasbläschen,in das Lungenzellenblut gepresst werden müssen.Diese Gaspressung hängt ab vom Gasdruck.Der höhere Gasdruck,hat eine höhere Gewichtskraft,und kann somit in einer gleichen Zeit,mehr Gasbläschen mit einem höherem Gasdruck,in das Blut hineinpressen.daß durch die Lungenzellen fließt.Dieses Prinzip funktioniert am Besten,wenn im Blut am Meisten Wasser vorhanden ist.Das Wasser muß dafür getrunken werden,damit es vom Magen,durch die Magenzellen hindurch,in das Blut,was durch die Magenzellen fließt.in Gasform hineinkommt,und sich im Blut wieder verdichten muß zu Wasser.Nun muß man das Prinzip einer Blutlösung ganz genau verstehen,sonst kann man Lebewesen und deren Zelllogilk nicht erklären.Und genau daran ist ganze Ärzteschaft komplett gescheitert,weil das Erfassen dieser Problematik,die absolute Intelligenz vorraussetzt.Nur um die absolute Intelligenz zu erreichen,muß schon beim Menschenbaby alles passen.Da ich Wolfgan Leisching,genau dieses Baby gewesen bin.Bin ich auch der Mensch,der heute als einziger Mensch alles verstehen kann.Gut Ding will Weile haben.Ich werde meinen Vortrag jetzt abbrechen.Sie können demnächst auf meiner Face-book Seite,alles ganz genau in Ruhe noch mal nachlesen.Mit freundlichen Grüßen,Wolfgang Leisching

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