Gehaltsvergleich Ärzte

Gehaltsvergleich – Wie gut verdienen Ärzte?

Sehnsüchtig wird es erwartet – das erste Gehalt. Aber wie stehen Ärztinnen und Ärzte im Vergleich zu anderen Berufen da? Wir machen den Gehaltsvergleich!

Verglichen haben wir das Arztgehalt mit Berufsgehältern, denen ein ähnlich langes Studium mit ähnlichem Aufwand vorausgeht: Zahnmedizin, Betriebswirtschaft, Maschinenbau, Mathematik, Gymnasiallehramt und Jura. Die Zahlen sind ein Durchschnitt aus allen Fachrichtungen und allen Ausbildungsstufen und berücksichtigen neben Teilzeitbeschäftigten auch selbstständig arbeitende Ärzte.

Gehaltsvergleich – Ärzte auf Platz Zwei

Angeführt wird die Rangliste von den Kollegen aus der Zahnmedizin. Auf Rang zwei folgen die Ärzte, dann die Betriebswirte und Juristen. Erst nach den Maschinenbauern und den Mathematikern kommen die Lehrer.

  • Zahnärzte: 19,33 € / Stunde netto
  • Ärzte: 17,77 € / Stunde netto
  • Betriebswirte: 16,58€ / Stunde netto
  • Juristen: 15,86 € / Stunde netto
  • Maschinenbauer: 13,81 € / Stunde netto
  • Mathematiker: 13,71 € / Stunde netto
  • Lehrer: 12,19 € / Stunde netto

(Quelle: Ärztezeitung)

Je nach Quelle schwanken diese Werte ein wenig hin oder her, im Großen und Ganzen zählen Mediziner aber zu den Topverdienern. Das Risiko, unterdurchschnittlich zu verdienen, ist in der Medizin durch tarifgebundene Löhne so gering wie in wenigen Berufssparten.

Hohes Gehalt berechtigt?

Das verhältnismäßig hohe Gehalt hat jedoch auch seine Berechtigung. In der Bevölkerung wird der Arztberuf hoch geachtet und als sehr wichtig empfunden. Gleichzeitig geht er mit größter Verantwortung einher, schließlich wird direkt mit und am Menschen gearbeitet. Leid und Tod gehören zu Tagesgeschäft, und wer einen entspannten Job sucht, ist hier sicher falsch.

Klischee des Spitzenverdieners

Das Klischee des Spitzenverdiener-Doktors wird jedoch aus den Reihen der Ärzte oftmals kritisiert. 12-Stunden-Arbeitstage, Regressgefahr, selbstfinanzierte Fortbildungen, klagefreudige Patienten, hohe Investitionskosten in der Niederlassung – dadurch relativiert sich ein attraktives Jahresbrutto schnell.

Nichtsdestotrotz gilt: Die günstige Arbeitsmarktsituation von Medizinern, gepaart mit vergleichsweise hohen Einstiegsgehältern ist eine Rarität.

Haltet durch – und gönnt euch was Schönes vom ersten Gehalt!

Wer verdient am meisten?

Welche Fachrichtung verdient wie viel als niedergelassener Arzt? Welche Fachrichtung wird am besten bezahlt? Alle Infos findet Ihr in unserem Artikel zum Gehalt als Arzt.

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2 Kommentare

  1. Dr. Bernd Stange-Grüneberg 04.01.2016 um 9:36 - Antworten

    Wie wurden denn die Nettogehälter berechnet? Als Lehrer komme ich (41-Stunden-Woche vorausgesetzt) auf einen etwa doppelt so hohen Wert, wie hier angegeben.

    • mathelehrer 17.02.2016 um 19:05 - Antworten

      2,5 eher Herr Dr.!

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