Ghostwriting

Wie bekomme ich Dissertation und Vollzeitjob unter einen Hut?

Warum Zeit die wichtigste Ressource ist

Das Gesundheitswesen im 21. Jahrhundert verändert sich immer schneller. Schon lange wird von Ärztinnen und Ärzten nicht mehr nur erwartet, für den Patienten da zu sein. Der Spezialist von heute muss in seinem Fach auf höchstem Standard arbeiten und interdisziplinäre Entscheidungen treffen. Bei einer stetig steigenden Patientenzahl bleibt am Ende des Tages nur sehr wenig Zeit für sich selbst. Soziale Kontakte werden nur mehr am Rande gepflegt, Sport und Urlaub kommen zu kurz und Wochenenden sind lediglich arbeitsfreie Zeiten vor dem nächsten Dienstantritt. Zwar wird versucht, durch Time Management und Disziplin so viel wie möglich unter einen Hut zu bringen, aber die Ruhezeiten werden immer kürzer – und wer nicht ausgeruht ist, macht Fehler, die im Umgang mit Patienten zu gravierenden Problemen werden können. Egal wie man es dreht und wendet: Die Lebenszeit ist unwiederbringlich weg.

Outsourcing als Frage der Professionalität

In der Medizin ist die Spezialisierung eine der wichtigsten Errungenschaften. Es ist daher für einen Profi selbstverständlich, sich auf die Fachkompetenz eines Kollegen zu verlassen und dessen Rat einzuholen. Um es zusammenzufassen: Man betreibt Outsourcing. Blutproben kommen in ein Labor, welches die Ergebnisse liefert, Medikamentenanforderungen werden von der Apotheke zusammengestellt und geliefert, Arztbriefe von hoch spezialisierten Schreibassistenten getippt. Viele junge Mediziner beginnen nach jahrelangem Studium der theoretischen Grundlagen mit ihrer praktischen Ausbildung auf Teilzeit- oder Vollzeitbasis in Krankenhäusern, Praxen etc. Das Zusammenführen von Theorie und Praxis ist ein äußerst komplexer Vorgang, der massiv körperliche und geistige Ressourcen in Anspruch nimmt. Wenn nun zu diesem Druck auch noch das Verfassen von schriftlichen Arbeiten kommt, verwundert es nicht, dass angehende Ärztinnen und Ärzte schon vor dem Burn-out stehen, bevor sie ihre Arbeit überhaupt begonnen haben. Das Auslagern von Tätigkeiten, wie Literaturrecherche, Statistiken analysieren oder Teile der Abschlussarbeit als Vorlage verfassen zu lassen, ist daher eines: eine Frage der Professionalität. Professionelle Ghostwriter aus der Medizin sorgen dafür, dass am Ende des Tages noch Zeit zur Regeneration bleibt.

Ist Ghostwriting für Ärzte legitim?

Diese logische Frage kann um eine weitaus fundamentalere Frage erweitert werden: Kann ich es mir leisten, nicht die bestmögliche Qualität abzuliefern? Was auf den ersten Blick gern als moralisch fragwürdig abgetan wird, ist auf den zweiten Blick viel differenzierter zu betrachten. Wenn einem Arzt die praktische Zeit mit dem Patienten fehlt, weil er Stunden damit verbringt, seine Arbeiten zu korrigieren, wird er dann in der Notsituation richtig handeln können? Werden die Handgriffe so verinnerlicht sein, dass sie automatisch ablaufen und die kognitiven Ressourcen frei bleiben, um über die weiteren Schritte nachzudenken? Das Outsourcing kann die Zeit schaffen, die nötig ist, um in seinem Fach sattelfest zu werden.

In der Medizin ist Zeit nicht gleich Geld

Die immer wieder propagierte Formel „Zeit ist Geld“ mag für die Wirtschaft gelten, in der am Ende des Tages ein Produkt das Fließband verlässt und auf den Markt rollt. In der Medizin kann diese Formel nicht gelten, denn die Zeit kann nicht zurückgeholt werden. Geld jedoch kann man bis an sein Lebensende verdienen. Somit kann die Frage, ob Sie es sich leisten können, nicht die bestmögliche Qualität abzuliefern, auch von einer finanziellen Seite aus betrachtet werden. Wenn ich durch Outsourcing schneller an den Abschluss komme, kann ich logischerweise schneller damit beginnen, Geld zu verdienen. Denn eines ist sicher: Die Wochenenden, die man damit verbringt, an einem Text zu tüfteln, können viel besser in bezahlte Arbeitsstunden gesteckt werden.

Natürlich setzt man sich im Zusammenhang mit dem Begriff „Ghostwriting“ mit Themen wie „ethisch korrekt“, „verbotenes Hilfsmittel“ oder „purer Luxus“ auseinander. Hier ist jedoch zu hinterfragen, ob man ein „Ghostdoctor“ ist, wenn man sich bei einer Operation assistieren lässt. Ist eine Krankenschwester, welche die Instrumente reicht, nicht auch purer Luxus? Es ist ja nur ein Handgriff.

Die oftmals zitierten Kosten eines professionellen Service sind somit in einem anderen Licht zu sehen. Es handelt sich um eine Investition in Sicherheit. Es mag stimmen, dass es Dienstleister am Markt gibt, die mit fragwürdigen Methoden arbeiten. Der beste Tipp hierzu ist, mit dem Texter selbst zu sprechen und sich davon zu überzeugen, ob die nötige Fachkompetenz vorhanden ist. Denn eines ist klar: Qualität spart Geld.

Outsourcing ist kein Verbrechen, moralisch akzeptabel und eine Frage der Professionalität, denn am Ende des Tages bleibt nur eine Frage: Hatte ich genug Zeit, um das zu tun, was ich kann oder musste ich Dinge tun, die mich von meinem Ziel, Menschen zu helfen, abhielten?

Durch | 11.05.2018 | Allgemein, Partner | 0 Kommentar

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